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Gegenstände können Geschichten erzählen...

...besonders in außergewöhnlichen Zeiten.

Die Corona-Zeit ist ein Einschnitt in das Leben aller Menschen in einem historischen Ausmaß. Manche Gegenstände spielen dabei eine ganz zentrale Rolle wie zum Beispiel die Gesichtsmaske. Andere Dinge stehen eher für kleine, schöne Momente, wie die aufmunternden, bunt bemalten Steine an Wegen und Plätzen. Gegenstände können Anker sein oder Verbindungen schaffen, sie können Teil einer Tradition sein oder Neues ins Leben bringen, sie können Erinnerungen wecken, neue Erinnerungen schaffen oder Geschichten anziehen wie Magnete. An welchen Gegenständen lassen sich die Corona-Geschichten der Osnabrückerinnen und Osnabrücker festmachen?

Die Stadtbibliothek Osnabrück möchte diese Geschichten sammeln

und in einem Buch veröffentlichen, denn Bibliotheken sind Orte, an denen Geschichten geteilt werden können. Sie bewahren Geschichten vor dem Vergessen. Entstehen soll ein Eindruck davon, wie die Corona-Zeit in Osnabrück erlebt wurde, welche Erinnerungen entstanden sind und welche Gegenstände wichtig waren.

Dabei können sich alle in der ihnen liebsten Form ausdrücken

Möglich sind zum Beispiel Notizen, Berichte, Tagebucheinträge, Kurzgeschichten, Gedichte oder Comics. Man muss keine Übung im Schreiben haben, um einen Text einzureichen. Die Texte können ganz frei und unmittelbar sein. Sie dürfen aber auch mit literarischem Anspruch ausgearbeitet werden. Die Stimmen sollen so vielfältig sein wie die Menschen und ihre Geschichten.
Das Sammeln und Veröffentlichen dieser Texte kann auch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit stiften: Wir können uns nicht mehr nahekommen, wir sind vereinzelter geworden. Aber wir teilen diese Zeit, wir alle auf unsere eigene Weise.

Nicht alle, die Geschichten in sich tragen, können diese allein zu Papier bringen.

Deshalb sollen Schreibwerkstätten angeboten werden, um beim Aufspüren und Niederschreiben der eigenen Geschichten zu helfen. Diese richten sich an alle, die gerne in der Gruppe arbeiten, die professionellen Rat suchen oder sich Hilfe wünschen beim Verfassen von Texten, weil Deutsch beispielsweise nicht ihre Muttersprache ist oder weil sie schlicht Unterstützung beim Aufschreiben brauchen.

Alle Einsendungen werden von der Stadtbibliothek gesammelt, archiviert und digital zugänglich gemacht.

Eine Auswahl der Texte und Bilder wird in einem Buch veröffentlicht. Zur Buchtaufe wird eine gleichnamige Ausstellung eröffnet. Vereinzelte Texte sollen von professionellen Sprechern eingelesen und vertont werden. Mit etwas Losglück wird die Einsendung mit einem attraktiven Gewinn belohnt, einem kleinen Ausflug oder einem Tablet-PC.

Die Stadtbibliothek Osnabrück bittet um Zusendung von Texten und Bildern

mit einem maximalen Textumfang von zwei DinA4 Seiten, digital oder per Post, bis zum 31.03.2021. Teilnehmen können Kinder und Erwachsene sowie Einzelpersonen und Gruppen. Jedem Text müssen die Kontaktdaten des Einsenders und ein Bild vom dazugehörigen Gegenstand beigefügt sein. Die Form des Bildes ist auch hier wieder frei. Es kann ein Foto, eine Zeichnung, eine Collage, ein Scherenschnitt oder ähnliches sein.

Die Einsendungen sind zu adressieren an:

Stadtbibliothek Osnabrück, Markt 7, 49074 Osnabrück oder
info-stadtbibliothek[at]osnabrueck.de.

Wer teilnimmt, erteilt damit der Stadtbibliothek zeitlich unbefristet das nicht-exklusive Recht, die Texte unentgeltlich sowohl in Printmedien wie auch in digitalen Medien zu veröffentlichen sowie in Audio- und Videoform umzusetzen und zu veröffentlichen.

Das Projekt wird ermöglicht durch eine großzügige Förderung der FROMM-Stiftung und von der Neuen Osnabrücker Zeitung, NOZ, begleitet.

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