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Besuch im Tiny House in Bad Essen

Im 8m²-Haus

Wie ist es in einem Tiny House? Wie ist das Raumgefühl?

Wir haben zwar alle schon Tiny Houses auf Bildern oder in Videos gesehen, aber noch nicht alle von uns waren in einem. Annette Ludzay aus Bad Essen war so freundlich und hat uns daher eingeladen, ihr Tiny House zu besichtigen.

Das Haus wurde unter der Begleitung der Tiny House Foundation Berlin vom 13. - 20. Mai 2019 gebaut nach Plänen des Architekten Van Bo Le Mentzel. Insgesamt 23 Helfer von 17 - 70 Jahren halfen mit, dieses in Holzrahmenbauweise konstruierte Haus in der Zeit von nur sieben Tagen zu errichten. Während des Baus stand es auf Schloss Ippenburg in den Gärten und nach der Fertigstellung für einige Zeit an der Marina in Bad Essen mit Blick auf den Mittellandkanal.

Frau Ludzay beantwortete geduldig all unsere Fragen und wir sind mit vielen Ideen und Anregungen wieder zurückgekommen.

Crash-Kurs aus dem Fachbereich Umweltplanung

1.7.2020

Wir haben uns eine grüne Jugendbibliothek vorgenommen – aber gleichzeitig wollen wir in diesem Prozess auch ganz viel lernen: Was können wir auf das ganze Haus übertragen? Welche Prozesse und Strukturen können wir vielleicht sofort verbessern, wo kann jeder einzelne ansetzen, damit unser Arbeiten grüner wird. Aus diesem Grund stellen wir in unseren monatlichen Planungssitzungen reihum Fachartikel rund um das Thema „Green Library“ vor, als kleines internes Fortbildungsprogramm sozusagen. Der Juli startete nun mit einem besonderen Input: Birgit Rademacher vom Fachdienst Umweltplanung vermittelte uns in einem Crashkurs die zentralen Entwicklungen im Bereich Klimaveränderung, Ressourcenverbrauch und Artensterben. Besonders spannend waren hier die Einblicke in die regionale Entwicklung und die Prognosen, die ganz konkret für Osnabrück vorliegen. Außerdem erhielten wir einen Überblick über die Ziele und Maßnahmen der Stadt. So ernüchternd die Zahlen und Prognosen auch sein mögen, Birgit Rademacher ist sich sicher: „Es geht darum, jeden Tag ein bisschen besser zu werden und jeden Tag etwas mehr zu tun, um unsere Erde zu schützen.“ Wir nehmen aus dieser Sitzung auf jeden Fall eine doppelte Portion Motivation mit.

Neue Pläne, alte Ziele

Juni 2020

Das Leben so langsam wieder an Fahrt auf und wir sind glücklich, die nächsten Schritte in Angriff nehmen zu können. Erste Idee als Ersatz für die Ideenwerkstatt: wie wäre es mit einem Container, in dem man seine Ideen und Wünsche kreativ anbringen kann? Mit einem guten Hygienekonzept könnte das funktionieren… Wir sind dran.

Corona trifft wirklich alles und alle

März - Mai 2020

Schulen dicht, Bibliothek dicht, Kontaktverbot. Nicht wirklich ideale Voraussetzungen für ein kooperatives und partizipatives Projekt. Die erste Ideenwerkstatt, die für den Mai geplant war, musste natürlich entfallen. Ebenso unsere Exkursionen mit den Schülerinnen und Schülern nach Hamburg zur Hoeb4U, der Jugendbibliothek der Bücherhallen Hamburg. An eine ursprünglich für das Projektteam geplante Besichtigungstour zu Tiny Houses in der Region ist ebenfalls nicht zu denken. Ein paar Wochen liegt alles danieder. Und man fragt sich, wann und wie man weiter planen kann. Wir nutzen die Zeit für unser Logo und den Blog, die große Planungsunsicherheit aber bleibt. Was wird wann wieder erlaubt sein? Die beste Nachricht in dieser Zeit: Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt uns nach wie vor und signalisiert, dass wir gemeinsam Wege finden werden, unsere Projektziele zu erreichen.

EscapeRoom und Facharbeitsrecherche Angelaschule

19.2.2020

Heute kamen auch die Schülerinnen und Schüler der Angelaschule zu Besuch. Sie lernten ebenfalls die Stadtbibliothek kennen. Die Jugendlichen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe rätselte im hauseigenen Escape Room im Wettlauf mit der Zeit während die andere Gruppe eine Rechercheschulung für ihre Facharbeitsthemen besuchte. Danach wechselten die Gruppen. Obwohl der Escape Room seine Tücken hat, schafften es beide Gruppen innerhalb der vorgegebenen 60 Minuten sich aus dem Raum zu befreien und einen Mordfall aufzuklären sowie ein gestohlenes Buch zurück in die Bibliothek zu bringen.

Bei der Rechercheschulung konnten alle offenen Fragen rund um die Recherche zur Facharbeit sowie zum wissenschaftlichen Arbeiten gestellt werden. Sie erhielten wichtiges Handwerkszeug um in Bibliothekskatalogen und Fachdatenbanken effizient zu recherchieren. Die Gegensätzlichkeit der beiden Veranstaltungen zeigt deutlich, wie viel Bibliotheken leisten können und rücken die Bibliothek aus dem, manchmal verstaubt anmutenden Blickwinkel in ein modernes Licht.


Mehr als Bücher

19.2.2020 - Welche Medien gibt es in der Stadtbibliothek?

Heute besuchen uns die Schülerinnen und Schüler der Ursulaschule erneut. Nachdem sie letztes Mal einen kleinen Einblick in das Veranstaltungsprogramm werfen konnten, soll es heute darum gehen, wie das aktuelle Medienangebot in der Bibliothek aussieht. Dazu wurden die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstour durch das ganze Haus geschickt. Folgende Fragen gaben wir mit auf den Weg: Was überrascht euch? Was gefällt euch besonders? Was findet ihr nicht gut? Zu diesen Fragen durften Medien und Gegenstände mitgebracht werden. Und was zu groß war, wurde einfach fotografiert. In einer anschließenden Diskussionsrunde wurde klar: Fast alle Schülerinnen und Schüler waren überrascht über die Vielseitigkeit des Angebots, mit einer Notensammlung und einem E-Piano hatte zum Beispiel niemand gerechnet. Bei den Wünschen fiel ein Wort besonders häufig: GEMÜTLICH. Es könne ruhig mehr gemütliche Ecken zum Verweilen geben, gemütlichere Regale und Sessel, mehr Deko und schöne Farben. Das notieren wir natürlich sofort auf den Wunschzettel für den Bau der Tiny Library.


Spannendes Kennenlernen

22.1. & 5.2.2020 - Besuch bei den Schülerinnen und Schülern in der Angelaschule und der Ursulaschule

Bislang spielte sich alles unter den Erwachsenen ab. Das muss sich jetzt ändern. Deshalb besuchten wir nun die Schülerinnen und Schüler, die uns in den kommenden 2 Jahren begleiten werden, im Unterricht. Wir stellten das Projekt noch einmal mit all seinen Phasen vor und waren begeistert von den Diskussionen, die sofort entstanden. Könnte man nicht gleich eine große begrünte Dachterrasse auf die Stadtbibliothek setzen? Welche Auswirkungen hätte der Bau der Tiny Library, sollte es tatsächlich einmal einen völligen Neubau der Stadtbibliothek geben? Welche Medien wären denn neben den „normalen Büchern“ denkbar? Darüber hinaus zeigte sich schnell: Recht viele Schülerinnen und Schüler waren wirklich lange nicht mehr bei uns im Haus, nur wenige kannten das aktuelle Veranstaltungsprogramm für Jugendliche. Jetzt dürfen sie wählen, welche Programme sie einmal live bei uns erleben wollen. Die Schülerinnen und Schüler der Ursulaschule entschieden sich für den EscapeRoom und einen Bookslam, die Schülergruppe aus der Angelaschule für den EscapeRoom und eine Recherchekompetenzschulung rund ums Thema Facharbeiten. Die Einladung steht, wir freuen uns auf unsere Gäste.

Präsentation zur Vorstellung des Projekts

Es geht los!

Pressegespräch am 16. Januar

Unzählige Brainstormings, Planungssitzungen und Vorbereitungen rund um den Antrag bei der Kulturstiftung des Bundes liegen hinter uns. Kooperationspartner wurden gesucht und gefunden, Zeitpläne erstellt und Finanzen kalkuliert. Nun gibt es endlich die offizielle Mitteilung: Die Kulturstiftung des Bundes wird unser Projekt „Library for Future – Grüne Jugendbibliothek“ mit rund 100.000€ fördern! Es kann also losgehen. Als ersten kleinen Auftakt ist die Presse eingeladen, unsere Idee einer Grünen Jugendbibliothek kennenzulernen. Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann, Martina Dannert (Leitung der Stadtbibliothek) und Carolin Busch (Projektleitung „Grüne Jugendbibliothek“) stellten das Projekt vor, beantworteten Fragen und freuten sich über das große Interesse. Unser kleines Legohaus ist natürlich auf jedem Foto dabei. Denn uns ist wichtig: Wie genau unsere Tiny Library am Ende aussehen wird, ist völlig offen. Wir freuen uns auf die Wünsche und Ideen der Jugendlichen, um mit ihnen diesen Raum nach ihren Vorstellungen zu schaffen.

Hier die Artikel der Neuen Osnabrücker Zeitung und der Hasepost.

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