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Planungen für den Sport- und Landschaftspark Gartlage gehen voran

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hatte es bereits in der Ratssitzung im Februar angekündigt: Der VfL Osnabrück hat gute Chancen, dass Profis und Nachwuchs in Zukunft nahe des Stadions „Bremer Brücke“ trainieren werden. Doch nicht nur die Fußballer sollen auf dem seit vielen Jahren im Flächennutzungsplan zu großen Teilen als Gewerbe- und Industrieflächen vorgesehenen Bereich in der Gartlage gute Bedingungen vorfinden. Im geplanten, über 40 Hektar großen „Sport- und Landschaftspark Gartlage“ sollen insbesondere die Kaltluftbahnen und die Wald- und Biotopflächen gesichert und der Sandbach naturnah umgestaltet werden.

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Bei dem größten Landschaftsplanungsprojekt der zurückliegenden Jahrzehnte geht es um den Bereich nördlich der Bahnstrecke Richtung Hamburg, westlich des Haster Weges und des östlichen Teils des Betriebsgeländes von KME. Auslöser für die großräumlichen Planungsüberlegungen sind das Trainingszentrum für die Profifußballabteilung des VfL Osnabrück sowie das Nachwuchsleistungszentrum für die Ausbildung der Talente der gesamten Fußballregion. Um die Vorgaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu wettbewerbsfähigen Trainingsbedingungen für einen Profispielbetrieb und die Nachwuchsförderung zu erfüllen, reichen die vorhandenen Möglichkeiten an der Illoshöhe nicht mehr aus. 

„Für den vom Wald umschlossenen Bereich der bisherigen KME-Lagerflächen könnte schon vor der Rechtskraft des jetzt startenden Bebauungsplans Nr. 669 eine Baugenehmigung für zwei Profi-Trainingsplätze und ein Funktionsgebäude erteilt werden, da diese Fläche planungsrechtlich zum Innenbereich gehört. Voraussetzung ist, dass die Planung wie abgestimmt mit den Erfordernissen des Artenschutzes im Einklang steht“, sagt Stadtbaurat und Umweltdezernent Frank Otte. 

Der Erwerb großer Flächen der Gartlage durch die Stadt erlaubt nun eine Umgestaltung zu einem Sport- und Landschaftspark, der nicht nur die Frischluftschneise weitestgehend von Hochbauten freihält, sondern eine Renaturierung des Sandbachverlaufs ebenso zulässt wie eine verbesserte Führung des Radschnellweges nach Belm. Im Bereich der Halle Gartlage kann die Option für einen Bahnhalt in der Nähe des Stadions Bremer Brücke ebenso eingeplant werden wie eine Fläche für Wohnmobilnutzer. 

„Der Sport- und Landschaftspark Gartlage soll zeigen, dass Osnabrück in Zentrumsnähe Naturerlebnisräume schafft, die dem Klimaschutz und dem Naherholungsbedarf gleichermaßen gerecht werden können“, betont Oberbürgermeister Griesert. „Wir erhalten eine wichtige Kaltluftbahn und machen den Landschaftsraum in der Gartlage erlebbar. Gleichzeitig kann der VfL hier zukünftig optimale Bedingungen vorfinden.“ 

VfL-Präsident Manfred Hülsmann zeigt sich begeistert: „Wettbewerbsfähige Trainingsbedingungen auf der einen und eine Ausbildungsstätte für den Fußballnachwuchs der Region auf der anderen Seite, sind für uns zwei zentrale Faktoren unserer strategischen Ausrichtung im Sinne des Profifußballstandorts Osnabrück. Beides einzubetten in ein ganzheitliches Landschaftsprojekt zwischen Gartlage und Schinkel passt zu unserer Identifikation: nämlich ein Stück Osnabrück zu sein! Der Verwaltung und dem Rat, die diesen Gesamtplan nun auf den Weg bringen und im Stadtentwicklungsausschuss auch den Zeitplan vorstellen werden, kann ich für die Unterstützung nur danken.“

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