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04.06.2019

Stadtrat Wolfgang Beckermann unterzeichnet Vertrag für Haus des Jugendrechts

In Häusern des Jugendrechts sollen Staatsanwaltschaft, Polizei, städtische Jugendgerichtshilfen sowie freie Träger zusammenarbeiten, um effizient gegen Jugendkriminalität vorzugehen und kriminelle Karrieren zu verhindern. Im Oktober 2018 hat der Rat der Stadt beschlossen, dass sich Osnabrück an einem Haus des Jugendrechts beteiligt. Inzwischen ist eine passende Immobilie gefunden. Stadtrat Wolfgang Beckermann und der Leitende Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck haben nun den Mietvertrag unterschrieben.

2019 06 04 Haus des Jugendrechts SimonVonstein.
(2019 06 04 Haus des Jugendrechts SimonVonstein) Kooperationspartner: Der Leitende Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck und Stadtrat Wolfgang Beckermann haben den Mietvertrag für die Immobilie unterschrieben, in der das Haus des Jugendrechts eingerichtet wird. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Die Stadt tritt dabei als Untermieterin des Landes auf, das die Immobilie am Kollegienwall 28, die zuvor von einem Kreditinstitut genutzt wurde, anmietet. Für jährlich 42.000 Euro mietet die Stadt das 366 Quadratmeter große Erdgeschoss des Gebäudes. Die Polizei wird das erste, die Staatsanwaltschaft das zweite Obergeschoss beziehen. Zuvor muss das Gebäude baulich an die Bedürfnisse eines Hauses des Jugendrechts angepasst werden, sodass die Kooperationspartner es voraussichtlich Anfang 2020 beziehen können.

„Die Lage ganz in der Nähe von Land- und Amtsgericht ist für ein Haus des Jugendrechts ideal“, sagt Beckermann. Die niedersächsische Landesregierung hatte im November 2017 in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen, pro Oberlandesgerichtsbezirk ein Haus des Jugendrechts einzurichten. Damit sollen Prozesse im Jugendstrafrecht „gemäß dem Motto ‚die Strafe soll der Tat auf dem Fuße folgen‘“ beschleunigt werden, wie es im Koalitionsvertrag heißt. Auch präventive Angebote soll das Haus des Jugendrechts erarbeiten. Es soll ferner dazu dienen, das Thema Jugendkriminalität unter einem Dach ganzheitlich anzugehen, um weitere Straftaten zu verhindern und kriminelle Karrieren schon zu Beginn zu verhüten. Dabei kommt es nicht zu einer Vermischung der Aufgaben von Staatsanwaltschaft, Polizei und Jugendgerichtshilfe. „Zwischen den Partnern wird es aber in Zukunft kurze Wege und somit einen noch engeren Austausch als bisher geben“, so Beckermann.


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