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01.07.2019

Im Stadtteil Schinkel schaffen drei städtische Fachbereiche Synergien unter einem Dach

Drei Fachbereiche der Stadt Osnabrück haben im Stadtteil Schinkel ein gemeinsames Stadtteilbüro bezogen. Die Fachbereiche für Kinder, Jugendliche und Familien, Städtebau und Umwelt und Klimaschutz werden in der Tannenburgstraße 61 unter einem Dach Projekte umsetzen. „Damit ist die Stadt nun im Stadtteil Schinkel mit einem umfassenden Programm vertreten, um den Menschen Unterstützung anzubieten“, sagt Stadtrat Wolfgang Beckermann. „Außerdem entstehen wertvolle Synergien, die den Menschen vor Ort zugutekommen werden.“

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(204252 P) Sie stellen das neue Stadtteilbüro vor, in dem Vertreter von drei Fachbereichen unter einem Dach eine Anlaufstelle bilden: (v.l.) Ute Fritsch-Riepe (Fachbereich Umwelt und Klimaschutz), Nils Bollhorn (Fachdienst Jugend), Anja Prüssner (Fachbereich Städtebau), Marco Brockmann (Fachdienst Jugend), Stadtrat Wolfgang Beckermann und Sevim Karakaya (Fachdienst Jugend). © Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Der Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien zieht mit dem Modellprogramm „Jugend stärken im Quartier“ (JUSTIQ) dort ein. In den Quartieren Dodesheide-Ost und am Rosenplatz ist das Programm bereits vertreten, ab sofort kommt das Gebäude im Stadtteil Schinkel als dritter Standort hinzu. Ziel ist es, Jugendliche zu unterstützen, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die durch andere Angebote besonders schwer zu erreichen sind. In dieser Anlaufstelle bekommen sie Hilfe, sich in Schule, Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft zu integrieren. Niedrigschwellige Angebote sollen dabei helfen, die Kompetenzen und Persönlichkeit der jungen Menschen zu stärken. In dem neuen Büro arbeiten zwei sozialpädagogische Fachkräfte des Fachdienstes Jugend im Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien.

In der ersten Förderperiode von 2015 bis 2018 hat der Bund JUSTIQ am Rosenplatz und im Quartier Dodesheide-Ost gefördert. 319 junge Menschen wurden in dem Zeitraum dort unterstützt, 188 von ihnen positiv vermittelt. Das heißt, dass sie einen höherwertigen Schulplatz, einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle erhielten. Diese Möglichkeit erhalten ab sofort auch Jugendliche im Stadtteil Schinkel.

Auch der Fachbereich Städtebau wird zukünftig mit einem Stadtteilbüro in dem Gebäude vertreten sein. Von hier aus sollen ein Treuhänder und ein Quartiersmanagement die städtebaulichen und sozialen Maßnahmen der „Sozialen Stadt“ Schinkel umsetzen. Ziel des Programms, in das vom Bund, dem Land Niedersachsen und der Stadt Osnabrück insgesamt 15 Millionen Euro fließen werden, ist es, die Lebensbedingungen und Lebensqualität aller Menschen zu verbessern, die in dem Quartier leben. Mit den Fördermitteln soll in die Umgestaltung von Grün- und Freiflächen, Plätzen und Spielplätzen investiert werden. Auch in Maßnahmen zur Barrierefreiheit und private Modernisierungen soll das Geld fließen.

Das Quartiersmanagement dient bei diesem Vorhaben als Schnittstelle zwischen Bewohnern, Verwaltung und weiteren Akteuren wie zum Beispiel sozialen Trägern. Es soll eine kontinuierliche Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen gewährleisten.

Der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz wird mit einem zunächst auf drei Jahre begrenzten Projekt der energetischen Stadtsanierung in dem Stadtteilbüro vertreten sein. An mehreren Tagen in der Woche wird ein Sanierungsmanager dort als Ansprechpartner für Hauseigentümer und Mieter tätig sein. Neben individuellen Beratungen zu konkreten Sanierungs- und Energiesparmaßnahmen, deren Kosten sowie Möglichkeiten einer Förderung wird es Informationsveranstaltungen geben, in denen Fachleute spezielle Themen der energetischen Sanierung aufgreifen. Die bereits in der Konzeptphase begonnene Vernetzung von Bewohnern, privaten und gewerblichen Hauseigentümern und vielen weiteren Akteuren ist dafür ein wichtiger Baustein.


www.osnabrueck.de

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