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23.07.2019

Hoch zu Ross beim Ferienpass: Voltigieren und immer montags Reitschnupperstunden auf dem Hof Schierbaum

Eigentlich waren die Ferienpass-Kurse „Voltigieren lernen“ auf dem Reiterhof Schierbaum in Voxtrup nicht nur für Mädchen ausgelegt – aber bei einem der vier Termine waren sie dann nicht nur in der Überzahl, sondern ganz unter sich. Besonders außergewöhnlich ist das allerdings nicht: Während sich Jungen im Grundschulalter viel eher für Fußball oder anderen körperbetonten Sport interessieren, bei dem es auch auf Kraft ankommt, steht das Voltigieren, also Turnen und akrobatische Übungen auf einem Pferderücken, besonders bei Mädchen hoch im Kurs.

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(205334 P) Reitschnupperstunden auf dem Hof Schierbaum; Foto: Joachim Viertel

Und diese Verteilung von Vorlieben zeichnete sich jetzt auch in den Ferienpass-Kursen ab, die an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren gerichtet waren. Die Kurse wurden von der Voltigierabteilung des Reitervereins Voxtrup auf dem Hof Schierbaum angeboten. Die Voxtruper Reiter beteiligen sich ebenso wie andere Osnabrücker Pferdesportvereine treu mit solchen Angeboten am Ferienpass. In Voxtrup lief diesmal neben dem Voltigieren noch ein Wochenende mit Übernachtung auf dem Reiterhof. Außerdem ist der der Verein noch mit „Reitschnupperstunden“ beim Ferienpass dabei, die ebenfalls in Kooperation mit dem Jugendzentrum Ostbunker angeboten werden. Die Reitschnupperstunden finden noch bis Ende der Sommerferien jeweils montags von 15 bis 17 Uhr (29. Juli, 5. August, 12. August) auf dem Hof Schierbaum statt. Anmeldungen sind u.a. im Ferienpass-Büro unter Tel. 0541 323-3062 möglich.

In den Voltigier-Kursen, die bereits gelaufen sind, wurden neben den Grundlagen der Sportart auch der Umgang mit den Pferden und ihre Pflege vermittelt. Die meisten der Mädchen, die jetzt in dem einen Kurs dabei waren, kannten zwar bereits Pferde, aber trotzdem erklärten die Trainerinnen Caroline Meyer, Juliane Meyer und Katrin Keisker von der Voltigierabteilung des Reitervereins Voxtrup zunächst einmal, wie sich Menschen richtig gegenüber den Tieren verhalten. So sollte beispielsweise darauf geachtet werden, in der Voltigierhalle leise zu sein, um die Pferde nicht zu erschrecken. Deshalb sollte auch niemals von hinten, sondern immer nur von der Seite an ein Pferd herangetreten werden.

Nach einigen Bewegungsspielen zum Kennenlernen ging es in dem Kurs zunächst in die Sattelkammer, in der die Mädchen mit Bürsten und weiterer Ausrüstung wie dem Voltigiergurt, einer weichen Unterlage für den Pferderücken sowie Longe und Peitsche ausgerüstet wurden. Danach durften die Mädchen das Pferd Teddy (15 Jahre) bürsten und dabei mithelfen, ihm Bandagen und Gamaschen anzulegen. Lotta (7) war stolz, dass sie hochgehoben wurde und die Mähne von Teddy kämmen durfte.

Anschließend begann das Training: Anders als erwartet ging es dabei nicht gleich aufs Pferd, sondern es gab erst einmal ein Aufwärm- und Dehprogramm und dann wurden zunächst auf einem Holzpferd und auf einem Barren geübt. Figuren und Übungen, die beim Voltigieren auf dem Rücken eines Reittiers ausgeführt werden sollen, müssen nämlich erst einmal ohne Pferd sicher beherrscht werden.

Nachdem die Mädchen etwa die Freihandhaltung oder das Hinknien auf dem Holzpferd geübt hatten, durften sie die Übungen auf dem Rücken von Teddy ausführen, der in der Reithalle im Kreis geführt wurde. Alle kamen bei den Übungen gut zurecht – vor allem das freihändige Reiten bereitete den Mädchen großes Vergnügen. „Voltigieren macht ganz viel Spaß“, meinte Ronja (11), die dem Sport bereits seit mehreren Jahren nachgeht. „Ich freue mich, dass ich es auch beim Ferienpass machen konnte.“


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