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12.03.2020

Gemeinsame Presseerklärung der Klinikum Osnabrück GmbH und der Niels-Stensen-Kliniken

Der Betrieb in den Krankenhäusern in der Osnabrücker Region läuft aktuell auf „normalem“ Niveau. Dennoch haben die Krankenhäuser in Abstimmung mit der Stadt und dem Gesundheitsamt der Stadt und Landkreis Osnabrück entsprechende Pläne und Verfahrensanweisungen für die Behandlung von Corona-Patienten erarbeitet.

So halten die Krankenhäuser entsprechende Intensiv-Betten, Isolierzimmer und Personal für die Versorgung der Patienten zur Verfügung. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat sich heute persönlich mit den Geschäftsführern, Dr. Martin Eversmeyer und Rudolf Küster, im Klinikum Osnabrück von der Leistungsfähigkeit zur Versorgung von Corona-Patienten informiert und die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten in Augenschein genommen. Diese Räumlichkeiten sind so vom Gesamtbetrieb getrennt, dass der weitere Krankenhausbetrieb auch bei Aufnahme von Corona-Patienten nicht beeinträchtigt ist.

Das Klinikum Osnabrück und die Niels-Stensen-Kliniken haben in enger Zusammenarbeit Maßnahmenpläne erarbeitet und sind  im Falle einer Zunahme der intensivpflichtigen Patienten in der Lage, kurzfristig die Betten-Kapazitäten zu erhöhen. Aufgrund der in Italien gemachten Erfahrungen gehen die Verantwortlichen in den Krankenhäusern jedoch davon aus, dass ein hoher Prozentsatz der mit dem Coronavirus infizierten Patienten nicht stationär versorgt werden muss. Nur bei schwererkrankten Corona-Patienten wird ein Krankenhausaufenthalt notwendig.

Um die Weiterverbreitung des Virus so weit wie möglich zu minimieren, bitten die Krankenhäuser die Bürgerinnen und Bürger, die Besuche in den Häusern auf das Notwendigste zu reduzieren und vorrangig die Möglichkeiten der ambulanten medizinischen Versorgung zu nutzen. Aus diesem Grund wird aktuell ein Corona-Testzentrum in Osnabrück aufgebaut. Mit einer Allgemeinverfügung hat der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück angeordnet, dass alle Personen, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut aufgehalten haben, für einen Zeitraum von 14 Tagen seit ihrer Rückkehr aus dem Risikogebiet oder aus dem besonders betroffenen Gebiet öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Heime für überwiegend Minderjährige, Krankenhäuser, Tageskliniken oder auch Dialyseeinrichtungen sowie Einrichtungen der Pflege für ältere Menschen, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder auch Tagesförderstätte nicht mehr betreten dürfen.  

In enger Absprache mit Stadt und Landkreis Osnabrück und zwischen den Klinikträgern werden weitere Maßnahmen kurzfristig an die aufkommenden Patientenzahlen angepasst.


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