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23.04.2019

Bunte Ideen für den Hasepark von kleinen Spielplatzplanern

Im Hasepark baut der Osnabrücker ServiceBetrieb in diesem Jahr einen Großspielplatz. Deshalb hat das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Osnabrück in Kooperation mit dem Hort Schinkelkids die Mädchen und Jungen aus dem Umfeld des Spielplatzes zu einer Zukunftswerkstatt eingeladen. Schließlich sind sie die Experten. Jetzt stellten die kleinen Experten im Hort der Schinkelkids ihre Ideen der Öffentlichkeit vor.

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(2019 04 11 Planung Spielplatz Hasepark RobertSchäfer 1 ) Die Schinkelkids stellten ihre Ideen für den neuen Großspielplatz im Hasepark vor. Foto: Robert Schäfer

Zuvor waren die kleinen Spielplatzplaner zwei Tage lang aktiv. Bei einer Forschertour hatten sie Spielplätze erkundet und viel zu meckern gefunden: Kaputtes Spielgerät, Dreck und Brennnesseln wollen sie auf ihrem neuen Spielplatz nicht sehen. Was sie sich hingegen wünschen, hatten die Kinder am Mittwoch zusammengestellt. Während die Träume groß waren, lernten sie beim Bauen der Modelle, dass manch eine Idee wohl doch nicht umsetzbar ist.

Die Ergebnisse waren bunte Fantasiespielplätze mit Namen wie Blumenspielplatz, Megaspielplatz, Schinkelkids-Spielplatz oder Schinkelland Wunderspielplatz. Ganz vorne auf der Wunschliste steht ein Baumhaus. Auch Wasser ist auf allen Plätzen ein Thema, ob als Matschgrube oder als eher utopische lange kurvige Wasserrutsche – die Schinkelkids wollen mit Wasser spielen.

Eva-Maria Westermann, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses der Stadt Osnabrück, freute sich über so viele Ideen. „Danke, dass ihr helft, die Stadt zu gestalten“, sagte sie den kleinen Planern. „Ich freue mich, dass ihr euch so mit einbringt. Vielleicht bekommen wir in Osnabrück ja die längste Rutsche und ein Baumhaus.“ Bis Ende Mai wird der Osnabrücker ServiceBetrieb nun seinen Entwurf erstellen und ihn den Kindern vorstellen. „Der Spielplatz im Hasepark ist größer als ein normaler Spielplatz“, sagte Ulrich Beermann vom Osnabrücker ServiceBetrieb. „Zudem stehen für dieses Projekt Fördergelder zur Verfügung.“

Ob die allerdings für einen Carnotaurus, einen urzeitlichen Saurier, zum Klettern, der auch noch Feuer spucken soll, oder ein Einhorn zum Reiten reicht, ist offen. Die Planer werden aber in jedem Fall die Ideen der kleinen Spielplatzexperten berücksichtigen. Im Herbst sollen dann die Bauarbeiten beginnen.


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