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04.04.2019

26. Kindertagesstättenplanung vorgestellt - Ausbau geht weiter

Die Stadtverwaltung präsentiert die 26. Kindertagesstättenplanung, mit der die aktuelle Situation der Betreuungsangebote in Krippen, Kindergärten und Horten analysiert wird. Ziel ist, eine bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, wohnortnahe Angebote anzubieten und die Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege zu fördern.

Osnabrück ist eine für junge Familien hochattraktive und wachsende Stadt. Dadurch und durch den größeren Bedarf beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden immer mehr Betreuungsplätze benötigt. Fachbereichsleiter Hermann Schwab fasst die Situation in Osnabrück zusammen: „Die im vergangenen Jahr neu geschaffen Plätze in Krippe, Kindertagespflege und Kindergarten werden nicht ausreichen. Zum Stichtag 1. April haben sich Eltern von 226 Kindern beim Kinder- und Familienservicebüro gemeldet, die noch keine Betreuungsmöglichkeit gefunden haben. Als Übergangslösungen werden wir erstmalig Container an acht Standorten anbieten. Der weitere Ausbau wird natürlich weitergehen.“

Durch die Gesetzesnovellierung in Form der flexiblen Einschulung steht es den Eltern frei, ihr Kind noch ein Jahr im Kindergarten betreuen zu lassen. „Wir gehen von zahlreichen Eltern aus, die dies für ihre Kinder in Anspruch nehmen werden. Das erschwert die Planung dieses Jahr erheblich“, so Marcus Luttmer, Leiter des Fachdienstes Kinder. 

Die Zahlen im Überblick:

Insgesamt stehen 7.313 Plätze in Krippen, Kindergärten, Horten und bei Tagespflegepersonen zur Verfügung (Stichtag 1.10.2018). 2017 waren dies noch 7.183 Plätze. Die Versorgungsquote von Kindern im Alter von ein bis unter drei Jahren liegt zum Stichtag 1.10.2018 bei 58,48 Prozent, dies entspricht 1.797 Plätzen.

Die starke Inanspruchnahme ist ein Ergebnis der gesellschaftlichen Veränderungsprozesse und ein Spiegelbild der rasch wachsenden Stadtbevölkerung. Im Vergleich zum 1.10.2013 leben insgesamt 608 Kinder mehr in dieser Altersgruppe in Osnabrück.

Bei den Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt fehlen aufgrund des Bevölkerungszuwachses und des Bedarfes an integrativen Plätzen aktuell 147 Plätze.

Bei der Betreuungsdauer geht der Trend zu einer stärkeren Inanspruchnahme von Ganztagsangeboten und somit zu einer weiteren Verlängerung: Die durchschnittliche Betreuungszeit im Elementarbereich ist erneut leicht gestiegen und beträgt nun 7,71 Stunden (2010: 6,3 Stunden).

Für die Betreuung von Kindern im Grundschulalter standen zum Stichtag insgesamt 1.387 Hortplätze in 22 Einrichtungen zur Verfügung. An den offenen Ganztagsschulen mit Kooperativem Hort gibt es ein bedarfsdeckendes Angebot, an den anderen Standorten nicht. Dort bestehen zum Teil lange Wartelisten. Mit der Umwandlung weiterer Grundschulen zu Ganztagsschulen soll diesem Bedarf entsprochen werden. Zum Schuljahr 2019/2020 werden zwei weitere Grundschulen (Hellern und Schölerberg) zu offenen Ganztagsschulen.

Die ausführliche Kindertagesstättenplanung steht im Internet unter www.osnabrueck.de/kindertagesstaettenplan bereit.


www.osnabrueck.de

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