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Koordinierungsstelle Schulverweigerung mit Lernort „Auszeit“

Aus unterschiedlichen Gründen nehmen viele Kinder und Jugendliche nicht mehr am Schulunterricht teil oder bleiben der Schule ganz fern. Dieses passive oder auch aktive schulmeidende Verhalten gefährdet ganz erheblich das Erreichen eines Schulabschlusses und somit auch den Einstieg in Ausbildung und Beruf.

Hier bietet das Fall-Management der Koordinierungsstelle Schulverweigerung Osnabrück mit verbindlichen Ansprechpartnern vielfältige Unterstützung für Schüler und Schülerinnen, wie auch für Eltern und  Lehrkräfte an. Die entsprechenden Maßnahmen werden je nach Bedarf unter der Prämisse aktiver Netzwerkarbeit gemeinsam mit allen an einem Fall beteiligten Personen und Fachkräften initiiert.

Die pädagogische Arbeit der Koordinierungsstelle richtet sich an betroffene Kinder und Jugendliche ab dem 5. Jahrgang bis zur letzten Klassenstufe der allgemeinbildenden Osnabrücker Schulen.  Vorrangige Zielsetzung ist hierbei   die Reintegration in schulische Lernprozesse und eine gelingende Vorbereitung auf den Übergang  ins Arbeits- und Berufsleben.

Die möglichst passgenauen Hilfen für die  beteiligten Schüler und Schülerinnen sind eng an deren individueller Lebenssituation und Befindlichkeit ausgerichtet  und umfassen ein facettenreiches Angebot wie zum Beispiel:

  • Informations- und Beratungsgespräche
  • Kontaktaufnahme, Austausch, Vermittlung  zu anderen Fachberatungsstellen
  • begleitende ambulante Hilfen
  • befristete Möglichkeit der Schulpflichterfüllung in einem außerschulischen Lernstandort (Lernort „Auszeit“)
  • Vermittlung zwischen allen Beteiligten

Die Unterstützungsmaßnahmen können je nach Erfordernis in Schule, im Elternhaus an einem außerschulischen Lernstandort (Lernort „Auszeit“) oder bedarfsentsprechend auch an anderen geeigneten Orten stattfinden.


    www.osnabrueck.de

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