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Adoption als Alternative

Die Freigabe eines Kindes zur Adoption ist eine Alternative zu einem Schwangerschaftsabbruch und für Paare, die selbst keine Kinder bekommen können, oftmals die einzige Chance zur Elternschaft.

Bringt die Frau das Kind zur Welt, kann sie frühestens nach acht Wochen die Einwilligung zur Adoption erteilen. Für eine Adoption ist grundsätzlich die Einwilligung beider Elternteile erforderlich. Es besteht jedoch weder das Recht noch die Pflicht zur Beteiligung des leiblichen Vaters, wenn seine Identität nicht festgestellt wurde. Der leibliche Vater kann aber seine Mitwirkung am Adoptionsverfahren erreichen, wenn er glaubhaft macht, biologisch als Vater des Kindes in Betracht zu kommen.

Die Einwilligung der Mutter muss vor dem Notar beurkundet werden und anschließend dem Vormundschaftsgericht zukommen. Sie ist unwiderruflich. Allerdings verliert sie ihre Kraft, wenn die Adoptiveltern ihren Antrag zurücknehmen oder das Vormundschaftsgericht die Annahme versagt. Ferner verliert die Einwilligung ihre Kraft, wenn das Kind nicht innerhalb von drei Jahren ab dem Wirksamwerden der Einwilligung angenommen wird.

    Tageseltern gesucht

    Das Familien- und Kinderservicebüro der Stadt Osnabrück sucht dringend neue Tagesmütter und Tagesväter für die Betreuung von Kindern im Alter von 0 bis 14 Jahren (vorrangig 0 bis 3 Jahre).

      Pflegeeltern gesucht

      Pflegeeltern gesucht

      Die Aufnahme eines Pflegekindes in die eigene Familie stellt eine besondere Herausforderung dar. Deshalb bietet der Adoptions- und Pflegekinderdienst der Stadt Osnabrück erneut Vorbereitungsseminare für Paare und Familien an, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren.

      Der Adoptions- und Pflegekinderdienst sucht Pflegeeltern für die Vollzeitpflege, sozialpädagogische Vollzeitpflege und Bereitschaftspflege. Die Pflegeeltern betreuen in ihrer Familie Kinder, die aufgrund von Vernachlässigung, Verwahrlosung, Misshandlung oder sexuellem Missbrauch nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können und ansonsten in einem Heim untergebracht werden müssten.

      Die Pflegeelternbewerber werden in Vorbereitungsgesprächen, Wochenendseminaren und Abendveranstaltungen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Die Vorbereitungsphase dient dazu, die Zusammenarbeit zwischen den Pflegeelternbewerbern und dem Adoptions- und Pflegekinderdienst zu fördern. Darüber hinaus wird durch das Reflektieren der eigenen Motive und das Bewusstwerden von Kompetenzen und Grenzen die Entscheidungsfähigkeit der Pflegeelternbewerber für oder gegen ein Kind entwickelt.

      Zusätzlich werden die Pflegeelternbewerber auf die emotionalen und psychischen Prozesse, die ein Pflegekind in die Familie hineinträgt, und die damit verbundenen Probleme und Schwierigkeiten vorbereitet. Außerdem erfolgen Informationen zur Vermittlungspraxis und zu den unterstützenden Hilfen des Adoptions- und Pflegekinderdienstes sowie zu rechtlichen, finanziellen und versicherungstechnischen Fragen.

      Der Adoptions- und Pflegekinderdienst sucht Bewerber, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren. Diese sollten in stabilen und tragfähigen Beziehungen leben und bereit sein, sich auf das Kind und seine Bedürfnisse einzustellen. Außerdem sollte die Bereitschaft bestehen, sich mit der Herkunftsfamilie des Pflegekindes auseinanderzusetzen, Besuchskontakte zu fördern und zu begleiten und sich auf eine enge Kooperation mit dem Adoptions- und Pflegekinderdienst einzulassen.

      Der Adoptions- und Pflegekinderdienst wird in den kommenden Monaten Bewerberseminare anbieten. Weitere Auskünfte und Informationsmaterialien können im Adoptions- und Pflegekinderdienst der Stadt Osnabrück, Telefon 0541 323-3225 oder -2577 angefordert werden.

        Zum Herunterladen:

        Linktipps:

        > Pflegeelterninitiative Stadt & Land Osnabrück e.V.

        > pflegeelternnetz.de

        > Moses Online

        > PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.


        www.osnabrueck.de

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