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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Beistandschaften

Beistandschaften

Die Beistandschaft (nach § 1712 BGB) ist ein kostenloses Hilfsangebot des Fachbereichs für Kinder, Jugendliche und Familien zur

  • Feststellung der Vaterschaft und/oder
  • Durchsetzung der Unterhaltsansprüche des Kindes

Die Ansprechpartner und Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem Informationblatt:

Informationsblatt zum Herunterladen

Wichtiger Hinweis

Möchten Sie die Vaterschaft und/oder die gemeinsame Sorgeerklärung beurkunden lassen, ist dies zurzeit nur mit Termin möglich. Bitte rufen Sie zur Terminvereinbarung den zuständigen Beistand an. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie ebenfalls im Informationsblatt. Bitte bringen Sie zu dem Termin Ihre Personalausweise oder Reisepässe mit.

Unterhalt für das Kind

Mütter oder Väter, die allein für ein Kind oder einen Jugendlichen sorgen, und junge Volljährige (bis zum 21. Geburtstag) können sich beim Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien zur Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen beraten und unterstützen lassen.


Die Beistandschaft ist ein Angebot für den Elternteil, in dessen Obhut sich das Kind befindet. Es geht über die Beratung und Unterstützung hinaus. Die Mitarbeiter des Fachbereichs für Kinder, Jugendliche und Familien als Beistand kümmern sich dann, so wie es mit dem betreuenden Elternteil vereinbart wurde, um die Vaterschaftsfeststellung und/oder die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen des Kindes gegenüber dem anderen Elternteil. 



Der Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien wird auf schriftlichen Antrag des Elternteils, bei dem das Kind lebt, Beistand des Kindes. Die Einzelheiten des Antrages können im persönlichen Gespräch mit dem Beistand besprochen werden. Bitte vereinbaren Sie dafür telefonisch einen Termin beim zuständigen Ansprechpartner.

Als Urkundsperson können die Beistände auch Unterhaltsverpflichtungen beurkunden.

Vaterschaftsfeststellung

Bei einem Kind, dessen Mutter nicht verheiratet ist, bedarf es für die Vaterschaft immer einer besonderen Feststellung, auch wenn die Eltern mit dem Kind als Familie zusammen leben.

Die Möglichkeiten der Vaterschaftsfeststellung

Der Vater des Kindes kann kostenlos beim Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien oder beim Standesamt oder auch kostenpflichtig bei einem Notar in einer Urkunde seine Vaterschaft anerkennen. Eine Anerkennung der Vaterschaft ist auch schon vor Geburt des Kindes möglich. Hierzu ist die Zustimmung der Mutter des Kindes in urkundlicher Form erforderlich.

Sind die Eltern eines Kindes nicht miteinander verheiratet, so hat die Mutter mit der Geburt des Kindes das alleinige Sorgerecht kraft Gesetzes. 



Wollen Sie die elterliche Sorge für Ihr Kind gemeinsam ausüben, so können Sie dies mit einer entsprechenden Sorgeerklärung auch schon vor der Geburt bestimmen. Eine Sorgeerklärung ist beim Standesamt nicht möglich.

Wenn die Eltern die Vaterschaft und die gemeinsame Sorge erklären wollen, können Sie dies nur beim Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien tun.

Möchten Sie die Vaterschaft und/oder die gemeinsame Sorgeerklärung beurkunden lassen, vereinbaren Sie bitte vorab telefonisch einen Termin und bringen zu dem Termin Ihre Personalausweise oder Reisepässe mit.

Sollte der Vater die Vaterschaft nicht freiwillig anerkennen wollen, können Sie die Hilfe der Beistandschaft in Anspruch nehmen.

Sorgerecht

Sind die Eltern eines Kindes zum Zeitpunkt der Geburt nicht miteinander verheiratet, so hat die Mutter das alleinige Sorgerecht.

Möchten Sie als Eltern die elterliche Sorge für Ihr Kind gemeinsam ausüben, so können Sie dieses durch eine Sorgeerklärung bestimmen. Es ist dabei unerheblich, ob Sie als Eltern zusammen leben.

Die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge bedeutet, dass Entscheidungen, die Ihr Kind grundsätzlich betreffen (zum Beispiel die Wahl der Schule) von Ihnen als Eltern gemeinsam zu treffen sind. Eine gemeinsame Sorgeerklärung kann nur vom Familiengericht wieder geändert werden.

Die Sorgeerklärung bedarf der Beurkundung. Diese kann kostenfrei im Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien oder kostenpflichtig bei einem Notar vorgenommen werden.

Die Beurkundung kann bereits vor der Geburt des Kindes erfolgen.

Möchten Sie die gemeinsame Sorgeerklärung beurkunden lassen, vereinbaren Sie bitte vorab telefonisch einen Termin und bringen zu dem Termin Ihre Personalausweise oder Reisepässe mit.


    www.osnabrueck.de

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