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Auswahlverfahren und Jury

Ausgelobt sind 10.000 Euro. Über die Vergabe des Preisgeldes entscheidet eine Jury, die den Gesamtbetrag auf mehrere Bewerbungen verteilen wird. Die Juryentscheidung ist für Ende November vorgesehen.

Kriterien

  • Innovationsgrad
  • Förderung des städtischen Gemeinsinns
  • bürgerschaftliches Engagement
  • Wohnqualität im weiten Sinne
  • Nachhaltigkeit
  • effektivere Wohnraum- oder Flächennutzung
  • Übertragbarkeit und Transparenz.
  • Sonstiges*

*Aufgrund der Bandbreite möglicher eingehender Bewerbungen werden unter Sonstiges alle sozial-innovativen Aspekte der Projekte berücksichtigt, die sich keiner der vorgesehenen Kategorien zuordnen lassen.

Zeitplan

31. Oktober 2019
• Teilnahmeschluss
Nov/Dez 2019
• Entscheidung der Jury
28. / 29. Februar 2020
• Preisverleihung und öffentliche Präsentation der Preisträger auf der Messe "Bauen und Wohnen" der Sparkasse Osnabrück in der OsnabrückHalle

Vorstellung der Jurymitglieder (Änderungen möglich):

  • Frank Otte, Stadtbaurat– Stadt Osnabrück
  • Anke Jacobsen, Sozial- und Gesundheitsausschussvorsitzende
  • Annette Meyer zu Strohen, Stadtentwicklungs- und Umweltausschussvorsitzende
  • Professor Dr. Heiko Meinen, Hochschule Osnabrück, Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, inwb - Institut für nachhaltiges Wirtschaften in der Bau- und Immobilienwirtschaft
  • Michael Laszewski, Geschäftsführer Der Paritätische Osnabrück
  • Professor Hartmut Welters, Architekt & Stadtplaner BDA/SRL, post welters + partner mbB

Stimmen der Jurymitglieder

Anette Meyer zu Strohen - Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt
„Eine positive Stadtraumgestaltung ist Teamwork. Sie entwickelt sich u.a. aus den Ideen und Visionen ihrer Bürger und den beteiligten Architekten. Mit dem Preis "SO wohnt OS" zeichnen wir zum ersten Mal attraktive und innovative Wohnprojekte aus. Ich denke da zum Beispiel an generationsübergreifendes Wohnen oder die Entwicklung lebendiger Quartiere. Ich bin sehr gespannt auf vielfältige- kreative Bewerbungen und freue mich über diese Preisauslobung.“
 
Anke Jacobsen - Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses
„Ich würde mich über zwei Ansätze besonders freuen, zum einen Mehrgenerationenprojekte, in denen die Menschen zusammenleben und sich gegenseitig unterstützen. Gleichzeitig werden Dinge des alltäglichen Lebens geteilt. Nicht jeder benötigt eine Bohrmaschine und Gartengeräte, vielleicht teilt man sich auch Autos und Fahrräder. So sparen die Wohnenden Geld und schonen die Umwelt, weil nicht so viel Überflüssiges produziert werden muss. Zum anderen hoffe ich auf gute Beispiele flexibler Grundrisse für viele Lebensphasen, bei denen gerade auch die Barrierefreiheit besonders berücksichtigt wird.“
 
Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen - Hochschule Osnabrück und Institutsleiter inwb – Institut für nachhaltiges Wirtschaften in der Bau- und Immobilienwirtschaft
„Für mich steht die Frage im Vordergrund, wie wir eine nachhaltige Entwicklung unterstützen können. Studien zeigen, dass pro Kopf immer mehr Fläche in Anspruch genommen wird. Das Problem nur durch weitere Versiegelung von Freiflächen zu lösen, kann nicht der einzige Weg sein und trägt nicht zu einer schnellen Verfügbarkeit von günstigem Wohnraum bei. Daher bin ich gespannt auf die Ideen aus dem Wettbewerb „So wohnt OS“. Daneben zeigt sich, dass energieeffizientes Bauen nur die halbe Wahrheit bei der Energieeinsparung im Wohnungsbereich ist. Das Nutzerverhalten stellt einen viel größeren Hebel dar, als es technische Lösungen sein können. Hier würde ich mich ebenfalls über kreative Ideen freuen.“
 
Prof. Hartmut Welters - Architekt & Stadtplaner BDA/SRL, Geschäftsführender Gesellschafter
„Gemeinschaftliches und nachbarschaftliches Wohnen stehen aktuell im Fokus. Zum Gelingen entscheidend ist ein ausgewogenes Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit bzw. Individualität und Gemeinschaft. Ich bin gespannt darauf, welche guten Ansätze es dazu in Osnabrück gibt und wie diese Nachbarschaften ihr Zusammenleben gestalten.“
 
Frank Otte - Stadtbaurat Stadt Osnabrück
„Ich erhoffe mir Wohnbaubeispiele, die insbesondere aufzeigen, wie wir durch gemeinschaftliche Nutzungen den individuellen Flächenverbrauch reduzieren können.“

Michael Grothe-Laszewski Kreisverbandsgeschäftsführer des Kreisverbandes Osnabrück „Der PARITÄTISCHE Osnabrück“
 
Birgit Theilmann - Heilpädagogische Hilfe Osnabrück Wohnen gGmbH
„Grundsätzlich würde ich Projekte begrüßen, bei denen das Miteinander im Vordergrund steht und nicht die Rendite. Schön wären Projekte, wie inklusive Wohnprojekte, nicht nur von Menschen mit und ohne Behinderung, sondern auch Wohnprojekte, die aktiv Menschen mit Migrationshintergrund, einem geringen Einkommen, sozialen Schwierigkeiten, Alleinerziehende oder ähnliches mit einbeziehen.“


www.osnabrueck.de

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