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Ausbau der Rheiner Landstraße

Der Ausbau der Rheiner Landstraße rückt immer näher. Vorbereitende Arbeiten führt die SWO Netz GmbH ab dem 24. Juni im Kreuzungsbereich der Rheiner Landstraße mit der Richard-Wagner-Straße sowie an der Kreuzung von Rheiner Landstraße und Mozartstraße durch. Ab dem 4. Juli 2019 beginnen dann die Arbeiten auf Höhe der Rückertstraße. Sie dauern bis zum Ende der Sommerferien an. Die Rheiner Landstraße bleibt bis dahin zunächst mit Einschränkungen befahrbar. Ab Mitte August wird sie dann von der Mozartstraße bis zur Rückertstraße abschnittsweise voll gesperrt. Grund für die Sperrung sind eine notwendige Erneuerung des Entwässerungssystems und die darauffolgende Neugestaltung der Rheiner Landstraße. Betroffen sind zudem die Richard-Wagner-Straße und der Salzberger Weg.

Die Stadtwerke und Stadt Osnabrück sind sich bewusst, dass diese Baumaßnahme für Anlieger der Baustelle aber auch für die Bewohner der Umleitungsstraßen eine nicht unerhebliche Belastung darstellt. Immerhin befahren derzeit rund 13.000 Autos täglich diese wichtige Einfallstraße. Dennoch ist die Baumaßnahme notwendig, um die Infrastruktur für die Zukunft sicherzustellen: Eine funktionierende Energie- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung der Anwohner sind unerlässlich für das alltägliche Leben.

Weil durch die Arbeiten zeitweise Parkplätze wegfallen, prüft die Verwaltung derzeit alternative Möglichkeiten, die im Anschluss daran durch die politischen Gremien zu beschließen sind. Sobald die entsprechenden Beschlüsse getroffen sind, informieren wir hier darüber. Damit ist voraussichtlich im Juli zu rechnen.

Ihre wichtigsten Fragen (FAQ):

Warum wird gebaut?
Der wesentliche Grund für die umfangreiche Baumaßnahme ist die erforderliche Erneuerung der Kanalisation. Die Mischkanalisation (Baujahr 1912-1956) weist zahlreiche, teils schwere Schäden auf und ist zudem überlastet. Für das anstehende Neubaugebiet am Finkenhügel muss die Kapazität der Kanalisation außerdem erweitert werden, weil die alte den gestiegenen Anforderungen nicht mehr genügen würde. Obendrein wird die bisherige, nicht mehr zeitgemäße Mischkanalisation auf eine getrennte Schmutz- und Regenwasserkanalisation umgestellt. Weitere Hintergrundinformation zum Kanalnetz in Osnabrück gibt es auf www.swo-netz.de/abwasser.

 

Was wird gebaut?
Die SWO Netz wird jeweils rund 780 Meter Schmutzwasserkanal mit einem Durchmesser von 200 mm und einen Regenwasserkanal (Durchmesser 1.000 bis 1.600 mm mit einem Außendurchmesser von ca. 2 Metern) verbauen. Im Zuge der Sanierung der Nebenanlagen durch die Stadt werden von der SWO Netz zudem rund 100 Grundstücksanschlusskanäle sowie Leerrohre für den Glasfaserausbau und die Straßenbeleuchtung verlegt. Die Stadt verbindet die Tiefbauarbeiten mit der ebenfalls erforderlichen Erneuerung der Fahrbahn, Geh- und Radwegen sowie der Parkflächen.

Wie wird gebaut?

Parallel wird auf zwei Baufeldern gearbeitet: Der erste Bereich umfasst den Abschnitt zwischen Rückertstraße und Richard-Wagner-Straße, der zweite Bereich den Abschnitt zwischen Richard-Wagner-Straße und Mozartstraße. In beiden Abschnitten wird parallel von Osten nach Westen gearbeitet, die jeweilige Baufeldlänge beträgt zwischen 80 und 100 Metern. Die Kanäle liegen mittig in der Straße, die jeweiligen Baugruben haben Ausmaße von bis zu sechs Metern Tiefe und vier Metern Breite. Pro laufenden Meter werden drei Lkw für den Abtransport des Erdaushubs benötigt. Aufgrund des engen Platzes neben der Grube müssen zwei Bagger jeweils vor dem Kopf der Grube arbeiten. Mehrere Kolonnen arbeiten parallel von montags bis samstags bis zu 16 Stunden (im Zeitraum zwischen 6 und 22 Uhr). Zudem kommen alternative Verlegemethoden wie z.B. das Bohren von Hausanschlüssen zur Anwendung. Es finden auch Bauaktivitäten im Verborgenen statt (grabenlose Rohrverlegung, Arbeiten in der Baugrube, usw.). In der Bauzeit ist auch mit Arbeiten zu rechnen, die keine/weniger Emissionen und somit keine/weniger Belästigungen der Anlieger verursachen.

 

Wie wird die Versorgungssicherheit (Strom, Gas, Wasser, Abwasser) während der gesamten Baumaßnahme sichergestellt?

Die Versorgungssicherheit ist grundsätzlich während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet.

Kanal: Vorab werden die Hauptkanalrohre (in Längsrichtung) verlegt. In dem Zuge werden die vorhandenen Mischwasseranschlüsse in der Hauptkanalgrube provisorisch umgeschlossen – die Ableitung des Abwassers bleibt dadurch gewährleistet. Ist der Hauptkanal auf einer definierten Länge vorangetrieben, wird die Neuherstellung der Anschlusskanäle nachgeholt.

 

Strom/Gas/Wasser: In der Rückertstraße und beim Austausch von Trinkwasser-, Gas- und Stromhausanschlüssen wird es zu kurzzeitigen Abstellungen des jeweils betreffenden Hauses – nach vorheriger Abstimmung mit den Anliegern – kommen. Auch wird es voraussichtlich bei der Umlegung der Gas- und Trinkwasserhauptleitung im Kreuzungsbereich Rückertstraße / Rheiner Landstraße in den Sommerferien 2019 zu kurzzeitigen Abstellungen der Gas- und Wasserversorgung in der Rückertstraße zwischen Rheiner Landstraße und „In der Barlage“ kommen.

 

Wann beginnt die Baustelle?

Die erste Bauphase (halbseitige Sperrung mit Lichtsignalanlage im Kreuzungsbereich Rheiner Landstraße/Rückerstraße) beginnt am 4. Juli 2019. Die zweite Bauphase (Vollsperrung der Rheiner Landstraße) startet im Anschluss der ersten Bauphase am 15. August 2019.

 

Wie lange dauert die Baustelle?

Die erste Bauphase findet während der Sommerferien 2019 statt (sechs Bauwochen). Die zweite Bauphase ist für 23 Monate geplant. Die Bauphase endet voraussichtlich im Sommer 2021.

 

Welche Verzögerungen könnte es geben?

Es könnte Verzögerungen aufgrund von Witterungsverhältnissen geben.

Komme ich in mein Haus/in meine Wohnung?

Ja, eine Zuwegung / Zugang wird immer – allerdings mit Einschränkungen wie z. B. Fußgängerbrücken – gewährleistet sein.

 

Kann ich die Rheiner Landstraße während der Bauzeit befahren?

Die Rheiner Landstraße ist während der Baumaßnahme voll gesperrt. Der Durchfahrtsverkehr muss in dieser Zeit die Umleitungsstrecken befahren. Allerdings gibt es in der Rheiner Landstraße zwei Baufelder mit einer Länge von 80 bis 100 Metern, die Stück für Stück von Osten nach Westen wandern. Die Abschnitte der Rheiner Landstraße, die nicht von den Baufeldern betroffen sind, können von Anliegern (Bewohnern, Kunden und Patienten) befahren werden: „Anlieger frei bis Baustelle“. Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten wird die Baugrube provisorisch verschlossen, sodass Autofahrer dort wieder fahren können.

 

Wann und wie lange kann ich mein Grundstück NICHT mit dem Fahrzeug erreichen?

Es ist mit einem Zeitraum von drei bis vier Monaten zu rechnen, eventuell auch mit Unterbrechungen, in denen Sie Ihr Grundstück NICHT mit Fahrzeugen erreichen können. Diese Unterbrechung ist dem Baufortschritt für Kanalbau/Straßenbau geschuldet. Sollte es sich vom Bauablauf ergeben, dass mit einem Provisorium (zum Beispiel Schotterflächen/Stahlplatten) die Zufahrtsmöglichkeiten eingerichtet werden können, wird dies gemacht, damit Sie Ihre Grundstücke wieder rasch erreichen können.

 

Wie oft pro Grundstück kommt eine Einschränkung?

Diese Situation wird zweimal in der gesamten Bauzeit vorkommen. Einmal in der Phase, in der sich das Baufeld für den Kanalbau im Bereich des eigenen Grundstücks befindet, und in der Phase, in der der Straßenbau im Bereich des eigenen Grundstücks ist.

 

Ist nachts eine Zuwegung aufs Grundstück für Autos möglich?

Nein. In besonderen, sehr begrenzten Fällen wird versucht, individuelle, auf die Einzelsituation zugeschnittene Lösungen zu finden (Bürgerhilfe).

 

Sind die Geschäfte an der Rheiner Landstraße während der Bauzeit erreichbar?

Ja, die Geschäfte sind wie auch die Wohnhäuser jederzeit fußläufig erreichbar. In einem Zeitraum von drei bis vier Monaten werden Geschäfte nicht direkt mit dem Pkw erreichbar sein.

 

Wie weit im Voraus kann ich erfahren, wann mein Grundstück nicht befahrbar ist?

Eine grobe Schätzung kann in der Regel sechs Wochen im Voraus, eine genauere Aussage etwa zwei Wochen im Voraus gemacht werden. Diese Informationen können dann im Baubüro (Rheiner Landstraße 9) oder bei der Bauleitung vor Ort erfragt werden.

 

Darf ich während der Baumaßnahme in der Rheiner Landstraße parken?

Ab August 2019 werden zwei Baufelder eingerichtet. Eines wandert von der Rückertstraße in Richtung Richard-Wagner-Straße, eines von der Richard-Wagner-Straße Richtung Mozartstraße. Beide Baufelder werden zu jeder Zeit zwischen 80 und 100 Metern lang sein. Außerhalb der beiden Baustellenflächen darf an der Rheiner Landstraße geparkt werden.

 

Im Anschluss an die Herstellung einer provisorischen Asphaltdecke werden abwechselnd die Seitenbereiche (z.B. Parkstreifen, Gehweg etc.) hergestellt. In dieser Zeit fallen auch in dem Baubereich Parkplätze weg.

 

Darf ich in der Baustelle parken?

Im Baustellenbereich darf aus rechtlichen und aus sicherheitstechnischen Gründen nicht geparkt werden.

 

Wie gelangt die Müllabfuhr während der Bauphase zu meinem Haus?

Die Müllfahrzeuge können bis an das Baufeld/Baugrube fahren und Mülltonnen werden durch die Baufirma zur Abfuhrstelle transponiert.

 

Wie gelangen Rettungsfahrzeuge während der Bauphase bis zu meinem Haus?

Die Rettungsfahrzeuge/Feuerwehrfahrzeuge können bis an das Baufeld/Baugrube fahren.

 

Ist die Anlieferung durch Paketdienste weiterhin möglich?

Der Briefträger und die Paketdienste können in der Rheiner Landstraße beidseitig bis an die Baufelder heranfahren („Anlieger frei bis Baustelle“). Die restliche Distanz zu den Häusern, die sich auf Höhe des Baufeldes befinden, muss durch den Paketdienst und den Briefträger über die gekennzeichneten Fußwege zurückgelegt werden. Die Grundstücke sind fußläufig zu erreichen.

 

Werden auch Baumaterialien in der Rheiner Landstraße stehen?

Der Hauptanteil der Maschinen und Materialien wird in den Baufeldern geparkt/gelagert. Eine vereinzelte Ausbreitung der Lagerfläche kann vorkommen. Dies wird von der örtlichen Bauüberwachung überwacht und stark eingedämmt.

 

Werden während der Bauzeit öffentliche Buslinien in der Rheiner Landstraße fahren?

Nein, während der Bauzeit werden Busse die Rheiner Landstraße nicht befahren können. Die Busse werden die Umleitungsstrecken nutzen.

 

Ist ein Umsetzen oder Umpflanzen der Bäume möglich?

Diese Möglichkeit wurde geprüft. Es bestehen große Bedenken, dass eine Umpflanzung aufgrund der Größe und des Alters realisierbar ist. Es ist davon auszugehen, dass die Bäume eine Umpflanzung nicht überleben würden.

 

Was passiert mit den Bäumen an der Rheiner Landstraße? Besteht große Gefahr für das Wurzelwerk?

Bei den Bodenaushubarbeiten für den Kanalbau wird darauf geachtet, dass Wurzeln möglichst nicht beschädigt werden. Dasselbe gilt für Erdarbeiten in den Nebenanlagen, für den Straßenbau und Versorgungsleitungen.

 

Werden bei den Arbeiten Spundwände verwendet und wie wird dabei darauf geachtet, dass Bäume und ihre Wurzeln nicht beschädigt werden?

Aufgrund der Größe der für den Kanalbau notwendigen Baugrube müssen Spundwände verwendet werden. Sie dienen dazu, die Baugrube abzusichern und damit die Sicherheit des Personals und des Umfeldes zu gewährleisten. Der Bereich der Baumwurzeln wird dabei möglichst ausgespart und mittels eines Holzverbaus gesichert. Aber: Die Sicherheit der Arbeiter und der Umgebung gehen vor.

Wo verlaufen die Umleitungsstrecken?

Der Verkehr wird in stadtauswärtiger Richtung über die Wilhelmstraße und Mozartstraße umgeleitet. Die Wilhelmstraße wird in der Zeit als Einbahnstraße beschildert.

 

Der Verkehr in stadteinwärtiger Richtung wird über die Straße In der Barlage umgeleitet. Diese wird ebenfalls als Einbahnstraße eingerichtet.

 

Der Lkw-Verkehr wird weiträumig über die Straßen An der Blankenburg, Kurt-Schumacher-Damm und den Heger-Tor-Wall umgeleitet.

 

Warum werden die Umleitungsstrecken nicht auf die Ernst-Sievers-Straße und den Lieneschweg ausgeweitet?

Die Ernst-Sievers-Straße kam aufgrund der baulichen Gegebenheiten (Fahrbahneinengungen) und der Schulen nicht in Betracht. Der Lieneschweg ist bereits belastet.

 

Dürfen Lkw die Umleitungsstrecken befahren?

Der LKW-Verkehr wird weiträumig über die Straßen An der Blankenburg, Kurt-Schumacher-Damm und den Heger-Tor-Wall umgeleitet. Durch die Wilhelmstraße dürfen Lkw bis zu einem Gewicht von 7,5 Tonnen fahren, In der Barlage bis zu einem Gewicht von 3,5 Tonnen. Von den Beschränkungen ausgenommen ist der Lkw-Verkehr für Anlieger und der Bauverkehr.

 

Wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit auf den Umleitungsstrecken?

Die Umleitungsstrecken werden als Vorfahrtstraße ausgeschildert, infolgedessen wird aus rechtlichen Gründen die Tempo-30-Zone aufgehoben. Jedoch wird aus Sicherheitsgründen die Höchstgeschwindigkeit auf den Umleitungsstrecken auf 30 km/h beschränkt. Entsprechende Schilder werden aufgestellt.

 

Kann ich die Umleitungsstrecken mit dem Fahrrad entgegen der Einbahnstraße befahren?

Ja. Sowohl in der Wilhelmstraße als auch In der Barlage werden die Gehwege als Gehwege ausgeschildert, die auch Radfahrer mit Rücksicht auf Fußgänger nutzen dürfen.

 

Gibt es Zuschüsse der Stadt, um Grundstücke an den Umleitungsstrecken Blickdicht zu machen?

Nein, es bestehen keine Ansprüche auf Entschädigungen oder Zuschüsse im Zusammenhang mit Baumaßnahmen durch die Stadt.

 

Wird die Durchfahrt auf den Nebenstrecken (Lieneschweg, Ernst-Sievers-Straße) unattraktiver gestaltet, damit ortskundige Autofahrer sie nicht die Ausweichstrecken nehmen, sondern den Umleitungen folgen?

Es sind zurzeit keine Maßnahmen zur Reduktion des Verkehrs auf dem Lieneschweg und in der Ernst-Sievers-Straße geplant, da es sich hier um keine offiziellen Umleitungsstrecken handelt. Nach Einrichtung der Baumaßnahme wird beobachtet, wie sich die Verkehrsströme entwickeln.

 

Es werden jedoch die Markierungen erneuert und in Höhe der Verkehrsinsel in der Ernst-Sievers-Straße wird eine Fußgängerbedarfsampel eingerichtet.

 

Ist ein Halteverbot in der Mozartstraße geplant?

Es sind zurzeit keine Einschränkungen des Parkraums in der Mozartstraße geplant. Zunächst soll der Parkraum möglichst aufrechterhalten werden, um die Parksituation für Anlieger, Kunden usw. nicht weiter zu verschärfen. Wenn es nach der Einrichtung zu Problemen kommt, können immer noch mit Parkverboten Ausweichbuchten geschaffen werden.

 

Werden die Ampelphasen an der Kreuzung Rückerstraße / Kurt-Schumacher-Damm im Zuge der Baumaßnahme angepasst?

Im Vorfeld wird eine Drohnenbefliegung des Kreuzungspunkts durchgeführt. Wenn Handlungsbedarf besteht, werden bereits im Vorfeld die Ampelphasen angepasst.

 

Werden die Umleitungsstrecken in Navigationsgeräten vorgegeben?

Die Umleitungsstrecken werden von der Verkehrsmanagementzentrale in Niedersachsen in den Navigationsgeräten eingegeben. Diese Institution wird über die Sperrung informiert.

 

Wird die Schranke in der Straße Am Finkenhügel für Autofahrer geöffnet, um die Mozartstraße zu entlasten?

Ja, die Schranke wird für die Zeit der Vollsperrung der Rheiner Landstraße, spätestens ab dem 15. August 2019, für Autofahrer geöffnet. Sie ist also als Verbindung zwischen der Rheiner Landstraße und Am Heger Holz dann durchgängig befahrbar.

Kann ich in der Wilhelmstraße weiterhin parken?

Aufgrund einer neuen Ampeltechnik wird die bislang vorgesehene Busspur verkürzt. Im Abschnitt zwischen Lotter Straße und Richard-Wagner-Straße kann rechtsseitig und im Abschnitt zwischen Richard-Wagner-Straße und Mozartstraße auf dem Parkstreifen geparkt werden.

 

Kann ich die Wilhelmstraße mit dem Fahrrad entgegen der Einbahnstraße befahren?

Ja. In der Wilhelmstraße werden die Gehwege als Gehwege ausgeschildert, die auch Radfahrer mit Rücksicht auf Fußgänger nutzen dürfen.

 

Wird es an der Kreuzung Mozartstraße/Wilhelmstraße eine Ampel geben?

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wird eine Ampel im Kreuzungsbereich Mozartstraße/Wilhelmstraße eingerichtet. Diese sieht auch ein Sondersignal für den Bus und die Radfahrer vor.

 

Wie wird die Sicherheit von Fußgängern im oberen Teil der Wilhelmstraße, also in dem Abschnitt zwischen der Mozartstraße und Am Finkenhügel, gewährleistet? Wie entwickelt sich dort die Parksituation?

Durch die obere Wilhelmstraße gelangen Rettungswagen und ÖPNV zum Klinikum. Um die Sicherheit der Fußgänger in diesem Bereich zu gewährleisten, werden dort einseitig Betonquader – sogenannte „Legosteine“ – einen Bereich für Fußgänger von der Straße abgrenzen. Aufgrund dessen ist das Parken nur auf einer Seite möglich. Das Parken vor Grundstückseinfahrten ist laut dem Gesetzgeber verboten. Die Novellierung der Straßenverkehrsordnung sieht keine zusätzlichen Markierungen zu Verdeutlichung des Parkverbots vor Grundstückseinfahrten vor. Die Gäste der Anwohner müssen auf freie Parkflächen in der Umgebung ausweichen. Eine Reservierung vom öffentlichen Parkraum ist nicht möglich.

 

Warum wird die obere Wilhelmstraße nicht vollumfänglich ausgebaut?

Die Straße wird nur soweit ertüchtigt, wie es für die Verkehrslage erforderlich ist, die durch die Umleitung entsteht. Für einen vollumfänglichen Ausbau (z.B. Herstellung eines Gehweges auf Hochbord) wäre eine Beteiligung der Anlieger an den Kosten notwendig.

Wer darf durch die Straße In der Barlage fahren?

Der Individualverkehr, Linien- und Reisebusse sowie Lkw, die ein Grundstück an den betreffenden Straßen erreichen wollen. Ansonsten muss der Lkw-Verkehr über 3,5 t die weiträumige Umleitung benutzen.

 

Kann ich in der Straße In der Barlage weiterhin parken?

Da die Straße In der Barlage zu einer Einbahnstraße eingerichtet wird, kann auf der gesamten Länge linksseitig geparkt werden.

 

Kann ich In der Barlage mit dem Fahrrad entgegen der Einbahnstraße fahren?

Ja. In der Barlage werden die Gehsteige zwar als Gehwege ausgeschildert, jedoch mit dem Zusatz, dass sie auch Radfahrer mit Rücksicht auf Fußgänger nutzen dürfen.

 

Wird es in der Straße In der Barlage eine Ampel für die Schulkinder geben?

Im Kreuzungsbereich In der Barlage/Rückertstaße ist eine Ampelanlage vorgesehen, damit Linienbusse die Kurve nehmen können, ohne Passanten zu gefährden. In dieser Ampelanlage sind Fußgängerampeln zur Überquerung der Straße In der Barlage und der Rückerstraße integriert.

 

Ferner wird es eine Bedarfsampel für die Schüler der Montessori-Schule in Höhe der In der Barlage 14 geben, ebenso in der Ernst-Sievers-Straße auf Höhe der Verkehrsinsel.

 

Was passiert, wenn die Straße „In der Barlage“ nach den zwei Jahren Vollsperrung Schäden aufweist?

Im Anschluss an der Baumaßnahme wird voraussichtlich geprüft werden, ob eine Sanierung der Straße „In der Barlage“ erforderlich ist. Die Kosten für die Erneuerung der Asphaltdecke müssen nicht von den Anliegern übernommen werden. Dies wäre erst dann der Fall, wenn der Straßenquerschnitt geändert wird.

Wird es in der Straße In der Barlage eine Ampel für die Schulkinder geben?

Im Kreuzungsbereich In der Barlage/Rückertstaße ist eine Ampelanlage vorgesehen, damit Linienbusse die Kurve nehmen können, ohne Passanten zu gefährden. In dieser Ampelanlage sind Fußgängerampeln zur Überquerung der Straße In der Barlage und der Rückerstraße integriert.

 

Ferner wird es eine Bedarfsampel für die Schüler der Montessori-Schule in Höhe der In der Barlage 14 geben, ebenso in der Ernst-Sievers-Straße auf Höhe der Verkehrsinsel.

 

Wird die Montessori Schule während der Baumaßnahme Rheiner Landstraße umgebaut?

Zurzeit liegt kein politischer Beschluss über einen Umbau bzw. Neubau der Montessorischule vor. Es ist während der Baumaßnahme Rheiner Landstraße mit keinen Bautätigkeiten zu rechnen.

 

Was sind Bannmeilen? Und werden während der Bauzeit Bannmeilen an den umliegenden Schulen eingerichtet?

Sogenannte „Bannmeilen“ an Schulen sind Schutzzonen, die den Fahrzeugverkehr in unmittelbarer Nähe der Schule verbieten, um die Gefährdung durch den Bring- und Holdienst zu Beginn und Ende des Unterrichts zu minimieren. Hier gibt es zwei Modelle, die beide in Osnabrück bereits realisiert wurden. Einmal die Durchsetzung der Bannmeile auf freiwilliger Basis. Hierzu wird seitens der Schule z.B. ein „Vertrag“ mit den Eltern geschlossen, in dem vereinbart wird, bestimmte Bereiche direkt vor der Schule nicht zum Halten zu nutzen. Es werden naheliegend vorhandene Parkflächen genutzt, um von dort die Kinder den Rest des Weges zu Fuß zur Schule zu begleiten oder die Kinder von dort aus alleine gehen zu lassen. Dies klappt an den Schulen, die diese Art der Bannmeile eingeführt haben, sehr gut.

 

Die zweite Variante der Bannmeile sieht eine Halteverbotsbeschilderung im direkten Bereich der Schule vor, so dass dort Kraft Beschilderung nicht gehalten werden darf. Dies führt jedoch dazu, dass die Akzeptanz der Eltern eher gering ist, sich an die Beschilderung zu halten. Zusätzlich kann die Überwachung des Halteverbotes durch den Verkehrsaußendienst nur sporadisch erfolgen.

Im Rahmen eines Ratsauftrages besucht die Verwaltung bereits die Osnabrücker Grundschulen und optimiert die Verkehrssicherheit für die Schüler. Hier wird u.a. auch in den Terminen die Möglichkeit einer Bannmeile erörtert. Die Elisabethschule hat z.B. bereits in Eigenregie eine freiwillige Bannmeile eingerichtet. Im Umkreis wurde fünf Stellen benannt, an denen geparkt werden kann, die 3 bis 5 Minuten Fußweg von der Schule entfernt sind. Darüber hinaus eine weitere Bannmeile mit Haltverboten einzurichten, ist nicht sinnvoll. Zudem befinden sich an der Rückertstraße vor der Schule, wie auch in der Ernst-Sievers-Straße Parkstreifen, auf denen das Parken erlaubt ist. Hier ein Halteverbot für die Schulzeiten einzurichten würde nicht im Verhältnis stehen.

 

Vorschlag: Weitere Querungshilfe in Höhe des Salzberger Weg und im Bereich des Lindemannskamps.

Zurzeit sind bereits im Kreuzungspunkt Rheiner Landstraße/ In der Barlage, in Höhe der Montessorischule und im Kreuzungspunkt In der Barlage/Rückerstraße Querungshilfen geplant. Auf der Rheiner Landstraße gibt es nur auf Höhe des Salzberger Wegs eine Bedarfsampelanlage. Hier liegen jedoch andere Voraussetzungen vor. In der Straße In der Barlage läuft nur in stadteinwärtiger Fahrtrichtung der Verkehr und auf der linken Fahrbahnseite wird geparkt. Das heißt, dass zum einen von Fußgängern nur eine Fahrbahn überquert werden muss und zum anderen der Verkehr um 50 Prozent reduziert wird. Des Weiteren ist In der Barlage die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. Der Gesetzgeber sieht vor, dass bei einer Höchstgeschwindigkeit von 30km/h die Fußgänger die Straße gefahrlos passieren können. Zudem werden am Ende des Stichweges als weitere Sicherheitsmaßnahme Umlaufgitter aufgestellt. Wenn diese Maßnahmen nicht zum gewünschten Ziel führen, kann im Nachhinein noch eine Querungshilfe geschaffen werden.

Wie gelangen Rettungsfahrzeuge zum Klinikum?

Die Rettungsfahrzeuge erhalten einen Transponder, mit dem sie die Schranke passieren können und somit eine direkte Zufahrt von der Wilhelmstraße zum Klinikum erhalten.

Zudem werden die Rettungsfahrzeuge die Busspur im Abschnitt zwischen der Mozartstraße und der Richard-Wagner-Straße mitnutzen. Damit wird das Risiko minimiert, dass Rettungsfahrzeuge im Rückstau der Ampelanlage der Kreuzung Mozartstraße/Wilhelmstraße stehen bleiben.

 

Werden in der Richard-Wagner-Straße auch Bauarbeiten stattfinden?

Die Richard-Wagner-Straße wird ausschließlich im Einmündungsbereich in die Rheiner Landstraße von Bauarbeiten betroffen sein. Diese Arbeiten werden auf einer Länge von ca. 20 Metern stattfinden.


Anliegerversammlung

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Wenn Sie Fragen zur Ausführungsplanung oder zur Bauabwicklung haben oder weitere Informationen benötigen, setzen Sie sich bitte mit uns über die E-Mail-Adresse rheiner-landstrasse(at)osnabrueck.de in Verbindung. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Beantwortung der Fragen ein paar Tage in Anspruch nehmen kann.


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