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Foodsharing in Osnabrück

Weltweit landen jedes Jahr rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Das entspricht dem Ertrag einer bewirtschafteten Fläche der 1,5-fachen Größe des europäischen Kontinents. foodsharing ist eine 2012 entstandene Initiative gegen die Lebensmittelverschwendung, welche Lebensmittel "rettet", die man ansonsten weggeworfen hätte. Seit der Gründung von foodsharing in Osnabrück im Frühjahr 2015 wurden von den "Foodsavern Osnabrück" Kooperationen mit verschiedenen Supermärkten aufgebaut. Zudem spenden einige Wochenmarktstände übrig gebliebene Lebensmittel. Bei über Tausend "Rettungseinsätzen" konnten so mehrere Tonnen Lebensmittel vor der Mülltonne bewahrt werden.

Im Osnabrücker Stadtgebiet gibt es inzwischen vier so genannte "Fairteiler". Auf der "foodsharing map" sind die genauen Standorte der Osnabrücker "Fairteiler" in den Stadtteilen Haste, Schinkel, Kalkhügel und in Wüste zu finden. Diese Lebensmittelschränke und -kühlschränke werden mit den Spenden der Supermärkte und Marktstände befüllt und können für den eigenen Bedarf abgeholt werden. Außerdem können Privatpersonen übrig gebliebene Lebensmittel, die noch haltbar und für den Verzehr geeignet sind, dort ablegen.

foodsharing Osnabrück macht zudem bei Vorträgen, Informationsständen, Schnippelpartys und anderen Aktionen auf die Verschwendung von Lebensmitteln in unserer Gesellschaft aufmerksam. Termine werden auf der Facebookseite angekündigt.


Nachhaltig shoppen in Osnabrück

...von Secondhand bis Kleidertausch

Das Angebot an regionalen Produkten ist vor allem im Lebensmittelbereich groß. Die Auswahl an regional produzierter Mode ist hingegen begrenzt, da Bekleidung heute grundsätzlich kaum noch in Deutschland gefertigt wird. Dennoch gibt es, vor allem auf den zweiten Blick, viele Möglichkeiten für Modefans, die nachhaltig und regional shoppen möchten. Nachhaltige und in Osnabrück entworfene Mode, die, wenn auch überwiegend im Ausland, zu fairen Bedingungen produziert wird, gibt es zum Beispiel von Ohana Wear, Paletot, Backstage oder von tepe.MEN. Taschen und Accessoires findet man auch aus regionaler Produktion, beispielsweise bei Stil-Mix, Greenbelts oder in der Osnabrücker Hutmanufaktur. Kinderbekleidung wird von Derya Platiel im "klein & mehr Atelier" in Melle aus Biostoffen genäht und verkauft.

Eine nachhaltige Alternative zur heute verbreiteten "Fast Fashion" ist Mode aus zweiter Hand. Wenn wir gebrauchte statt neue Kleidung kaufen, werden nicht nur Ressourcen für Herstellung und Transport eingespart, sondern auch für die Entsorgung oder Verwertung der Altkleider. Wir müssen dafür heute nicht mehr stundenlang im Kiloshop oder auf Flohmärkten suchen, sondern können ganz entspannt in der City shoppen gehen. Denn hier gibt es inzwischen einige Second-Hand-Boutiquen, in denen ausgewählte, oft kaum getragene Marken-Kleidung zur Hälfte oder weniger des Original-Preises angeboten werden. Eine der ersten in der Innenstadt war Stephanie Möllering, die in ihrem Geschäft die möllering in der Redlinger Straße seit 2013 Second-Hand-Kleidung für Frauen sowie Accessoires und Geschenke, teilweise von regionalen Produzenten, verkauft. Eine Fundgrube für hochwertige Marken- und Designermode und Accessoires sind auch das Fifty-Fifty in der Martinistraße und "Der Laden" in der Lotter Straße. In der Hasestraße eröffneten im vergangenen Jahr gleich zwei Geschäfte mit hochwertiger Mode für Damen und Herren aus zweiter Hand: Den "Second Hand Concept Store" SIDE by SIDE betreibt Carla Wawro seit August 2018. Shoppen für den guten Zweck kann man seit November im von der Diakonie betriebenen edelMut, denn alle Verkaufserlöse fließen in kirchlich-diakonische Projekte. Second-Hand-Kleidung und andere Gebrauchtwaren für jeden Geldbeutel findet man außerdem im direkt am Markt im StadtGalerie Contor, in Jonathans Laden an der Johanniskirche sowie im sozialen Kaufhaus MÖWE am Hauswörmannsweg und im DRK Markt für Alle am Hauptbahnhof. Bekleidung und mehr für die ganze Familie mit Extrarabatt für Menschen mit geringem Einkommen bietet "Der Laden - Jedes Kind braucht einen Engel".

"Tauschen statt kaufen" empfehlen wir denjenigen, deren Kleiderschrank schon voll ist und die nicht mehr sondern andere Kleidung haben möchten. Das macht Spaß, im privaten Kreis bei Kaffee und Kuchen mit Freundinnen aber auch bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem regelmäßigen TauschRausch im Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink oder dem NEO-Kleidertausch an der Hochschule Osnabrück. Und wer lieber zuhause auf dem Sofa "shoppt" kann das online aber trotzdem regional machen bei Mimmis Tauschrausch auf Facebook.


Regionale Initiativen stellen sich vor

Sind Sie selbst Mitglied einer regionalen Initiative oder aktiv in einer kooperativen Wirtschaftsform? Hier ist Platz, Ihr Unternehmen vorzustellen! Sprechen Sie uns an!


Kontakt

Christine Rother
Projektbüro "Wirtschaftsförderung 4.0"
Referat für strategische Steuerung und Rat
Bierstraße 29/31 | Raum 50
Tel: 0541 323 2235
rother.c(at)osnabrueck.de


www.osnabrueck.de

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