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Jurist, Staatsmann, Literat und Historiker

Justus Möser (1720-1794)

Das schriftstellerische Werk des Juristen, Literaten, Historikers und Staatsmannes Justus Möser (1720-1794) ist vielfältig: In zahlreichen Schriften äußerte sich der Leiter der Verwaltung des Fürstbistums Osnabrück über Politik, Geschichte, Theater und Literatur und leistete so einen überaus wichtigen Beitrag zur deutschen Geistesgeschichte in der Zeit der Aufklärung. Lessing, Herder und Goethe fanden lobende Worte für die Arbeiten des Publizisten, zu dessen politischen Idealen ein freier, in seinem Eigentum gesicherter und durch Selbstverwaltung am politischen Leben mitwirkender Bauern- und Bürgerstand zählte. So bezeichnete ihn Goethe als den "Patriarchen von Osnabrück".

Als Publizist erhielt Justus Möser den Beinamen "Vater der Volkskunde", weil er unzählige Beiträge über Volkskunde und Brauchtum verfasst hatte. Herausragendes historisches Werk war 1768 die "Osnabrückische Geschichte". Literarisch bedeutend sind seine "Patriotischen Phantasien" (1774 bis 1778), eine Sammlung von Aufsätzen, die Möser in den von ihm 1756 gegründeten "Wöchentlichen Patriotischen Intelligenzblättern" veröffentlichte.

Seine wirklich große Leistung, die ihn überregional bekannt macht, ist seine Arbeit als Jurist. Auf ihm baut das heutiges deutsche Rechtssystem auf, indem er das germanische Recht in das römische Recht überführte.

Seit 1988 hat es die Justus-Möser-Dokumentationsstelle übernommen, das Leben dieser bedeutenden Persönlichkeit nachzuzeichnen.

Im Gedenken an die Verdienste Justus Mösers verleiht die Stadt Osnabrück die so genannte Möser-Medaille an Personen, die sich um Osnabrück oder die Region verdient gemacht haben.


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