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Osterfeuer anmelden

Der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz nimmt Anträge für Osterfeuer entgegen. Sie werden unter bestimmten Bedingungen genehmigt – sofern sie öffentlich zugänglich sind. Der Antrag muss spätestens zwei Wochen vor Ostern beim Fachbereich eingegangen sein.

Ein Osterfeuer muss öffentlich, zum Beispiel über die Presse und das Internet, von der Verwaltung angekündigt werden. Wichtig ist dabei, dass jeder das Feuer besuchen kann – geschlossene Gesellschaften gibt es bei diesem Brauchtum nicht. Veranstalter sind in der Regel Vereine, Straßen- und Siedlungsgemeinschaften sowie kirchliche Organisationen. Weiterhin verboten sind Osterfeuer auch in der Innenstadt von Osnabrück und den bebauten Ortsteilen. Tabu sind auch Kleingartenparzellen, da hier die Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden können.

Für die übrigen Bereiche sind als maximale Grundfläche 25 Quadratmeter erlaubt, bis zu einer Höhe von maximal vier Metern. Es darf nur Gehölz- und Strauchschnitt aufgeschichtet werden. Einen Tag bevor das Osterfeuer angezündet wird, muss das gesamte Brennmaterial einmal komplett umgeschichtet werden – damit keine Tiere im Feuer umkommen. Es sind grundsätzliche Mindestabstände zu Gebäuden und Gehölzen abhängig von der Grundfläche einzuhalten. Grundsätzlich sollten auch zu einzelnen Bäumen 15 Meter Abstand eingehalten werden.

Kurzfristig kann es auch dazu kommen, dass das bereits geschichtete Material nicht angezündet werden darf: ab Windstärke 7 (ab 50 km/h) oder bei Waldbrandgefahrenstufe 4 oder 5. Informationen hierzu erteilt auf Anfrage vor Ostern die Regionalleitstelle für die Feuerwehr, Telefonnummer 0541 500300.

Ist es der erste Antrag, nimmt der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz die Fläche zuvor kostenpflichtig ab. Weitere Informationen gibt es im Fachbereich in der Hannoverschen Str. 6 – 8 (Raum 2 C 06), bei Heiko Brosig, Telefonnummer 0541 323-2434.

Die Stadt Osnabrück hat sowohl die Regelungen zum Osterfeuer, den Antragsvordruck als auch die Stadtkarte mit den Verbotsgebieten ins Internet gestellt. Die interaktive Karte ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern, die gewünschte Straße und Hausnummer auszuwählen und anschließend die Karte im Maßstab zu vergrößern, um leicht feststellen zu können, ob ein Osterfeuer am gewünschten Standort überhaupt möglich ist.

Die Einhaltung der Vorschriften wird durch Kontrollen vor und während der Osterfeiertage sichergestellt.



www.osnabrueck.de

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