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„Osnabrück saniert“ - Förderprogramm zur energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden

Ziel des Förderprogramms „Osnabrück saniert“ ist, durch Dämmmaßnahmen und eine zukunftsfähige Wärme- und Stromversorgung im Gebäudebestand (fossile) Energie einzusparen. Mit dem Programm möchte die Stadt Osnabrück CO2-Emissionen reduzieren und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Geltungsbereich des Förderprogramms ist das Stadtgebiet Osnabrücks. Eigentümer, deren Gebäude im Sanierungsgebiet Schinkel liegen, wenden sich an das Sanierungsmanagement Schinkel, da für das Gebiet spezielle Fördervoraussetzungen gelten. Informationen dazu sind unter www.osnabrueck.de/sanierung-schinkel abrufbar.

Antragsberechtigt sind Eigentümer und Eigentümerinnen von beheizten Bestandgebäuden oder bevollmächtigte Personen, insbesondere Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Kleinstunternehmen, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und gemeinnützige Organisationen.

Die Förderung erfolgt nach dem „Windhund Prinzip“. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Es werden nur Maßnahmen gefördert, die  nicht aufgrund einer Rechtsvorschrift umgesetzt werden müssen. Anträge sind vor Beginn der Sanierungsmaßnahme zu stellen.

Fördermöglichkeiten

Heizungsanlagen in Bestandgebäuden, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert werden, werden mit zusätzlich 10 % der förderfähigen Kosten durch die Stadt Osnabrück bezuschusst. Die allgemeinen und technischen Anforderungen sind den Veröffentlichungen des BAFA-Programms „Heizen mit erneuerbaren Energien“ zu entnehmen. Ölheizungen und reine Gasheizungen werden NICHT bezuschusst. Beim Austausch der Heizung übernimmt der von der Stadt beauftragte Energieberater neben der Antragstellung bei der Stadt Osnabrück auch die Antragstellung beim BAFA.

 

Die Fördersätze im Überblick:

 

Art der Heizungsanlage

Fördersatz BAFA

Fördersatz BAFA bei Austausch Ölheizung

Fördersatz der Stadt

Solarthermieanlage

30 %

30 %

+10 %

Biomasseanlage oder Wärmepumpe

35 %

45 %

Erneuerbare Energien Hybridheizung

35 %

45 %

Nachrüstung Biomasseanlage zur Brennwertnutzung oder Partikelabscheidung

35 %

--

Gas-Hybridheizung mit erneuerbarer Wärme

30 %

40 %

Gashybrid-Heizung ohne erneuerbarer Wärme (EE-Ready)

20 %

--

Bezuschusst wird die Wärmedämmung von Fassaden, sofern im Rahmen der Energieberatung empfohlen, ab einer zusammenhängenden Fläche von 30m² mit 30 % der förderfähigen Kosten (max. 100 Euro/m²).

 

Förderfähige Kosten sind alle Planungs-, Material- und Baukosten, die für die Sanierungsmaßnahme anfallen.

 

Fenster als Einzelmaßnahme werden NICHT gefördert. Es sei denn, sie liegen in der Fläche, die neu gedämmt werden soll, und eine entsprechende Empfehlung liegt vor.

Bezuschusst wird die Wärmedämmung der obersten Geschossdecke, der Kellerdecke und des Daches, jeweils sofern im Rahmen der Energieberatung empfohlen, ab einer zusammenhängenden Fläche von 30m² mit 30 % der förderfähigen Kosten (max. 25 Euro/m²).

 

Förderfähige Kosten sind alle Planungs-, Material- und Baukosten, die für die Sanierungsmaßnahme anfallen. Für Maßnahmen, die in Eigenleistung umgesetzt werden, werden Materialkosten bezuschusst.

 

Fenster als Einzelmaßnahme werden NICHT gefördert. Es sei denn, sie liegen in der Fläche, die neu gedämmt werden soll, und eine entsprechende Empfehlung liegt vor.

Gefördert werden Neuanlagen, deren Größe die wirtschaftlich optimale Auslegung überschreitet. Als wirtschaftlich optimale Auslegung wird die hinsichtlich Eigenverbrauch optimierte Anlagengröße, die über den Ertragsrechners Photovoltaik (http://geo.osnabrueck.de/solar/) ermittelt wurde, zugrunde gelegt. Jede zusätzliche kWp Leistung gegenüber der optimalen Anlagengröße wird mit 200 Euro bezuschusst (max. 3.000 Euro je Gebäude und Antragsteller).

 

NICHT gefördert werden der Austausch von Altanlagen, Anlagen, die aufgrund einer Rechtsvorschrift errichtet werden müssen, sowie Anlagen, die vor Bewilligung der Förderung durch die Stadt Osnabrück errichtet wurden.

Jede erste Steuerberatung durch eine von der Steuerberaterkammer zugelassene Person nach Inbetriebnahme einer PV-Anlage, die sich auf diesbezügliche steuerrechtliche Fragen bezieht, wird pauschal mit 200 Euro bezuschusst. 

Im Einzelfall können Maßnahmen im Bereich Energieversorgung und Energieeffizienz bei Bestandsgebäuden, die einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz leisten, bezuschusst werden. Die Antragstellung erfolgt nach schriftlicher oder mündlicher Vorstellung der Maßnahmen gegenüber der Stadt. Die Förderquote beträgt bis zu 50 % der förderfähigen Kosten.

 

Für die oben genannten Maßnahmen ist eine durch die Stadt Osnabrück beauftragte Sanierungsberatung in Anspruch zu nehmen, für die ein Eigenanteil von 50 Euro zu leisten ist. Der Betrag wird am Tag der Beratung direkt mit dem Berater abgerechnet.  Nur im Rahmen der Energieberatung empfohlene Maßnahmen können bezuschusst werden. Die Antragstellung bei der Stadt Osnabrück für die obengenannten Maßnahmen übernimmt der Energieberater. Bei Vorlage eines Gutachtens, das der „Richtlinie über die Förderung der Energieberatung für Wohngebäude“ des BAFA entspricht und das nicht älter ist als 5 Jahre, ist keine Energieberatung erforderlich.

Zur Förderung anmelden

Hier gelangen Sie zum ServicePortal der Stadt Osnabrück. Nachdem Sie dort ein Nutzerkonto angelegt haben, können Sie sich zur Förderung anmelden.


www.osnabrueck.de

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