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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Osnabrücker City Marketing e.V.

Osnabrücker City Marketing e.V.

Das Osnabrücker City Marketing e.V. (OCM) wurde 1998 gegründet. Mit den über 110 Mitgliedern aus verschiedenen Branchen - Eigentümer, Vermieter, Dienstleister bis zu Verbnden und Gastronomiebetrieben -  wird stetig an der Attraktivität der (Innen-)Stadt gearbeitet und deren Entwicklung voran getrieben.

Hier können Sie alle aktuellen Informationen und Meldungen zum Osnabrücker City Marketing erfahren.


Handelsmonitor: Hohe Zentralität, fehlende Dynamik; benachbarte Oberzentren holen auf

Der inzwischen 7. Handelsmonitor Osnabrück zeigt, dass für die Stadt aktuell erstmalig seit 2014 ein Umsatzrückgang von vier Prozent (66 Millionen Euro) prognostiziert ist. Insgesamt beläuft sich die einzelhandelsrelevante Kaufkraft in Osnabrück auf 1,1 Milliarden Euro. Der Umsatz im stationären Einzelhandel beträgt rund 1,4 Milliarden Euro, von denen mehr als ein Drittel im Postleitzahlgebiet 49074 (erweiterte Innenstadt) erzielt wird. Die Handelszentralität, also das Verhältnis aus Einzelhandelsumsatz zur vor Ort vorhandenen einzelhandelsrelevanten Kaufkraft, liegt damit – wie im Vorjahr –bei 143. Im Vergleich zu Wettbewerbsstädten weist Osnabrück allerdings insgesamt weniger Dynamik auf. Die Umsatzzuwächse des Einzelhandels in benachbarten Oberzentren sind größer.

In den Haupteinkaufslagen verfügt der Handel weiterhin über sehr hohe Flächenanteile. Für das Shopping-Erlebnis sind allerdings auch gastronomische Angebote und innenstadtrelevante Dienstleistungen wichtig. Darum sollten Gewerbetreibende, Immobilienbesitzer und die weiteren Innenstadtakteure auf eine gute Durchmischung achten, um so Multifunktionalität und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt weiter zu verbessern.

Ira Klusmann, Vorsitzende des Osnabrücker Citymarketing e.V., beschwor in ihrer Begrüßung am Beispiel des VfL Osnabrück den Gemeinschaftssinn, der auch für den Handel und die anderen Akteure in der Innenstadt gelten müsse. Sie forderte den Mut, Ideen zu entwickeln, auch wenn diese von anderen zunächst belächelt würden. Sie bat die Händler, sich zu engagieren, mitzumachen und neue Wege zu beschreiten.

Die aktuellen Handelskennzahlen bewertete Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin für die Bereiche Standortentwicklung, Innovation und Umwelt mit Sorge: „Osnabrück ist weiterhin ein attraktiver Handelsstandort. Der erstmalig prognostizierte Umsatzrückgang von 66 Millionen Euro ist aber ein Alarmzeichen. Im Vergleich entwickeln sich die Umsätze in den benachbarten Oberzentren Münster, Bielefeld und Oldenburg besser. Stadt, Handel, Gastronomie und innenstadtrelevante Dienstleister in Osnabrück sind gefordert, auf diese Entwicklung zu reagieren. Dazu gehört auch, die Erreichbarkeit der Innenstadt zu gewährleisten.“ So stelle die gute Erreichbarkeit für den Standort Innenstadt nach wie vor ein wesentliches Attraktivitätskriterium dar. Als stark von der Kaufkraft des Umlandes abhängiger Standort bleibe für Osnabrück der Pkw auch auf längere Sicht noch das maßgebliche Transportmittel.

Quartiersentwicklung

Mit einem Anteil von 43 % stellt der Handel die wichtigste Nutzungsform innerstädtischer und innenstadtnaher Quartiere dar. Etwa jede sechste Immobilie in diesem Bereich wird gastronomisch genutzt. Die Leerstandsquote liegt bei acht Prozent. Erfreulich ist beispielsweise die Entwicklung in verschiedenen kleineren Quartieren wie der Redlingerstraße. Diese verfügen über eine gute Mischung von Handel, Gastronomie und Dienstleistungen und haben dank einer niedrigen Filialisierungsquote einen individuellen Charakter. In der Großen Straße spielen hingegen Gastronomie und Dienstleistungen nur eine untergeordnete Rolle. Der Filialisierungsgrad hier ist besonders hoch. Dies ist unter anderem im hohen Mietpreisniveau dieser 1a-Lage begründet.

Stabilisierung der Passantenfrequenzen

Nach dem Rückgang der Passantenfrequenzen im Jahr 2017 haben sich die Zahlen in 2018 auf dem Niveau des Vorjahres behauptet. Unter Berücksichtigung der baustellenbelasteten Johannisstraße ist allerdings ein Rückgang zu verzeichnen. Die Messpunkte Krahnstraße und Nikolaiort/Herrenteichstraße weisen hingegen Zuwächse aus. Hier macht sich der neue Eingang zum L&T-Sporthaus positiv bemerkbar. Dazu Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH (OMT): „Es ist gut, dass sich der Abwärtstrend nicht fortgesetzt hat. Allerdings fehlt uns die Frequenz der verkaufsoffenen Sonntage. Wir setzen aber alles daran, über Veranstaltungen und gutes Marketing im Umland, viele Menschen in die Innenstadt und zum Einkauf zu bewegen.“ Die neue Rechtslage zu den verkaufsoffenen Sonntagen werde geprüft mit dem Ziel, in 2020 hoffentlich wieder verkaufsoffene Sonntage durchführen zu können.

Märkte- und Zentrenkonzept

Martin Kremming von der CIMA Beratung + Management GmbH aus Hannover stellte in einem Werkstattbericht Kernergebnisse des in Bearbeitung befindlichen Märkte- und Zentrenkonzeptes für Osnabrück vor. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl das Mobilitätsverhalten als auch die Beurteilung der Osnabrücker Innenstadt zwischen Passanten und Online-Befragten erheblich voneinander abweichen. Übereinstimmend wünschten sich allerdings beide Gruppen ein noch größeres Bekleidungsangebot in der Stadt. Das neue Märkte- und Zentrenkonzept soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Kremming resümierte, insgesamt sei der Handelsstandort Osnabrück gut aufgestellt und es bestehe kein Grund zur Panik. Gleichwohl müsse sich der Handel durch die digitale Transformation und das Wachstum des Online-Handels großen strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen stellen.

Zum Hintergrund

Der Handelsmonitor ist ein Gemeinschaftsprojekt der Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, der Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH und dem Osnabrücker City Marketing e. V. Er wird seit 2013 jährlich veröffentlicht und aktualisiert. Ziel ist es, kontinuierlich die aktuelle Situation im Einzelhandel, der Betriebe vor Ort und die Entwicklung in den Quartieren auszuwerten. Die Erkenntnisse bilden eine Basis für die strategische Weiterentwicklung des Handelsstandortes. Dabei werden Handel, Gastgewerbe und Dienstleister als Netzwerkpartner gezielt einbezogen. Die Veröffentlichung ist zukünftig alle zwei Jahre geplant.

Gesamtbericht Handelsmonitor 2019 (pdf)


Kundenbefragung zum Image der Innenstadt

Drei plus – Diese Note vergeben Verbraucher an ihre Innenstädte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Handelsforschung (IFH) in Köln. Befragt wurden rund 59.000 Bürgerinnen und Bürger in 116 Innenstädten. Wesentliche Erkenntnis ist, dass vor allem die Einkaufsstraßen und das Ambiente der Innenstadt für wenig Begeisterung bei den Verbrauchern sorgen.

Grund genug an dieser Stelle nachzufragen: Welche Note würde die Osnabrücker Innenstadt bekommen? Und wo kann sie sich verbessern?

Im Rahmen eines durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projektes möchte eine Gruppe Studierender der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen dem aktuellen Image Osnabrücks auf den Grund gehen.

In einer etwa 10-minütigen Umfrage interessieren sie sich für die Zufriedenheit von Kundinnen und Kunden in Osnabrück: Wie wird die Attraktivität der Innenstadt bewertet? Welche Veranstaltungen wünschen sich Kunden in der Innenstadt? Wie wird die Parksituation bewertet? Und was kann die Stadt in Zukunft besser machen? Auf diese und weitere Fragen möchten die Studierenden Antworten finden.

Wer das Projekt mit seinen Antworten unterstützen möchte, kann unter folgendem Link an der Umfrage teilnehmen: https://www.umfrageonline.com/s/5d828ec

Gleichzeitig werden Studierende Befragungen in der Innenstadt vornehmen. Um ein möglichst genaues Bild vom Image der Lingener Innenstadt zu ermitteln und zukunftsweisende Analysen und Handlungsempfehlungen zu erstellen, sind sie auf die Unterstützung möglichst vieler Teilnehmer angewiesen.  

Die angegebenen Antworten werden komplett anonymisiert behandelt und sind nicht auf ihre Person zurückzuführen.


Gemeinsam schaffen wir Großes - Händler, Dienstleister, Politik und Verwaltung trafen sich zum Neujahrsempfang im Rathaus

Am Mittwochabend versammelten sich rund 140 Vertreter aus der Osnabrücker Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Friedenssaal des Rathauses. Zum Start in das neue Jahr luden die Stadt Osnabrück, der Osnabrücker City Marketing e.V. (OCM) und die Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH (OMT) ein, um über die Chancen und Herausforderungen des Jahres 2019 zu sprechen.

Als Premiere ersetzte ein von Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer moderierter Podiums-Talk die klassischen Reden. In dem Gespräch gaben Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Ira Klusmann als Vorsitzende des OCM und OMT-Geschäftsführerin Petra Rosenbach den Gästen Ausblicke auf das Jahr 2019.

Oberbürgermeister Griesert begrüßte die Gäste und freute sich auf die Veranstaltungshöhepunkte 2019. Mit Spannung erwarte er das Deutsche Musikfest (30.05. bis 02.06.), zu dem 15.000 junge Musiker und bis zu 150.000 Besucher in der Friedensstadt erwartet würden. Als weitere Highlights nannte er den Ossensamstag (2.3.), die Maiwoche (10.5. bis 19.5.), das Schlossgarten Open Air (16.8. und 17.8.) und den Historischen Weihnachtsmarkt (25.11. bis 22.12.). Mit Blick auf die Baustellen in der Stadt appellierte Griesert, bei allen Einschränkungen nie das Ergebnis aus dem Blick zu verlieren. „Früher haben wir Kräne gezählt und uns gefreut, dass es vorangeht“, so Griesert.

Ira Klusmann machte deutlich, dass die Doppelaufgabe, Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger mit allen nötigen Waren und Dienstleistungen zu versorgen und gleichzeitig für Besucher eine attraktive Innenstadt aus Handel, Kultur und Gastronomie zu bieten, gelungen sei. Sie plädierte für mehr Zusammenhalt und eine positive Einstellung. Lobend erwähnte sie individuelle und engagierte Unternehmen wie Schäffer und das Haus der Weltzeituhren Kolkmeyer, die man so in anderen Orten vergeblich suche. Sie lobte auch die beeindruckende Weihnachtsbeleuchtung in der Krahnstraße. „Für viele Gäste ist das ein beliebtes Fotomotiv“, konstatierte Klusmann, Hoteldirektorin des Steigenberger Remarque.

Petra Rosenbach zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung der Passantenfrequenzen im vergangenen Jahr. Diese seien entgegen des rückläufigen Bundestrends in Osnabrück stabil geblieben. In der Herrenteichsstraße habe man sogar eine Steigerung verzeichnet. Hier entfalte das neue Sporthaus von L&T seine Magnetwirkung. Die Stadt sei bundesweit Vorreiter bei der lasergestützten Frequenzmessung, so Rosenbach. Mittlerweile hätten andere Städte nachgezogen. Ein neues gemeinsames Online-Portal ermögliche in den nächsten Jahren Vergleiche mit anderen Städten in Deutschland, u.a. auch Oldenburg, Münster und Bielefeld.

Rosenbach hob noch einmal die Bedeutung der Friedensstadt als Kongress-Standort hervor: „Mit guten Hotels und ausgezeichneten Standorten wie der OsnabrückHalle können wir im Tagungs- und Kongressbereich punkten“. Schon heute zeigten sich Kunden begeistert von der Stadt der kurzen Wege. Das sei räumlich und organisatorisch gemeint. Der gute Spirit für das gemeinsame Arbeiten am Erfolg müsse nach außen getragen werden.

Ira Klusmann äußerte sich kritisch zum bevorstehenden „Bettenboom“ durch die geplanten Hotel-Neubauten. Oberbürgermeister Griesert zeigte sich zuversichtlich: „Nicht alle Entwicklungen können wir beeinflussen, aber wir werden die Herausforderung annehmen.“ Die Stärke Osnabrücks lebe von den Köpfen: „Gemeinsam schaffen wir Großes!“

Nach den Wünschen für das Jahr 2019 gefragt, nannte der Oberbürgermeister ein erfolgreiches Musikfest und größtmöglichen Erfolg für den VfL Osnabrück. Mit Blick auf die anstehende Europawahl hofft Griesert auf eine hohe Wahlbeteiligung: „Wir sollten zeigen, wer wir sind: eine europäische, weltoffene Friedensstadt.“


„Osnabrück tut Gutes!“ - Charity-Meile und verkaufsoffener Sonntag am 7. Oktober 2018

Unter dem Motto „Osnabrück tut Gutes“ lädt eine große Charity-Meile am ersten Sonntag im Oktober zu einem Besuch in der Innenstadt ein. Zum zweiten Mal präsentieren gemeinnützige Vereine, Stiftungen und caritative Institutionen aus der Region sich und ihre Arbeit zwischen Neumarkt und Theater. Parallel öffnen die Einzelhändler in der City entlang der Charity-Meile letztmalig in diesem Jahr an einem Sonntag von 13 bis 18 Uhr ihre Geschäfte. Am Markt vor dem historischen Rathaus lockt das Street Food Festival von zwölf bis 20 Uhr mit kulinarischen Leckerbissen aus der ganzen Welt.

Vorführungen, Aktionen und Nachwuchsgewinnung

Zwischen Neumarkt und Theater können sich die Besucher der Osnabrücker Innenstadt am 7. Oktober über die vielfältigen Möglichkeiten informieren, in der Region Gutes zu tun. Neben Informationen zu den verschiedenen Projekten laden die Teilnehmer der Charity-Meile zu Mitmach-Aktionen ein. Auch die jungen Besucher kommen auf ihre Kosten: Der Zoo Osnabrück bringt Animal-Riding-Tiere mit, auf denen sich die Kinder bewegen können und der Malteser Hilfsdienst lockt unter anderem mit einer Rettungswagen-Hüpfburg für die kleinen Gäste. Die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte bringt auf der Suche nach Nachwuchskräften ihr Löschfahrzeug mit und bei der Polizeidirektion können Besucher im Streifenwagen Platz nehmen – nicht nur auf der Rückbank, sondern auch hinter dem Steuer.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen am Pottgraben engagieren sich mit zahlreichen Aktionen für den Zoo Osnabrück und das Spendenprojekt „Löwen für Löwen“. Dabei sammeln Sie Spenden für ein neues Löwengehege und haben sich dafür Einiges einfallen lassen: Beim Schießen auf die Torwand kommt es auf das richtige Ballgefühl an, beim Escape Game ist Köpfchen gefragt und in der Photobox können die Besucher lustige Schnappschüsse produzieren.

Versteigerung und Showeinlagen am Theater

Auf dem Platz der Deutschen Einheit vor dem Theater unterhält der Antenne Niedersachsen Showtruck die Besucher mit verschiedenen Aktionen rund um das Thema „Osnabrück tut Gutes“. Geplant sind unter anderem eine Versteigerung zugunsten des Spendenprojektes „Löwen für Löwen“, Talkrunden zu verschiedenen Themen sowie Showeinlagen der Patsy & Michael Hull Foundation e.V.

Pop-Up Regionalladen

„Osnabrück tut Gutes“ heißt es auch in der Theaterpassage: Das städtische Projektbüro „Wirtschaftsförderung 4.0“ verwandelt vier leer stehende Ladenlokale in der Theaterpassage wieder in einen temporären Regionalladen. Hier erhalten Produzenten aus Osnabrück und der Region die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. Angeboten werden handwerkliche Erzeugnisse, Naturkosmetik und Feinkost. Der Pop-Up Regionalladen hat sich bereits an den Heimatshoppen-Aktionstagen am 8. und 9. September großer Beliebtheit erfreut.

Street Food Festival am Markt

Das Street Food Festival kommt am Wochenende nach Osnabrück. Food Trucks mit verschiedenen Köstlichkeiten laden von Freitag bis Sonntag zu einer kulinarischen Weltreise ein, gemütliches Ambiente und ein Programm für die ganze Familie inklusive.

Die nächsten Highlights

Zum Herbstjahrmarkt vom 2. bis zum 11. November locken täglich ab 15 Uhr rund 120 Fahrgeschäfte und Stände auf den bunt beleuchteten Festplatz an der Halle Gartlage. Neben den Klassikern wie Breakdance, Musikexpress oder Autoscooter ist in diesem Jahr wieder ein 38 Meter hohes Riesenrad dabei. Die Achterbahn „X-Racer“ verspricht Nervenkitzel und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. An beiden Jahrmarkts-Sonntagen können sich Familien am FamilienSPAAASStag auf besondere Angebote freuen.

Ab dem 26. November liegt dann wieder der Duft von Glühwein, Maronen und gebrannten Mandeln in der Luft. Vor der historischen Kulisse von Rathaus, Marienkirche und Dom öffnet der historische Weihnachtsmarkt. Er zählt seit Jahren zu den schönsten Weihnachtsmärkten im Norden und ist deutschlandweit und international sehr beliebt. Die Buden öffnen vom 26. November bis 22. Dezember täglich von 12 bis 21 Uhr.

Auch der Eiszauber am Ledenhof verbreitet in diesem Jahr wieder winterliches Flair: Die überdachte Open-Air Eisbahn mit rustikaler Almhütte und buntem Rahmenprogramm öffnet vom 17. November bis 30. Dezember ihre Tore.

Erstmalig wird es in diesem Jahr im historischen Schlossinnenhof ein Winterdorf geben: An allen 4 Adventswochenenden, jeweils von Freitag bis Sonntag verwandelt sich der Innenhof in eine romantische Winterkulisse. Laternenumzüge, der Besuch des Nikolauses oder das Aufspielen der Schloss eigenen Hofkapelle stimmen auf Weihnachten ein. Hochwertige Gastronomieangebote und buntes Ausstellertreiben schaffen vorweihnachtliche Freude.

Ein weiterer Tipp: Am 8. Dezember laden die Einzelhändler in der Osnabrücker Innenstadt zum langen Adventssamstag ein. An diesem Tag kann bis um 22 Uhr nach Herzenslust geshoppt werden.


„Wirtschaft vor Ort eine Plattform geben“ – Aktionstage „Heimat shoppen“ in Osnabrück

Ortskerne und Innenstädte bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote in den Bereichen Gastronomie, dem Einzelhandel und bei Dienstleistungen. Das große Engagement örtlicher Gewerbetreibender trägt erheblich zur Attraktivität vor Ort bei. Die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim will auch im Jahr 2018 mit der Kampagne „Heimat shoppen“ für diese Leistungen sensibilisieren und mehr Aufmerksamkeit schaffen. Bei den Kunden soll durch die Aktionstage, die die Kampagne begleiten, das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass durch den Einkauf vor Ort und den Besuch in der Stadt das eigene Lebensumfeld selbst mitgestaltet wird.

Ab Ende August, vor allem aber an den bundesweiten Aktionstagen am 7. und 8. September sowie im weiteren Herbst, werden sich an der Kampagne „Heimat shoppen“ mehr als 30 Kommunen, Geschäftsstraßen und Vereine im IHK-Bezirk beteiligen. Mitmachen können weiterhin einzelne Betriebe, Werbegemeinschaften, Kommunen oder Vereine. Aus Sicht der IHK gibt es viele gute Gründe für „Heimat shoppen“. Belebte Innenstädte sind attraktiv für Anbieter und Besucher. Lokal kaufen und Produkte aus der Region konsumieren bedeutet kurze Wege für Kunden und Waren. Dies stärkt die regionalen Wirtschaftskreisläufe und schont darüber hinaus auch die Umwelt.

Gemeinsam mit der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim wollen der Osnabrücker Citymarketing e.V. (OCM) und die Osnabrück  – Marketing und Tourismus GmbH (OMT) am 7. und 8. September daher auf die Bedeutung der örtlichen Wirtschaft aufmerksam machen. Ziel der Aktion ist es, die Bedeutung lokaler Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und weiterer Wirtschaftszweige für Städte, Gemeinden und Geschäftsstraßen herauszustellen. Denn dort wird ein wichtiger Beitrag zu mehr Lebensqualität und Attraktivität geleistet.

„Lokale Wirtschaft leistet mehr als nur Nahversorgung vor Ort. Sie engagiert sich auch für das Lebensumfeld, unterstützt Vereine und Initiativen. Wir wollen der lokalen Wirtschaft eine Plattform geben – online wie offline“, so IHK-Projektleiter Falk Hassenpflug.

Es gelte interessierte Unternehmen und Kommunen auch kurzentschlossen durch einfache Mittel, wie zum Beispiel Infoflyer, Plakate oder kleinen Aktionen zu motivieren.

Zum Hintergrund: Die Idee stammt aus Nordrhein-Westfalen. Bundesweit werden im Jahr 2018 in 22 IHK-Bezirken rund 300 Kommunen mit über 400 Initiativen vor Ort und unterschiedlichen Aktionen – online wie offline – teilnehmen. Im IHK-Bezirk Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim wurde die Kampagne erstmalig im Jahr 2017 mit 20 Teilnehmer durchgeführt. Weitere Informationen über alle Teilnehmer, Aktionen und Hintergründe unter: www.heimat-shoppen.de


9. Osnabrücker Unternehmerabend "hörensagen"

Zum neunten Osnabrücker Unternehmerabend unter dem Motto "hörensagen" trafen sich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

Auch in diesem Jahr fanden die Osnabrücker Unternehmer im historischen Steinwerkshof an der Bierstraße Zeit für nette Gespräche und leckeres Essen. Abseits des Alltags konnte ein Austausch in entspannter Atmosphäre stattfinden. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßte an diesem Abend 180 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung im ältesten Steinwerk Osnabrücks. "Zeit für Themen, die sonst nur zwischen Tür und Angel besprochen werden können", erklärt OB Griesert in seiner Rede. 

Der sechste Handelsmonitor im Mai diesen Jahres habe gezeigt: "Es tut sich etwas in Osnabrück." Besucher seien von den Angeboten in Osnabrück ohnehin zumeist positiv überrascht und auch 2019 wolle die Stadt wieder ein guter Gastgeber sein, wenn das deutsche Musikfest in Osnabrück stattfindet.

Das innere des Steinwerks konnten die Gäste an diesem Abend in Begleitung von Josef Kaiser von "Zeitseeing Stadtführungen" besichtigen.


6. Handelsmonitor Osnabrück 2018 vorgestellt

Nur zusammen sind wir stark! Trotz steigender Kaufkraft und Umsätze: Stimmung in der Innenstadt getrübt.

Handelsmonitor 2018

Der 6. Handelsmonitor Osnabrück zeigt deutlich: Der Einzelhandel vor Ort muss sich vielen Herausforderungen stellen. Erneut wurden Handelskennzahlen, Quartierschecks sowie Ergebnisse von Betriebsbefragungen und Passantenzahlen offiziell in den Räumlichkeiten der IHK präsentiert. Zusammenfassend ist festzustellen, dass Kaufkraft und Umsätze weiterhin ansteigen. Mehr als 1,1 Milliarden Euro Kaufkraft stehen rund 1,4 Milliarden Euro Umsatz vor Ort gegenüber, ein Drittel davon in der Innenstadt. Ein guter Wert, aber: Osnabrück hat im Vergleich zu Wettbewerbsstädten weniger Dynamik aufzuweisen. Noch ist der Handelsbesatz in A- und B-Lagen dominierend, jedoch steigt der Anteil anderer Nutzungen, etwa von Gastronomiebetrieben.

Die Synergie beider Branchen braucht aber mehr gemeinsame Anstrengung. Großen Wert messen die befragten Unternehmen einer guten und barrierefreien Erreichbarkeit des Handelsstandortes und speziell der Innenstadt bei. Große Sorge bereitet ihnen die deutlich spürbaren Rückgänge bei der Kundenfrequenz, die bei weiterhin dynamischem Onlinehandel als Gefahr bewertet werden. Risiken sehen die Händler auch in der Ausweitung und Entstehung von Outlet- und Einkaufscentern im weiteren Einzugsbereich.In ihrer Begrüßung stellte Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin für die Bereiche Standortentwicklung, Innovation und Umwelt, heraus: „Neben vielen Herausforderungen vor Ort und in den Betrieben gilt es, gemeinsam dafür einzutreten, dass rechtliche Rahmenbedingungen, etwa bei der Genehmigung verkaufsoffener Sonntage, schnell und rechtsicher umgesetzt werden. Sie sind zur Frequenzsteigerung für einen lebendigen Handelsstandort unentbehrlich.“ Die konkrete Nutzung digitaler Infrastrukturen für Information, Betriebsprozesse und Vertrieb sei inzwischen Alltag. Hier gilt es, die Chancen zu nutzen und mit guten Konzepten darauf zu antworten. Dazu könne auch eine intelligente City-Logistik beitragen, so Schweda.Finanzvorstand Thomas Fillep betont die gesellschaftspolitische Bedeutung des Handels: „Der Handel ist mit über 1.500 Betrieben einer der wichtigsten Branchenzweige für unser Oberzentrum Osnabrück. Durch die umfangreichen und stetigen Investitionen werden ein Viertel aller Arbeitsplätze in der Stadt durch unseren Handel, das Gastgewerbe und die Betriebe der Verkehrsbranche gesichert.“ Um die Entwicklung weiterhin positiv zu gestalten, sei es im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Osnabrücks, dass alle Branchen sehr gute Standortbedingungen in unserem Stadtgebiet vorfinden.“

Quartiersentwicklung im Wandel

Die Quartiere sind einem erkennbaren Wandel unterzogen. Konkret bedeutet das für 2018: In der gesamten Innenstadt stieg die Leerstandsquote um 1% auf 7 % an. Die Anzahl an Gastronomiebetrieben (inkl. Filialbäckereien mit Sitzgelegenheiten) steigt um 4%, quartierbezogen teilweise um 8%. Alle Innenstadtakteure steigern ihre Online-Aktivitäten um rund 4,5% auf über 30%. Geplante, aktuelle und abgeschlossene Bauvorhaben befördern die Attraktivität der Innenstadt. Positives Beispiel ist die Hasestraße, in der durch den engagierten Zusammenschluss von Anrainern sowie die Baumaßnahmen von Stadt und Stadtwerken eine Aufbruchsstimmung weithin sichtbar ist. In der Herrenteichsstraße ist durch den Neubau des rund 5.500 qm großen L + T Sporthauses mit stehender Welle eine neue Aufenthaltsqualität entstanden. Auch Geschäftsstraßen wie die Lotter Straße zeigen durch ein eigenständiges Profil eine stabile Entwicklung.

Deutlicher Rückgang der Passantenfrequenzen

Mit der lasergestützten Passanten-Frequenzmessung mit inzwischen acht Messpunkten von der Johannisstraße bis zur Altstadt können die Wirkungen dieser Maßnahmen teilweise abgelesen werden. Die Geräte verzeichnen zurzeit konstant hohe Frequenzen von durchschnittlich rd. 5 Mio. Zählungen pro Monat im Jahresverlauf. Allerdings sind 2017 die Frequenzen an fast allen Messstandorten (Ausnahme: Herrenteichsstraße) gegenüber 2016 mit bis zu 12 % rückläufig. Die Auswertungen zeigen die große Bedeutung einer lebendigen Innenstadt, z.B. zur Maiwoche oder zu den verkaufsoffenen Sonntagen.Dazu Petra Rosenbach: „Neben den Aktivitäten, die wir als OMT und OCM entfalten, bedarf es aber auch der Mitwirkung der Händler. Vom Engagement einiger weniger profitieren zurzeit viele Betriebe, die sich kaum oder gar nicht für die City engagieren. Auch Aktionen wie das von IHK und OMT initiierte Heimat Shopping werden nur von wenigen angenommen. Umso lobenswerter, das wichtige Partner ihre Investitionsfreude und Innovationskraft noch nicht verloren haben.“

Zum Hintergrund

Der Handelsmonitor ist ein Gemeinschaftsprojekt der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, der Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH, dem Osnabrücker City Marketing e. V. und der Wirtschaftsförderung Osnabrück. Er wird seit 2013 jährlich veröffentlicht und aktualisiert. Ziel ist es, kontinuierlich die aktuelle Situation im Einzelhandel, der Betrieben vor Ort und die Entwicklung in den Quartieren auszuwerten. Die Erkenntnisse bilden eine Basis für die strategische Weiterentwicklung des Handelsstandortes. Dabei werden Handel, Gastgewerbe und Dienstleister als Netzwerkpartner gezielt einbezogen.


Mit Zuversicht und Vertrauen ins neue Jahr

Händler und Stadtmarketing trafen sich zum Neujahrsempfang im Rathaus
Die Stimmung in der Stadt ist positiv und von Zuversicht geprägt. Das war gestern Abend auf dem Neujahrsempfang des Osnabrücker City Marketing e.V. zu spüren. 160 Vertreter aus Stadt, Handel und Stadtmarketing waren im Rathaus zusammengekommen.  

Oberbürgermeister Griesert eröffnete den Empfang und sprach von den positiven Veränderungen in der Stadt, vor dem Hintergrund der Krisen, Konflikte und Herausforderungen in den sich wandelnden Zeiten. Die Menschen hätten ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis. Zum Weihnachtsmarkt hätten Polizei, Feuerwehr, Sanitäter und städtische Mitarbeiter dafür gesorgt, dass sich die Besucher sicher fühlten. Auch das Projekt „Plastiktüten freies Osnabrück“, das er als Schirmherr betreue, sei von den Kunden gut angenommen worden. Besonders hob er die enormen Entwicklungssprünge der Unternehmen hervor. Er versprach mit einem Schmunzeln, bei gewissen Bauvorhaben besser zu werden als es die Erbauer des Rathauses vor 500 Jahren vorgemacht hätten. Diese hatten das Jahr 1505 bereits als Jahr der Fertigstellung im Gemäuer verewigt, obwohl zwar des Dach, nicht aber das Rathaus bezugsfertig war. Dies erfolgte erst 7 Jahre später.

Die Stadtmarketingchefin Petra Rosenbach zog ein Resümee des abgelaufenen Jahres. Sie verwies auf die Bedeutung der verkaufsoffenen Sonntage für Kunden und Händler, von denen trotz schwieriger Rechtslage zwei in 2017 umgesetzt werden konnten. Besonders die Initiativen und die Einzigartigkeit der Inhaber geführten Geschäfte führten zum Innenstadterlebnis Osnabrück. Es seien die großen und kleinen Vorzeigeprojekte, die am Ende den Unterschied machten. Trotz alledem zeige der Rückgang der Passantenfrequenzen um rund 6% im Vergleich zum Vorjahr, dass man sich auch auf hohen Besucherzahlen nicht ausruhen dürfe. Die digitale Sichtbarkeit der Händler im Netz, aber auch der touristischen Angebote sei heutzutage unabdingbar. Die Osnabrück- Marketing und Tourismus GmbH und der Tourismusverband Osnabrücker Land e.V. hätten im letzten Jahr mit Projekten wie dem OSkalender, dem Blog und dem neuen Internetauftritt für das Osnabrücker Land stark aufgeholt. Dabei würde konsequent die Markenstrategie mit den Themen „Stadterlebnis, Radfahren und Gesundheit“ in die Umsetzung gebracht.

Abschlussrednerin Ira Klusmann, Vorsitzende des Osnabrücker City Marketings, versuchte sich an einer Erklärung der vier Worte, die sie im letzten halben Jahr am meisten gehört habe. Nicht nur in der Politik spräche man davon, „den kleinsten gemeinsamen Nenner“ finden zu müssen. Was bedeute dies aber überhaupt und dann noch in einer Demokratie? Es drücke ihres Erachtens das Fehlen von Vertrauen aus. Dies sei aber Grundlage dafür, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen, wenn auch vielleicht auf unterschiedlichen Wegen. Und schließlich könne Vertrauen auch Schwierigkeiten aus dem Weg räumen. Klusmann plädiert für Vertrauen auf Vorschuss, damit 2018 ein gutes Jahr werde.


Impressionen vom Neujahrsempfang 2018

Einzelhandelsstandort Osnabrück behauptet sich

Bereits zum 5. Mal wurden Handelskennzahlen, Quartierscheck und Ergebnisse der Betriebsbefragungen im Osnabrücker Handelsmonitor offiziell präsentiert.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich Leerstandsquote, Kaufkraft und Zentralität mit geringen Veränderungen auf einem gleichbleibend guten Niveau bewegen und Osnabrück sich im Vergleich zum Wettbewerb positiv behaupten kann. Allerdings sinkt in manchen Quartieren der Handelsbesatz. Insgesamt fehlt es an Dynamik.

Großen Wert messen die befragten Händler der guten Erreichbarkeit bei. Risiken werden vor allem in der Ausweitung und Entstehung von Outlet- und Einkaufscentern im weiteren Einzugsbereich sowie im steigenden Online-Handel gesehen. Somit bleibt der klassische Standortwettbewerb genauso entscheidend wie der wachsende Online-Handel. Filialisten setzen bereits auf eine Multichannel-Strategie, während inhabergeführte Geschäfte auch die Kundenbindung stärken wollen.

In seiner Begrüßung stellte Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK, den Handlungsbedarf in Sachen Online-Kauf und -Marketing heraus: „Die Nutzung digitaler Plattformen für die Information und den Rund-um-die-Uhr-Einkauf ist seit langem inzwischen Alltag. Unternehmen, Städte und Regionen müssen mit guten Konzepten, die sich an den Besten orientieren, darauf reagieren. Die regelmäßige Erhebung handelsrelevanter Daten wie in unserem gemeinsamen Handelsmonitor bietet dafür eine wichtige Hilfestellung.

Ein wichtiges Zukunftskonzept präsentierte Baurat Frank Otte. Er stellte das Vorgehen für den Masterplan Innenstadt vor. Dabei handelt es sich um ein städtebauliches Entwicklungskonzept, für das, neben der Einbindung von Experten und Akteuren, auch eine Bürgerbeteiligung vorgesehen ist. „Es ist wichtig, dass wir viele Aspekte zur Innenstadtentwicklung beleuchten, sie auch über den Wall hinaus gut anbinden und ein tragfähiges Gesamtkonzept für die Zukunft entwickeln“, so Otte.

Viele Quartiere haben bereits einen erkennbaren Wandel vollzogen. Geplante, aktuelle und abgeschlossene Bauvorhaben befördern erfolgreich die Attraktivität der Innenstadt. Beispielhaft nannte der Stadtbaurat die Hasestraße, in der durch den intensiven Zusammenschluss der Anrainer und die Baumaßnahmen durch Stadt und Stadtwerke eine Aufbruchstimmung ausgelöst worden sei. Auch im Hase-Quartier entsteht eine neue Aufenthaltsqualität.

 Mit der lasergestützten Passanten-Frequenzmessung mit inzwischen acht Messpunkten von der Johannisstraße bis zur Altstadt können die Wirkungen dieser Maßnahmen analysiert werden. Die Geräte verzeichnen zurzeit konstant hohe Frequenzen von durchschnittlich rd. 5 Mio. Zählungen pro Monat im Jahresverlauf. Nicht immer aber spiegeln sich die hohen Besucherzahlen in den Umsätzen der Händler wieder. Die Auswertungen zeigen jedoch die große Bedeutung von Veranstaltungen in der Innenstadt und von Sonderöffnungszeiten wie den verkaufsoffenen Sonntagen.

„Wir tun alles dafür, die verkaufsoffenen Sonntage in Osnabrück zu erhalten“, erklärte Petra Rosenbach, OMT-Geschäftsführerin, und erläuterte zudem, wie die OMT für die digitale Sichtbarkeit der Händler und der Innenstadt sorgt: „Das Shopping-Portal für Osnabrück ist in der Umsetzung und wird bis zum Herbst fertig gestellt. In unserem Blog werden zahlreiche spannende Geschichten zum Erlebnis Innenstadt erzählt und der digitale Veranstaltungskalender „OS-kalender“ bildet alle wichtigen Veranstaltungen in Stadt und Landkreis ab.“

Zum Hintergrund: Ziel des Handelsmonitors ist es, kontinuierlich die aktuelle Situation im Einzelhandel und in den Quartieren auszuwerten. Die Erkenntnisse bilden die Basis für die strategische Weiterentwicklung des Handelsstandortes. Dabei werden Handel, Gastgewerbe und Dienstleister als Netzwerkpartner gezielt einbezogen.

 Der Handelsmonitor ist ein Gemeinschaftsprojekt der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit der Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH, dem Osnabrücker City Marketing e. V. und der Wirtschaftsförderung Osnabrück.

Vorstellung des 5. Handelsmonitors

 

 

Osnabrück Innenstadt punktet mit Handelsangebot

Bundesweite Kundenstudie „Vitale Innenstadt“ veröffentlicht

Im Wettbewerb mit anderen Oberzentren und dem stark wachsenden Online-Handel behauptet sich die Stadt Osnabrück auf hohem Niveau. Attraktivität, Angebotsausstattung und Ambiente in der Osnabrücker Innenstadt werden mit der Gesamtnote 2,2 bewertet. Gegenüber dem Wert für das Jahr 2014 (2,6) stellt dies eine erfreuliche Verbesserung dar. Dieses hat jetzt die Kundenstudie „Vitale Innenstadt“ des Instituts für Handelsforschung Köln (IfH) ermittelt, an der sich Osnabrück zum zweiten Mal beteiligt hat. Geschulte Interviewer der Stadtmarketing Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH (OMT) und der IHK Osnabrück – Emsland - Grafschaft Bentheim führten dazu fast 400 Interviews. „Unsere Innenstädte müssen sich dem wachsenden Wettbewerb in der Region und dem weltweiten Internethandel stellen. Um erfolgreich zu sein, müssen die Händler wissen, was ihre Kunden wirklich wollen. Die aktuelle Studie ist dafür ein guter Gradmesser. Sie hilft, Osnabrück in diesem Wettbewerb erfolgreich aufzustellen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf zur Zielsetzung der Befragung.

Auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bewertet die Ergebnisse positiv: „Osnabrück punktet bei den Kunden vor allem beim Einzelhandelsangebot, beim Gastronomie- und Freizeitangebot sowie bei der Lebendigkeit in der Innenstadt. Das stimmt mich optimistisch, dass auch die Umgestaltung der Hasestraße und die Haseöffnung ihr Ziel nicht verfehlen werden.“ Als „gut“ wird von den Befragten das Angebot vor allem in den Sortimenten Schuhe/Lederwaren, Uhren/Schmuck und Bekleidung beurteilt. In klassischen Bereichen wie Sauberkeit oder Grünflächen herrscht weiterhin Handlungsbedarf. Auch Erreichbarkeit und Parkmöglichkeiten schneiden im Vergleich zu 2014 schlechter ab. Rund ein Drittel der Innenstadtbesucher kommen von außerhalb der Stadtgrenze. Der PKW (42%) ist deutlich vor dem ÖPNV (22%) und dem Fahrrad (21%) das wichtigste Verkehrsmittel. Rund 80% der Besucher halten sich mindestens ein bis zwei Stunden vor Ort auf, 35% davon mehr als 2 Stunden. Gegenüber der Befragung im Jahr 2014 sind diese Werte stabil. Auch im direkten Vergleich mit den teilnehmenden Städten der Größenklasse zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern behauptet die Hasestadt ihre Stellung als herausragender Handelsstandort. Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH, skizziert die künftigen Handlungsfelder: „Die OMT kooperiert mit den Osnabrücker Servicebetrieben zum Thema Sauberkeit, diversen Fachbereichen der Stadt zum Thema Veranstaltungen und Sicherheit sowie den Werbegemeinschaften zu den Themen verkaufsoffene Sonntage und Erlebniswert. Die guten Ergebnisse sind uns steter Ansporn, Maßnahmen für weitere Verbesserungen zu entwickeln.

Ein Drittel aller Befragten gab allerdings an, aufgrund vermehrten Online-Shoppings seltener in die Innenstadt zu fahren. Im Jahr 2014 war es noch knapp jeder fünfte Befragte (18 %). Allerdings bewerten die Projektpartner neben dem Einkauf im weltweiten Netz auch den klassischen Standortwettbewerb weiterhin als Herausforderung. Eine genaue Betrachtung der einzelnen innenstadtrelevanten Sortimente zeige, dass zurzeit häufig der intensivere Wettbewerb noch zwischen einzelnen stationären Standorten stattfinde. So wanderten Konsumenten z. B. bei Bekleidung eher in andere Städte ab als auf das Internet zurückzugreifen.

Hintergrund: Im September 2016 sind in 121 Städten bundesweit fast 60.000 Besucher vor Ort zu ihren Bewertungen der jeweiligen Innenstadt befragt worden. Träger des Projekts ist das Institut für Handelsforschung Köln (IfH). Nach 2014 ist es die 2. Auflage dieser bundesweiten Innenstadtstudie. Im Gesamtdurchschnitt aller 121 teilnehmenden Städte bewerten die Deutschen ihre Innenstädte wie schon in der Erhebung 2014 mit der Schulnote „drei plus“ (2,7).

Hier können Sie die Kurzfassung der Ergebnisse nachlesen.



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