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Projekt „Grüne Notfalldose“ 2017/2018

Seniorenbeirat macht grüne Notfalldose in Osnabrück bekannt

Mit seinem ersten großen Projekt hat der neugewählte Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück sich selbst und die grüne Notfalldose bekannt gemacht. Das Präventionsprojekt läuft wegen großer Nachfrage auch 2018 weiter.

Ihren ersten Auftritt hatte die Notfalldose auf der Charity-Meile am verkaufsoffenen Sontag in der Innenstadt am 2. November 2017. Nach weiteren zwei Ausgabeterminen in der Bürgerberatung entwickelte sich eine bis heute anhaltende Nachfrage nach dem Lebensretter.

Vereine und Selbsthilfegruppen, Pflegeeinrichtungen und Sozialverbände, Nachbarschaftshilfen und Kirchenkreise ordern die Dose für ihre Mitglieder und Kunden. Für den Seniorenbeirat bedeutet das: Dosen bekleben, Vorträge halten, Pressegespräche führen – Arbeit die sinnvoll ist und Spaß macht!

Notfalldose im Kühlschrank hilft Leben retten, wenn jede Minute zählt

Werden Krankenwagen oder Notarzt gerufen, zählt jede Minute. Lebenswichtige Informationen müssen dann schnell zur Hand sein. Wertvolle Hilfe leistet dabei die grüne Notfalldose, die inzwischen in ganz Deutschland verbreitet ist. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sie alle medizinischen und persönlichen Daten sofort griffbereit!

Schnell ist es passiert! Ein Sturz in der Wohnung oder das Herz macht zu schaffen: im schlimmsten Fall ist der Patient nicht mehr ansprechbar. Auch leben immer mehr Menschen alleine – jüngere, aber auch viele ältere. Im Notfall ist dann niemand da, der lebenswichtige Informationen an die eintreffenden Ärzte und Sanitäter geben kann. Und auch, wenn die anwesenden Familienangehörigen unter Schock stehen oder die Unterlagen in der Aufregung nicht finden, kann dies die Erstversorgung erschweren.

Die Notfalldose im Kühlschrank kann das Informationsproblem lösen: Der Kunststoffbehälter mit Schraubdeckel informiert über Vorerkrankungen und regelmäßig eingenommene Medikamente. Auch ist wichtig, wer im Notfall Ansprechpartner ist, welche Personen verständigt werden müssen oder was mit dem Haustier geschieht.

Zum raschen Auffinden ist deutschlandweit einheitlich geregelt, dass die Notfalldose immer im Kühlschrank aufbewahrt wird. Ein Aufkleber an der Innenseite der Wohnungseingangstür gibt den Hinweis: „Notfalldose in der Kühlschranktür“.

In der Dose befindet sich das Notfall-Infoblatt für persönliche Angaben:
Name, Anschrift, Nationalität, Muttersprache, zuständige Krankenkasse und die dortige Versicherungsnummer, Blutgruppe, Vorerkrankungen, bekannte Diagnosen und regelmäßige Medikamentennahmen. Wo die Medikamente in der Wohnung aufbewahrt werden, ist ebenso vermerkt, wie Angaben zum Hausarzt oder Pflegedienst bzw. ob und wo es eine Patientenverfügung gibt.

Die Notfalldose kann Leben retten. Nicht vergessen sollte man allerdings die regelmäßige Aktualisierung der Angaben!

Wo gibt es die Notalldose?

Die Notalldose gibt es bundesweit und nun auch in Osnabrück:

  1. In der Osnabrücker Bürgerberatung, Bierstraße 32a, 49074 Osnabrück, 
Telefon: 323-3000, montags bis donnerstags 9 bis 17 Uhr, freitags 9 bis 13 Uhr 
gegen eine Spende von 2 Euro (für Osnabrück-Pass Besitzer kostenfrei).
  2. Bei einigen Osnabrücker Apotheken.
  3. Online unter www.notfalldose.de.

Diese Information wurde ausgehändigt durch den Seniorenbeirat Osnabrück, 
E-Mail: seniorenbeirat(at)osnabrueck.de

Ergänzend verteilt der Seniorenbeirat ab September 2018 auch die Notfallkarte im Scheckkartenformat. Sie enthält auch alle notwendigen Daten und kann ständig mitgeführt werden.

Für detailliertere Notfall-Informationen, besonders für Alleinstehende und pflegende Angehörige, empfiehlt der Seniorenbeirat die Anlage einer 16-seitigen Notfallmappe.
 Sie kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden unter 
www.pflegende-angehoerige-os.de. Die Mappe ist am Computer ausfüllbar und somit leicht zu aktualisieren.


www.osnabrueck.de

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