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Der Osnabrücker Migrationsbeirat initiiert das Mentoringprogramm "DEMOKRATIE. MACHT. INTEGRATION."

Bis zum 9. Februar konnten sich an Kommunalpolitik interessierte Osnabrückerinnen und Osnabrücker für das Mentoringprogramm DEMOKRATIE.MACHT.INTEGRATION bewerben.

Mitglieder des Osnabrücker Stadtrates stellen sich 2020 zur Verfügung, den Zugang zur Kommunalpolitik zu ebnen. Langfristiges Ziel ist es, die Partizipation von Menschen mit Migrationsbiographie an demokratischen Entscheidungsfindungen in der Friedensstadt Osnabrück zu stärken, dies wurde von Anbeginn als zentrale Herausforderung im aktuellen Migrationsbeirat thematisiert. Details des Mentoringprogramms werden den Teilnehmenden im Frühjahr 2020 auf einer Starterkonferenz im Ratssitzungssaal vorgestellt. Das Konzept zum Mentoringprogramm ist als Datei unten angefügt.

Das Mentoringprogramm DEMOKRATIE. MACHT. INTEGRATION wird 2020 in Kooperation mit den Osnabrücker Ratsfraktionen durchgeführt.

Personen, die sich bis zum 9. Februar beworben haben, werden über den weiteren Verlauf ihrer eingereichten Bewerbung informiert.

Nachträgliche Bewerbungen für das Programm „DEMORATIE.MACHT.INTEGRATION“ über den Fachdienst Integration der Stadt Osnabrück sind leider nicht mehr möglich.

Zum Herunterladen

Migrationsbeirat

Im Migrationsbeirat der Stadt Osnabrück werden die Belange und Interessen aller Zuwanderergruppen gemeinsam erörtert und in die kommunalpolitischen Diskussions- und Entscheidungsprozesse eingebracht. Der Zweck des Beirates ist es laut Geschäftsordnung, die Beziehungen der in der Stadt  lebenden unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern. In diesem Sinne ist der Beirat eine Interessenvertretung für Menschen mit Migrationshintergrund.

Dem Migrationsbeirat gehören gemäß § 3 der Geschäftsordnung

"als stimmberechtigte Mitglieder an:

a) 16 Personen, die aufgrund ihrer persönlichen Biographie und/oder beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit und/oder ihres persönlichen Engagements, den Zielsetzungen des Migrationsbeirates gerecht werden und die kulturelle Vielfalt der migrantischen Bevölkerung widerspiegeln.

b) je eine Vertreterin oder ein Vertreter der im Rat vertretenen Parteien. Auf eine hälftige Besetzung mit Frauen ist hinzuwirken."

Die 16 Mitglieder vertreten die Interessen der Migranten in Osnabrück. Gemeinsam mit den  Entsandten der Ratsfraktionen bearbeitet der Beirat integrationsrelevante Themen. Ideen und Vorschläge für eine von kultureller Vielfalt geprägten Stadtgesellschaft werden von den ehrenamtlichen Mitgliedern, die überwiegend selbst einen Migrationshintergrund haben, entwickelt und angestoßen.

Der aktuelle Migrationsbeirat, der sich am 21. März 2017 konstituierte, wählte am 24. Mai 2017 Vëllaznim Haziri zum neuen Vorsitzenden und  Wambui Helen Nintemann zur Stellvertreterin.

Der Migrationsbeirat kommt jährlich für bis zu fünf Sitzungen zusammen. Die Mitgliedschaft ist ehrenamtlich. Grundlage der Arbeit ist die vom Stadtrat am 22. Mai 2012 verabschiedete Geschäftsordnung für den "Migrationsbeirat der Stadt Osnabrück" (Anlage).

2020 tagt der Migrationsbeirat jeweils um 17 Uhr öffentlich am 21. Januar, 25. März, 11. Juni, 1. Oktober, 2. Dezember 2020. Besucherplätze stehen in geringer Anzahl zur Verfügung, Interessierte werden gebeten, sich anzumelden.

Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle des Migrationsbeirats, Ralf Sabelhaus, Telefon 0541 323-4628, sabelhaus(at)osnabrueck.de, zur Verfügung.

Niedersächsischer Integrationsrat (NIR)

Auf Anregung des Ausländerbeirates der Stadt Osnabrück wurde 1984 die Arbeitsgemeinschaft Kommunale Ausländervertretungen Niedersachsen (AG KAN) gegründet und der langjährige Osnabrücker Vorsitzende Julio Molina zum Vorsitzenden gewählt. Die politische Interessenvertretung auf Landesebene wurde vor einigen Jahren in Niedersächsischer Integrationsrat (NIR) umbenannt.

Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Hannover.

www.nds-integrationsrat.de




www.osnabrueck.de

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