Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Museum am Schölerberg

Hauptinhalt

Sonderausstellungen

Ob Fledermäuse, Orchideen oder Aliens im Vorgarten… alle waren schon einmal zu Gast im Museum am Schölerberg und haben für Furore gesorgt! Sonderausstellungen bieten die Möglichkeit außergewöhnliche oder aktuelle Themen für eine begrenzte Zeit in den Fokus zu stellen.

…und das ist aktuell bei uns los:

„Die dünne Haut der Erde – Unsere Böden“

Titelbild zur Ausstellung „Die dünne Haut der Erde – Unsere Böden“ Bild: Bernd Pöppelmann
In der Kammer des Lebens lernen Besucherinnen und Besucher verschiedene Bodenbewohner und ihre Funktion kennen. Foto: J. Gitschmann
Zahlreiche Großmodelle von Bodentieren machen den Besuch der Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis. Foto: Sven Traenkner, Senckenberg
Eine spezielle VR-Brille ermöglicht es in die Welt des Bodens einzutauchen und Bodentieren wie Springschwänzen, Hornmilben, Weißwürmern und sogar einem riesigen Hundertfüßer vis-á-vis zu begegnen! Foto: Uwe Vaartjes

Boden ist allgegenwärtig und doch bleibt die Welt unter unseren Füßen meist unbeachtet. Was lebt und passiert im Boden und was hat das alles mit dem Menschen zu tun? Die internationale Wanderausstellung „Die dünne Haut der Erde – Unsere Böden“  ermöglicht spannende Einblicke in die verborgene Welt unter unseren Füßen. 

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 13. September, um 20 Uhr im Museum am Schölerberg eröffnet  und wird bis zum 17. März 2019 zu sehen sein.

Eine große Fülle von Organismen bewohnt die »dünne Haut der Erde«. Regenwürmer, Milben und unzählige andere Tiere sorgen in Zusammenarbeit mit Bakterien und Pilzen für fruchtbare Böden. Ihre Aktivität bildet die Grundlage für das Pflanzenwachstum und somit die Nutzung der Böden durch den Menschen. Nichtsdestotrotz zerstört der Mensch jährlich große Mengen dieser kostbaren Ressource durch Pestizideinsatz und Kontamination.

»Geschrumpft« auf die Größe eines Bodentieres tauchen die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung in die Lebenswelt der Bodenbewohner ein. In vier Themen-Kammern begegnet man zahlreichen Bodentieren vis-á-vis: Völlig neue Bekanntschaften sind garantiert! 

Die Ausstellung präsentiert die Vielfalt der Bodenbewohner, ihre Lebensweise und Funktion im Nährstoffkreislauf. Darüber hinaus erhalten Gäste Informationen zur Entstehung, Vielgestaltigkeit und Bedrohung unserer Böden und erfahren, wie sie geschützt und nachhaltig genutzt werden können.

Highlight der Ausstellung ist außerdem die Virtual-Reality-Animation "Abenteuer Bodenleben". Mit einer VR-Brille wird man auf die Größe einer Assel »geschrumpft« und findet sich im Porenraum des Bodens wieder. Mittels Controller bewegt man sich durch die dunklen Gänge und trifft auf kleine Bodenbewohner wie Springschwänze, Hornmilben und einen Hundertfüßer. Für die Nutzung der VR-Brille ist eine Einweisung durch den Besucherservice nötig. Interessierte haben die Möglichkeit sie zu bestimmten Zeiten und nach vorheriger Anmeldung zu nutzen. 

Die Ausstellung ist insbesondere für Familien und Schulklassen konzipiert.

Führungen durch die Ausstellung „Die dünne Haut der Erde“ sowie durch die Dauerausstellung „unter.Welten“ können unter Tel. 0541 56003-62 und E-Mail: Schulze_A@osnabrueck.de gebucht werden.

Für alle die tiefer und praktischer in die Thematik eintauchen wollen, bietet das Umweltbildungszentrum des Museums am Schölerberg zielgruppenspezifische umweltpädagogische Angebote zum Thema Boden für Kindergärten, Schulen, Familien und Kindergeburtstage an.

Der Eintritt in die Ausstellung ist im Ticket für das Museum am Schölerberg enthalten.

Weitere Informationen zur Ausstellung unter: www.senckenberg.de/duennehautdererde

Fotoausstellung „ARCHITEKTIER“

Unter einem Versteck aus Blättern wartet Ingo Arndt auf den richtigen Moment, um einen Laubenvogel in den Arfak-Bergen West Papuas zu fotografieren.
Foto:©Ingo Arndt/www.ingoarndt.com
Australische Weberameisen bauen aus Blättern ihre Nester. Oft hängen mehrere der kunstvollen Gebilde zusammen in einem Baum. Beim Nestbau ziehen die Arbeiterinnen mit ihren Greifzangen Blätter zusammen und verweben sie anschließend mit Sei-denfäden, die von ihren Larven produziert werden. Foto:©Ingo Arndt/www.ingoarndt.com
Bajaweber (Bilder 01, 02) errichten ihre Nester aus dünnen Grashalmen. Die Halme werden in frischem Zustand abgebissen und eingewebt. Bereits nach kurzer Zeit trock-net die Tropensonne Südostasiens, der Heimat des Webervogels, die grünen Halme aus, das Nest verfestigt sich und ändert seine Farbe. Die kunstvollen Bauwerke sind wasserfest und überstehen sogar heftige Tropenstürme, ohne abzureißen. Foto:©Ingo Arndt/www.ingoarndt.com

Die außergewöhnliche Baukunst der Tiere

Architektur von Menschen ist uns allen wohl bekannt. Die Baukunst der Tiere jedoch bleibt meist unbeachtet, obwohl sie schon Nester, Dämme und Hütten gebaut haben, als wir noch in Höhlen hausten. Vom winzigen Nest eines Kolibris bis zu den größten von Tieren geschaffenen Bauwerken, den Korallenriffen, gibt es Konstruktionen, die den Menschen bis heute in Erstaunen versetzen.

Vom 26. September bis zum 30. Dezember zeigt die Ausstellung „ARCHITEKTIER“ am Museum für Natur und Umwelt am Schölerberg eindrucksvolle Fotos des renommierten Naturfotografen Ingo Arndt. Die Ausstellung ist nicht nur eine Hommage an die Kreativität und Ästhetik tierischer Baukunst, sondern vermittelt auch spannendes Hintergrundwissen zu den „Tierarchitekten“. 

Über einen Zeitraum von zwei Jahren reiste der renommierte Naturfotograf Ingo Arndt für seine Bilder rund um den Globus. Dabei fotografierte er die bis zu zwei Meter hohen Hügel der winzigen Waldameisen in heimischen Wäldern ebenso wie die bunt geschmückten Balz-Arenen der Laubenvögel in West-Papua, zeigt riesige Biberdämme in Nordamerika, oder bisher unbekannte Termitenfelder in Australien.

Im Mittelpunkt seiner Fotografie stehen die Bauwerke mit ihrer außergewöhnlichen Architektur und ihrer bestechenden Ästhetik. Neben den Behausungen werden die unterschiedlichen Tierarten, die Erbauer gezeigt. Ergänzt werden die Motive aus der freien Wildbahn durch ausgewählte Studioaufnahmen. Hier zeigt Arndt in der Reduktion das Wesentliche, eröffnet mit Detailansichten eine Welt, die sonst im Verborgenen bliebe – die Komplexität eines Wespenbaus, das gewundene Innere eines Nautilus oder das kunstvolle Grasgeflecht eines Zwergmausnests.

Neben dem hohen Maß an Bildästhetik kann dieses Thema auch mit Wissenswertem aus der Biologie aufwarten und hält viele spannende Geschichten über Tierarchitekten, die von Ihnen angewandten Bauprinzipien und Tricks bereit. Wussten Sie beispielsweise, dass Spinnen beim Bau ihres Netzes genetisch festgelegten Bauplänen folgen? Oder Kompass-Termiten Ihre Erdhügel exakt nach dem Sonnenstand ausrichten? Und damit nicht genug: durch die spezielle Anordnung der Wohnkammern verfügen diese sogar über eine Art Klimaanlage. Und Türkentauben sind so anpassungsfähig, dass sie Draht beim Nestbau verarbeiten. Diese und viele andere Überraschungen hält die Ausstellung bereit.

Ingo Arndt arbeitet seit 1992 als professioneller Tier- und Naturfotograf. Seine Bilder werden weltweit in Magazinen wie GEO, National Geographic, BBC Wildlife oder Terre Sauvage veröffentlicht.

Der Bildband „ARCHITEKTIER“ mit den schönsten Bilder des Projektes, der in Zusammenarbeit mit der GEO erschienen ist, sowie Postkarten der Serie können als Andenken im Shop des Museums am Schölerberg erworben werden.

Der Eintritt in die Ausstellung ist im Ticket für das Museum am Schölerberg enthalten.

Teilen

2 Klicks für mehr Datenschutz
Erst wenn Sie auf einen Button klicken, wird der Link zu einem sozialen Netzwerk aktiv (Farbe blau, Regler rechts).
Nach einem 2. Klick auf ein aktiviertes Logo gelangen Sie zum Login ihres Netzwerkes und können den Inhalt dort teilen. Alternativ können Sie unter den Einstellungen (Zahnrad) die einzelnen Netzwerke dauerhaft aktivieren.
In jedem Fall werden bereits durch das Aktivieren Daten an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und ggf. auch dort gespeichert. Daher sind sie auf www.osnabrueck.de standardmäßig deaktiviert. Mehr Info

www.osnabrueck.de

Urheberrechte © 1996-2015: Stadt Osnabrück | Datenschutz | Impressum

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen