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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Märkte- und Zentrenkonzept (2. Fortschreibung)

Neues Märkte- und Zentrenkonzept für Osnabrück

Wie sehen die Einkaufsmöglichkeiten in Osnabrück aus? Wo ballen sich Geschäfte, wo gibt es möglicherweise eine Unterversorgung? Wie weit muss ein Bürger fahren, um Produkte des alltäglichen Bedarfs, Fachartikel zu erwerben? Aber auch: Wie groß ist die Strahlkraft Osnabrücks als Oberzentrum in die Region? All dies wird durch das sogenannte Märkte- und Zentrenkonzept (MZK) bewertet, welches der Stadt seit 2001 einen Überblick über den Einzelhandel in Osnabrück verschafft. Das Märkte- und Zentrenkonzept stellt somit das wesentliche städtebauliche Instrument zur Entwicklung und Steuerung der Einzelhandelsentwicklung in der Stadt dar. Da sich der Einzelhandel natürlich fortlaufend verändert und weiterentwickelt, erfolgte 2010 eine komplette Überarbeitung des MZK. Nach einigen Teilfortschreibungen hat nun die Stadt Osnabrück im Mai 2018 die CIMA Beratung + Management GmbH, Hannover, erneut mit einer Fortschreibung beauftragt.

Auf der Basis komplett aktualisierter Einzelhandelsdaten auf der Angebots- wie Nachfrageseite soll das Märkte- und Zentrenkonzept vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Dynamik der Einzelhandelsentwicklung weiterhin zukunftsfähig aufgestellt werden. Als Herausforderungen sind unter anderem das fortgesetzte Wachstum des Online-Handels, sich wandelnde Kundenerwartungen an den lokalen Einzelhandel (Erlebnis Einkauf / Einkaufs-Erlebnis), zunehmend unter Druck geratene sogenannte B- und C-Einzelhandelslagen sowie die Sicherung der Nahversorgung in der Fläche zu nennen.

Der Fokus der Neubewertung liegt darauf, Handlungsempfehlungen nach Lagebereichen abzuleiten, zentrale Versorgungsbereiche der Stadt zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, die sogenannte „Osnabrücker Liste“ (Sortimentsliste zentrenrelevanter Sortimente) zu überprüfen sowie Entwicklungsmöglichkeiten für den Osnabrücker Einzelhandel aufzuzeigen.

Als erster wichtiger Arbeitsschritt startete Ende Juni die Aktualisierung des Einzelhandelsbesatzes im Stadtgebiet in Form einer Vollerhebung durch die CIMA Beratung + Management GmbH. Die Erhebung der Basisdaten ist zwischenzeitlich größtenteils abgeschlossen.

Öffentlichkeitsbeteiligung

Eine hohe Bedeutung für die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes kommt der Beteiligung der  Bürgerinnen und Bürger der Stadt Osnabrück sowie der Fachöffentlichkeit zu. Die Stadt Osnabrück führte daher im September 2018 in der Innenstadt und den Stadtteilzentren Lotter Straße, Johannisstraße, Bramstraße und Schützenstraße Passantenbefragungen durch. Parallel hierzu wurde die Befragung auch online durchgeführt. Innerhalb der Befragung möchte die Stadt wissen, wie das individuelle Einkaufs- und Versorgungsverhalten der Osnabrücker aufgestellt ist. Dabei ging es unter anderem um die Rolle Osnabrücks als Einkaufsstandort allgemein wie auch um die Innenstadt und die Stadtteilzentren im Besonderen. Vor allem interessieren die Stadt die persönlichen Einschätzungen der Kunden zu den Stärken und Schwächen der Standorte sowie zu möglichen Verbesserungsvorschlägen.

Der Meinung von Fachleuten im Rahmen von Expertengesprächen kommt ebenso wie der Meinung der Bürger und Besucher Osnabrücks eine erhebliche Bedeutung für die Bearbeitung wie auch die Ergebnisse des Märkte- und Zentrenkonzeptes zu. Da Osnabrück als drittgrößte Stadt und eines der Oberzentren Niedersachsens auch eine wichtige Versorgungsfunktion für das weitere Umland wahrnimmt, wird ebenso die Meinung auswärtiger Kunden und Besucher berücksichtigt.

Das Märkte- und Zentrenkonzept soll im Laufe des Jahres 2019 fertiggestellt werden.

Zur Umfrage: www.cima.de/umfrage/osnabrueck


www.osnabrueck.de

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