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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Märkte- und Zentrenkonzept (2. Fortschreibung)

2. Fortschreibung des Märkte- und Zentrenkonzeptes für Osnabrück

Wie sehen die Einkaufsmöglichkeiten in Osnabrück aus? Wo ballen sich Geschäfte, wo gibt es möglicherweise eine Unterversorgung? Wie weit muss ein Bürger fahren, um Produkte des alltäglichen Bedarfs, Fachartikel zu erwerben? Aber auch: Wie groß ist die Strahlkraft Osnabrücks als Oberzentrum in die Region? All dies wird durch das sogenannte Märkte- und Zentrenkonzept (MZK) bewertet, welches der Stadt seit 2001 einen Überblick über den Einzelhandel in Osnabrück verschafft. Das Märkte- und Zentrenkonzept stellt somit das wesentliche städtebauliche Instrument zur Entwicklung und Steuerung der Einzelhandelsentwicklung in der Stadt dar. Da sich der Einzelhandel natürlich fortlaufend verändert und weiterentwickelt, erfolgte 2019 eine 2. Fortschreibung des MZK.

Auf der Basis komplett aktualisierter Einzelhandelsdaten auf der Angebots- wie Nachfrageseite soll das Märkte- und Zentrenkonzept vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Dynamik der Einzelhandelsentwicklung weiterhin zukunftsfähig aufgestellt werden. Als Herausforderungen sind unter anderem das fortgesetzte Wachstum des Online-Handels, sich wandelnde Kundenerwartungen an den lokalen Einzelhandel (Erlebnis Einkauf / Einkaufs-Erlebnis), zunehmend unter Druck geratene sogenannte B- und C-Einzelhandelslagen sowie die Sicherung der Nahversorgung in der Fläche zu nennen.

Der Fokus der Neubewertung lag weiterhin darauf, Handlungsempfehlungen nach Lagebereichen abzuleiten, zentrale Versorgungsbereiche der Stadt zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, die sogenannte „Osnabrücker Liste“ (Sortimentsliste zentrenrelevanter Sortimente) zu überprüfen sowie Entwicklungsmöglichkeiten für den Osnabrücker Einzelhandel aufzuzeigen.

Der Rat der Stadt Osnabrück hat die 2. Fortschreibung des Märkte- und Zentrenkonzeptes für die Stadt Osnabrück am 5. November 2019 als städtebauliches Konzept beschlossen (i.S. des § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetzbuch (BauGB). Es findet Berücksichtigung bei der Neuaufstellung oder Änderung von Bebauungsplänen und der Vorhabenprüfung von Neuansiedlungen, Erweiterungen oder Sortimentsänderungen von Einzelhandelsbetrieben.


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