Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Wettbewerb Ledenhof/Neuer Graben

Der Ledenhof wird neu gestaltet – Anregungen ausdrücklich erwünscht

Bänke unter Bäumen, Spielgeräte und das alles mit Blick und direkter Verbindung zum Schloss. So soll der Ledenhof in Zukunft aussehen. Die Stufen verschwinden, der Platz wird barrierefrei, viel Fläche wird entsiegelt. Die Bürgerinnen und Bürger können die Pläne mit ihren Anregungen verfeinern.


Mehr Aufenthaltsqualität, weniger versiegelte Fläche: Der Ledenhof erhält ein neues Gesicht

Bürgerinformation zum Wettbewerb Ledenhof / Neuer Graben

Bänke unter Bäumen, Spielgeräte und das alles mit Blick und direkter Verbindung zum Schloss. So soll der Ledenhof in Zukunft aussehen. Die Stufen verschwinden, der Platz wird barrierefrei, viel Fläche wird entsiegelt. Mit diesem Entwurf hat sich das Büro bbz landschaftsarchitekten aus Berlin zusammen mit dem Büro Obermeyer Planen und Beraten aus München bei einem Wettbewerb gegen 14 Bewerber durchgesetzt. Jetzt sind die Pläne für die Öffentlichkeit am Ledenhof ausgestellt und wer mag, kann sie mit seinen Anregungen verfeinern.

„Es ist der Stadt Osnabrück sehr wichtig, die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen, damit wir nicht Gefahr laufen, an ihren Bedürfnissen und Wünschen vorbei zu planen“, sagt Stadtbaurat Frank Otte. Dass Osnabrück die Menschen an der Entwicklung der Innenstadt beteiligt, war ein Argument dafür, dass die Stadt den Titel „Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2020“ erhalten hat.

Im März vergangenen Jahres fand die erste offene Bürgerwerkstatt zur Zukunft des Ledenhofs und des Neuen Grabens im Steinwerk St. Katharinen statt. Zwei Bürgervertreter unterstützten als sachverständige Berater anschließend das Preisgericht für den Wettbewerb, auch die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt wurden berücksichtigt. In der Bürgerwerkstatt wurde zum Beispiel unter anderem eine Frage bearbeitet: „Was würde ich gern in fünf Jahren auf dem Ledenhof machen können?“

Künftig wird der Ledenhof ein zentraler, multifunktionaler Platz mit direkter Verbindung zum Schloss und luftig angeordneten Bäumen, Spielmöglichkeiten sowie komfortablen Parkplätzen für Fahrräder. Die roten Steine verschwinden, die Treppen auch. Das macht ihn nicht nur für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer bequemer. „Der Entwurf sieht eine wassergebundene Oberfläche und in den Randbereichen Pflaster sowie auf dem Neuen Graben Asphalt vor. Vor dem Schloss wird dasselbe Pflaster wie in den Randbereichen des Ledenhofs verlegt, so dass sich die Gestaltung dort wiederfindet“, erklärt Frank Otte. Auf dem Platz soll man in Zukunft nicht nur an schönen Tagen unter Bäumen sitzen können und auf das Schloss blicken: „Der Platz bietet sich auch für Veranstaltungen an und ist eine Alternative zum Markt.“

Die Entwürfe hängen noch bis 5. August am Ledenhof aus, an der Rückseite des Eingangs zum Parkhaus in der Nähe zum Seniorenheim am Ledenhof. Dort liegen auch Broschüren mit Informationen zur Planung aus. Daneben hängt ein Briefkasten, in den die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen direkt einwerfen können.

Anregungen hierzu können unter ledenhof(at)osnabrueck.de abgegeben werden.

Der Baubeginn am Ledenhof ist für 2021 vorgesehen. Für die Neugestaltung des Ledenhofs sind 1,95 Millionen Euro veranschlagt, für den Neuen Graben weitere 1,27 Millionen. Jeweils ein Drittel davon sind Zuschüsse des Landes und des Bundes, ein Drittel übernimmt die Stadt Osnabrück.

Ihre Meinung zur Umgestaltung des Ledenhofs

captcha





Mehr Aufenthaltsqualität, weniger versiegelte Flächen: Ledenhof erhält ein neues Gesicht

Künftig wird der Ledenhof ein zentraler, multifunktionaler Platz mit direkter Verbindung zum Schloss und luftig angeordneten Bäumen, Spielmöglichkeiten sowie einer kreativen Möglichkeit, Fahrräder abzustellen. So sieht es der Gewinner-Entwurf des freiraumplanerischen Wettbewerbs zur Gestaltung des Platzes vor. Das Büro bbz landschaftsarchitekten aus Berlin setzte sich bei dem Wettbewerb zusammen mit dem Büro Obermeyer Planen und Beraten aus München gegen 14 Mitbewerber durch.

Einstimmig entschied das Preisgericht zugunsten dieses Vorschlages. Als positiv hob Stadtbaurat Frank Otte unter anderem hervor, „dass der Entwurf deutlich weniger gepflasterte Fläche vorsieht, als andere Entwürfe.“ Zudem öffnet sich der Ledenhof in Richtung Schloss. „Die Bäume geben von vielen Bereichen des Platzes aus Sichtachsen auf das Schloss frei“, so Otte. Sitzmöglichkeiten sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität. Zudem soll der Platz, anders als bislang, ebenerdig gestaltet sein. „Der Entwurf sieht eine wassergebundene Oberfläche und in den Randbereichen Pflaster sowie auf dem Neuen Graben Asphalt vor. Vor dem Schloss wird dasselbe Pflaster wie in den Randbereichen des Ledenhofs verlegt, sodass sich die Gestaltung dort wiederfindet“, erklärt der Stadtbaurat. Neben dem neuen Pflaster wird es direkt vor dem Schloss auch zwei langgezogene Sitzmöglichkeiten geben.

Für Radfahrerinnen und Radfahrer sieht der Entwurf einen sogenannten Bikesafe als Parkmöglichkeit vor. Das kann beispielsweise ein Aufzug sein. Über ihn können Fahrräder in einen unter dem Ledenhof und von dem für Autos vorgesehenen Teil der Tiefgarage abgetrennten Bereich gebracht werden – entweder vom Radfahrer selbst oder automatisch.

„Die neue Gestaltung macht den Ledenhof für Veranstaltungen zu einer echten Alternative zum Markt“, sagt Otte. Staudenbeete direkt am historischen Ledenhof-Gebäude erhöhen den Grünanteil und sind zudem pflegeleicht. Auch der Neue Graben wird attraktiver. Vom Heger-Tor-Wall/Schlosswall kommend werden sowohl links als auch rechts Bäume stehen und den Weg Richtung Neumarkt und Innenstadt weisen.

Für den siegreichen Entwurf schüttet die Stadt 27.000 Euro aus. 16.000 Euro gehen an Huttereimann Landschaftsarchitekten und ZECH-CON Beratende Ingenieure aus Berlin, die mit ihrem gemeinsamen Entwurf den zweiten Platz erreichten. RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Bonn und die Lindschulte Ingenieurgesellschaft aus Düsseldorf erhalten für ihren Entwurf und den damit erzielten dritten Platz 10.500 Euro.

Die Planer nahmen bei ihrer Arbeit den gesamten Bereich rund um den Ledenhof in den Blick, vom Pflegeheim Haus Ledenhof im Norden, der Straße Alte Münze im Osten, dem Schloss im Süden und im weiteren Verlauf dem Neuen Graben bis zum Heger-Tor-Wall/Schlosswall im Westen. Für die Neugestaltung des Ledenhofs sind 1,95 Millionen Euro veranschlagt, für den Neuen Graben weitere 1,27 Millionen. Jeweils ein Drittel davon sind Zuschüsse des Landes und des Bundes, ein Drittel übernimmt die Stadt Osnabrück. Wenn alle planerischen und vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sind, finden voraussichtlich in zwei Jahren die Umbauarbeiten statt.

Zum Herunterladen: Die Ausstellungsmappe zeigt alle 15 Entwürfe für die Umgestaltung des Ledenhofs.


Bürgerwerkstatt Ledenhof

„Was würde ich gerne in fünf Jahren auf dem Ledenhof machen können?“ Der Ledenhof und der Neue Graben sollen umgestaltet werden. Bei der ersten öffentlichen Bürgerwerkstatt im Steinwerk St. Katharinen waren jetzt die Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt.  

Im Steinwerk mit dabei waren das Büro ISR Innovative Stadt- und Raumplanung und Vertreter der Stadt Osnabrück. Zunächst wurden die aktuelle Ausgangssituation und der demnächst startende freiraumplanerische Wettbewerb vorgestellt. Danach waren die Ideen, Vorschläge und Anregungen interessierten Anwesenden gefragt. In Gruppen wurden verschiedene Themen besprochen, zum Abschluss ging es dann um die Frage: „Was würde ich gerne in fünf Jahren auf dem Ledenhof machen können?“.

Auch beim Wettbewerb konnte die Öffentlichkeit mitwirken, für das Preisgericht wurden zwei Bürgerberater gesucht. Die Bürgerberater nahmen an der Vorbesprechung teil und waren auch beim Preisgericht mit dabei.

Weitere Ideen und Anregungen können per E-Mail ebenfalls an folgende Adresse gerichtet werden: ledenhof(at)osnabrueck.de

In der nachfolgenden Präsentation sind der Ablauf und die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt dokumentiert.

Der Wettbewerb und die Umsetzung der Planungen werden über das Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ mit Mitteln des Bundes und des Landes gefördert. Gefördert werden einzelne Vorhaben auf der Grundlage eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) als Bestandteil einer Maßnahme.

Hintergrund: Bei der Abschlusspräsentation zum Masterplan Innenstadt am 13. Februar wurde die Bürgerwerkstatt Ledenhof bereits angekündigt. Nachdem in zwei Veranstaltungen zum Masterplan Innenstadt jeweils ca. 100 Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung der Innenstadt mitgearbeitet haben, soll nunmehr als eine erste konkrete Maßnahme der Ledenhof und die Straße „Neuer Graben“ neu geplant und umgestaltet werden.

Bei der zweiten Bürgerwerkstatt wurden folgende Ergebnisse zum Ledenhof festgehalten:

Die Teilnehmenden sehen den Bereich des Ledenhofs als eine der großen Potenzialflächen der Innenstadt. Durch die zentrale Lage zwischen Einkaufs-City, Wallring und dem Bereich um das Schloss mit der universitären Nutzung bildet er ein räumliches Gelenk, welches auch besonderen Nutzungsanforderungen genügen muss.

Daher schlagen die Bürgerinnen und Bürger eine Gliederung des Platzes anhand der vorhandenen Topografie vor, beispielsweise durch Stufenelemente. Der heute sehr versiegelte Eindruck sollte einem Wechselspiel mit grünen, täglich nutzbaren Freiraumelementen weichen, die allerdings die multifunktionale Nutzbarkeit der Fläche nicht beeinträchtigen dürfen. Darüber hinaus werden Schloss und Ledenhof über Blickbeziehungen verbunden. Diese sollten ebenso gestärkt werden wie die Nutzung der Erdgeschosse am Platz.

Weitere Informationen unter: www.osnabrueck.de/masterplan-innenstadt


www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2020: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen