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Kulturnacht abgesagt

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich die Stadt Osnabrück dazu entschlossen, die Kulturnacht abzusagen. Die beliebte jährlich stattfindende Veranstaltung sollte in diesem Jahr am 5. September ihr 20. Jubiläum feiern.

Die Kulturnacht zieht jährlich rund 30.000 Besucherinnen und Besucher in die Osnabrücker Innenstadt und präsentiert sich mit einem bunten Programm. Über 100 Einrichtungen und Akteure beteiligen sich. Besonderes Highlight ist in jedem Jahr die Veranstaltung auf dem Marktplatz. Die Kulturnacht bietet Osnabrückerinnen und Osnabrückern ein Kulturangebot für Jung und Alt und bietet Raum für Austausch und Kommunikation.

Nach derzeitigem Stand müssen Großveranstaltungen bis Ende August abgesagt werden. Ob dieses Verbot aufrechterhalten wird oder es ab September Lockerungen geben wird, ist zurzeit nicht absehbar. Eine reduzierte Kulturnacht mit Einlassbeschränkung und Abstandsregelungen halten Veranstalter und Sponsoren bei dieser Jubiläumsveranstaltung für nicht angemessen. „Wir bedauern die Absage sehr, halten diese Entscheidung in Zeiten der Corona-Krise aber für notwendig,“ erklärt der Erste Stadtrat Wolfgang Beckermann. „Es ist jedoch geplant, das 20. Jubiläum im kommenden Jahr am 28. August nachzuholen.“

Auch die Sponsoren der Kulturnacht, die Stadtwerke Osnabrück und die VGH Osnabrück begrüßen die Verschiebung der Jubiläumsveranstaltung auf das nächste Jahr. Pia Zimmermann, Leiterin Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Osnabrück, hierzu: „Die Kulturnacht liegt uns sehr am Herzen und deshalb ist es für die Stadtwerke selbstverständlich, dass wir uns auch bei der Jubiläumsveranstaltung im nächsten Jahr engagieren.“ Regionaldirektor Dr. Michael Kottmann von der VGH Osnabrück fügt hinzu: „Die Kulturnacht hat einen besonderen Stellenwert in der Osnabrücker Kulturlandschaft. Deshalb werden wir uns auch im nächsten Jahr wieder gerne beteiligen.“

Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück, unterstreicht die Wichtigkeit der frühzeitigen Kommunikation: „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, doch sie schafft Klarheit. Jetzt haben alle Beteiligten mehr Planungssicherheit.“ Die zuständige Koordinatorin Anke Bramlage, Leiterin Projektbüro im Fachbereich Kultur, ergänzt: „Die Planungen und Verpflichtungen dazu hätten jetzt beginnen müssen. Eine Kulturnacht mit vielen Einschränkungen ist nicht vorstellbar. Gerade die Begegnungen und die Nähe der Menschen machen das Besondere der Kulturnacht aus.“


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