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02.09.2021

„Deutscher Friedenspreis für Fotografie“: Die Nominierten sind ausgewählt

Preisverleihung am 2. Oktober / Ausstellungseröffnung am 3. Oktober im Museumsquartier Osnabrück

Am 26. August 2021 wählte die Jury fünf Arbeiten aus den nahezu 400 Einreichungen und nominierte sie für den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie”. Der Preis wird gemeinsam von der Stadt Osnabrück und dem ortsansässigen Spezialpapierhersteller Felix Schoeller Group vergeben. Die Sieger:in wird erst zur Preisverleihung am 2. Oktober 2021 bekanntgegeben und erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Anschließend wird am 3. Oktober die Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück eröffnet, in der die Arbeiten bis zum 6. März 2022 zu sehen sein werden.

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() "Afghanistan: The Color Awakens", nominiert für den Deutschen Friedenspreis für Fotografie; Copyright: Ako Salemi

Deutscher Friedenspreis für Fotografie

Der von der Stadt Osnabrück und der Felix Schoeller Group initiierte Friedenspreis würdigt und fördert internationale, professionelle Fotograf:innen, deren Bilder Bemühungen um eine friedliche Welt widerspiegeln. Der Preis geht an Fotografen, die den Gedanken, dass unsere Zukunft im friedlichen Zusammenleben liegt, am besten zum Ausdruck bringen. Der Preis macht Hoffnung auf die positiven Möglichkeiten der Menschheit.

Der „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“ ist dabei offen für viele fotografische Genres. Journalistische Arbeiten können ebenso eingereicht werden wie solche aus der Porträt-, Architektur- oder Natur- und Landschaftsfotografie oder aus dem freikonzeptionellen Bereich. Der Preis bettet sich ein in das Selbstverständnis der Stadt Osnabrück als „Friedensstadt“, erwachsen aus ihrer Geschichte als einer der Verhandlungsorte des Westfälischen Friedens von 1648, und gesellt sich zum ebenfalls in Osnabrück vergebenen Erich-Maria-Remarque Friedenspreis für Kunst, Wissenschaft und Journalismus.

Fotos, auf denen es um den Frieden geht, gibt es viele. Und nicht alle von ihnen haben mit einem Frieden zu tun, der das Gegenteil ist von einem Krieg. Frieden hat viele Gesichter. Man kann ihn ökologisch deuten, oder kulturell, oder familiär. Man kann ihn mit Geschlechterrrollen verbinden, oder mit dem Lebensalter, oder mit dem Betrieb, der das Gehalt bezahlt. Er betrifft jeden Einzelnen von uns, und er betrifft die Menschheit als Ganzes.

Diese Vielfalt zeigt der „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“. Am 2. Oktober 2021 wird er, dotiert mit 10.000 Euro, im Rahmen des Felix Schoeller Photo Award im Museumsquartier Osnabrück verliehen. 2019 ging die Erstverleihung an Johanna Maria Fritz, Berlin.

Die Nominierten

Für den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ wurden nominiert:

Antonio Aragon Renuncio, Spanien, – ‚I wanna be Messi‘
Reto Klar, Deutschland, – ‚Life between home and hell: Refugees in Camp Moria on Lesbos’
Ako Salemi, Iran, – ‚Afghanistan: The Color Awakens’
Emeke Obanor, Nigeria, – ‚Heroes’
Hamed Sodachi, Iran, – ‚Sunrise’

Die Jury 2021

Der Deutsche Friedenspreis für Fotografie wurde im Rahmen des internationalen Felix Schoeller Photo Award für die beste Nachwuchsarbeit 2021 ausgeschrieben. Mit nahezu 400 Einreichungen hat sich die Resonanz auf den Deutschen Friedenspreis für Fotografie in diesem Jahr gegenüber 2019 nahezu verdoppelt. Die Anzahl der Länder, aus denen die Beiträge stammen, hat sich von 42 auf 95 erhöht. Angeführt wird die Liste von Einreichungen aus Deutschland, gefolgt von solchen aus Russland, dem Iran und Indien. Aber auch Brasilien, Bangladesch, Italien, Frankreich, Großbritannien und die USA gehören zu den Ländern, aus denen Fotoserien vorliegen.

Thematisch drehen sich viele Arbeiten um die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Darüber hinaus wurden aber auch fotografische Arbeiten eingereicht, die sich mit den Folgen des Klimawandels, dem Frieden zwischen Lebensentwürfen oder mit Flüchtlingskrisen beschäftigen. Menschen sind zu sehen, die in Trümmern nach Brauchbarem suchen, die davon träumen gehen zu können, die in Afghanistan auf eine bessere Zukunft hoffen.

Um sich allein auf die Werke und die dahinterstehenden Konzepte konzentrieren zu können, sind der fünfköpfigen Jury weder die Namen noch die Nationalität der Fotograf:innen bekannt. Neben Nils-Arne Kässens, dem Direktor des Museumsquartiers Osnabrück, gehören der Jury die Galeristin Clara Maria Sels an, Simone Klein von der Deutschen Gesellschaft für Photographie, der Osnabrücker Friedensforscher Ulrich Schneckener, Professor für Internationale Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung, Universität Osnabrück. Vorsitzender der Jury ist der international renommierte Porträtfotograf Michael Dannenmann.

Die sechsmonatige Ausstellung im Osnabrücker Museumsquartier (MQ4)

Das MQ4 zeigt ab dem 3. Oktober 2021 bis zum 3. März 2022 in einer Ausstellung neben der Siegerarbeit auch die Fotos aller nominierten Fotograf:innen. In der Ausstellung ebenfalls zu sehen ist der Preisträger sowie die Nominierten für die Kategorie „Beste Nachwuchsarbeit” des Felix Schoeller Photo Award. Dieser Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Die Nominierten sind veröffentlicht unter https://www.felix-schoeller-photoaward.com/winner/award-2021

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www.osnabrueck.de

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