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Die etwa 1350 ehemaligen britischen Wohneinheiten verteilten sich auf die Stadtteile Westerberg, Sonnenhügel, Dodesheide und Atter. Den größten Bestand gab es dabei im Stadtteil Dodesheide mit rund 720 Wohneinheiten.

Eine Besonderheit bestand darin, dass die Wohnquartiere nicht dem jeweiligen Kasernenstandort zugeordnet waren, sondern eine Zuordnung nach den Dienstgraden der Soldaten erfolgte: So lagen im Stadteil Westerberg vorwiegend ehemalige Offizierswohnungen für die höheren Dienstgrade, während in den Stadtteilen Atter, Sonnenhügel und Dodesheide Reihen- und Mehrfamilienhäuser sowie Wohnungen für die unteren Ränge zu finden waren. Die Wohnungen außerhalb der Kasernen wurden von den britischen Streitkräften angemietet.

Die überwiegend zweigeschossigen Wohneinheiten waren bzw. sind in großem Maße baugleich, sie stammen aus den 1950er und 1960er Jahren. Den größten Bestand machen dabei kleinere Reihenhäuser aus. Darüber hinaus sind einige Doppel- und Einzelhäuser im Bestand vorhanden.

Die Quartiere überzeugen vor allem durch ihre innenstadtnahe Lage und die verkehrsberuhigten Strukturen. Zentrale Versorgungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe und eine gut entwickelte Infrastruktur kennzeichnen alle Wohnlagen. Insbesondere Spielplätze, Schulen, Kindergärten und unterschiedliche Freizeiteinrichtungen werten die Wohnsiedlungen für junge Familien zu einem beliebten Wohnstandort auf. Die durchgängig einheitliche Gestaltung der Gebäude und die großen Grundstücke sorgen für ein städtebaulich attraktives Erscheinungsbild. Die Lagegunst und die Qualität und Größe der Häuser bzw. Grundstücke hat sicher auch dazu beigetragen, dass die Wohnquartiere in kurzer Zeit vollständig weiter vermarktet werden konnten. Die unterschiedlichen Größen der Wohnimmobilien waren ein weiterer Vermarktungsvorteil, da unterschiedliche Nachfragen abgedeckt werden konnten.

Eigentümer von etwa 740 Wohneinheiten war die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Seit Mitte 2009 wurden die Wohnimmobilien der BImA im Einzel- und im Paketverkauf veräußert. Im Frühjahr 2011 hatten alle Wohneimnheiten neue Eigentümer gefunden.

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