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Die Gesamtstadt und die Stadtteile im Blick... der Perspektivplan

Der Abzug der britischen Streitkräfte, der bereits im Herbst 2008 begonnen hat, stellte die Stadt Osnabrück vor eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Insgesamt 160 Hektar Kasernenflächen wurden an sechs Kasernenstandorten in vier verschiedenen Stadtteilen frei. Stadträume, die für die Osnabrücker Bevölkerung bisher nicht zugänglich waren und für die es in den nachfolgenden Jahren gilt und galt, neue Nutzungen zu finden. Diese Nutzungen sollten sich zum einen aus den jeweiligen Standortpotentialen ableiten, zum anderen sollten sie auch einen Beitrag für die Stärkung des Standortes Osnabrück insgesamt liefern.

Vor diesem Hintergrund beschloss die Stadt Osnabrück 2008, einen umfangreichen Planungs- und Beteiligungsprozess durchzuführen, der sowohl die Gesamtperspektive als auch die Entwicklung der einzelnen Kasernenstandorte umfasst.

Wesentlich für die Akzeptanz und Nachhaltigkeit dieses Perspektivplan war und ist die dialog- und öffentlichkeitsorientierte Vorgehensweise. Beginn an wurden sowohl die Bürger als auch Fachakteure in den Prozess aktiv eingebunden.

In einem ersten Forum wurde den interessierten Bürgern und Fachleuten die Rahmenbedingungen der Flächen erläutert bevor in einem ersten ganztägigen Workshop (mit Ortsbesichtigung) erste Entwürfe für die Flächen in Begleitung eines Moderationsteam erarbeitet wurden. Diese Ergebnisse stellten die Bürger selbst im zweiten Forum  der Öffentlichkeit vor. Anschließend wurden diese Planungsentwürfe von einer renommierten Empfehlungskommission beraten und Empfehlungen für die weitere Bearbeitung in einem zweiten ganztägigen Workshop zusammengestellt. Die Ergebnisse dieser zweiten Workshopphase wurden dann im dritten Forum wiederum der Öffentlichkeit als "Perspektivplan Konversion“ für jeden Standort präsentiert.


Insgesamt dauerte der Erarbeitungsprozess des Perspektivplans neun Monate. Rückblickend lässt sich zu diesem Prozessbaustein feststellen, dass er eine der wesentlichen Planungsgrundlagen für den gesamten Konversionsprozess ist und war.

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