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Wissenschafts- und Wohnpark Scharnhorstkaserne: Ein urbanes, hochwertiges Quartier zum Wohnen, Arbeiten und Forschen

Die 14,2 Hektar große Scharnhorstkaserne ist die größte der insgesamt drei Kasernenanlagen im Stadtteil Westerberg (Scharnhorstkaserne, von-Stein-Kaserne, Metzer Kaserne). Am 08. Oktober 2008 wurden sie durch die britischen Streitkräfte an die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), zurückgegeben. Der Bebauungsplan Nr. 571 – Wissenschafts- und Wohnpark Scharnhorstkaserne ist am 5. Juli 2013 rechtskräftig geworden.

Das Entwicklungsziel für den „Wissenschafts- und Wohnpark“ Scharnhorstkaserne ist die Schaffung eines urbanen Quartiers mit hoher Qualität für Arbeiten, Forschen und Wohnen. Diese unterschiedlichen Nutzungen sollen dabei nicht losgelöst nebeneinander stehen, sondern vernetzt und zu einem städtebaulichen Gesamtbild zusammengefügt werden. Eine hochwertige öffentliche Freiraumstruktur soll die unterschiedlichen geplanten Nutzungen zu einem Quartier verbinden.

Zur Schaffung eines lebendigen urbanen Gesamtquartiers ist eine Nutzungsmischung von besonderer Bedeutung: Der östliche Teil der ehemaligen Scharnhorstkaserne ist als Wissenschaftspark entwickelt worden, während im westlichen Bereich der sogenannte Wohnpark entstehen wird.

Wissenschaftspark

Das Grundstück des Wissenschaftsparks wurde durch die Stadt Osnabrück über ihre 100%ige Tochtergesellschaft Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksgesellschaft im Sommer 2010 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) erworben.
Als Basis für die konkrete Planung hat die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) den Weg zur Entwicklung des Wissenschaftsparks auf der ehem. Scharnhorstkaserne in einer Machbarkeitsstudie konzeptionell beschrieben.

Der Wissenschaftspark bietet für Forschungs- und Technologieunternehmen herausragende Standortvoraussetzungen. Das Innovationscentrum Osnabrück (ICO) ist das neue Technologie- und Gründerzentrum in der Region Osnabrück. Dort finden unter anderem junge, aus den Hochschulen heraus gegründete Unternehmen einen Start-Standort, der weiterhin besonders engen Kontakt zu den Hochschulen ermöglicht. In vielen Städten hat sich gezeigt, dass vergleichbare Standorte in unmittelbarer Hochschulnähe besonders zur positiven Entwicklung von innovativen Unternehmen beitragen. Im Unterschied zu reinen Technologiezentren bieten Wissenschaftsparks in der Regel sowohl Mietflächen als auch Grundstücke für Unternehmen an. Gewachsenen Unternehmen soll somit die Möglichkeit zur Eigentumsbildung gegeben werden.

Die Zielgruppen für Ansiedlungen im Wissenschaftspark sind insbesondere Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die innovativ und zukunftsgewandt ausgerichtet sind und von der unmittelbaren Nähe zur Hochschule und zur Universität Osnabrück profitieren.

Das InnovationsCentrum Osnabrück (ICO) ist der zentrale Motor des Wissenschaftsparks. Das ICO ist im Eingangsbereich des Wissenschaftsparks an der Sedanstraße entstanden. Im ICO sind wichtige Dienstleistungen für Unternehmen aus dem Wissenschaftspark, aus dem gesamten Wirtschaftsraum Osnabrück sowie für Hochschulangehörige untergebracht. Zudem werden Veranstaltungsmöglichkeiten und Mietflächenangebote, insbesondere für wissensbasierte Existenzgründungen, angeboten.

Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Landkreis Osnabrück wurde mit Unterstützung der Stadtwerke Osnabrück AG und der Sparkasse Osnabrück entwickelt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert. Das ICO bietet Platz und beste Voraussetzungen für originelle, kreative und technologieorientierte Gründer und Start-Ups unter anderem auch aus den hiesigen Hochschulen. Das ICO wurde mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 10,9 Millionen Euro errichtet und ist durch die nachhaltige Planung und Berücksichtigung neuester Energiestandards eines der modernsten Gebäude der Region geworden. Für die Mieter sind die dadurch entstehenden niedrigen Verbrauchskosten ein großes Plus.

Wohnpark

Im westlichen Bereich des ehemaligen Kasernengeländes wird ein urbanes, gemischt-genutztes Wohnquartier entwickelt. Hierbei werden der Wohnpark URBAN und der Wohnpark FAMILIÄR unterschieden. Es entsteht ein qualitativ hochwertiges Wohnangebot, dass auch Beschäftige im Wissenschaftspark anspricht und somit Wohnen und Arbeiten ideal miteinander verbindet.

Damit die Erwartungen, welche die Stadt Osnabrück mit diesem anspruchsvollen Projekt verbindet, nachvollziehbar werden, ist ein Leitfaden zur Vermarktung entwickelt worden. Neben dem städtebaulichen Anspruch und der Herleitung des planerischen Leitbildes erfahren Sie in diesem Leitfaden, unter welchen planungsrechtlichen Vorgaben Ihr Vorhaben realisiert werden kann und welche Vergabekriterien zugrunde gelegt werden. 

Im Juni 2012 erwarb die Wohnpark Scharnhorst GmbH mit Sitz in Hamburg die Teilfläche für den zukünftigen Wohnpark von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). In enger Abstimmung mit der Stadt Osnabrück wurde in der 2. Jahreshälfte 2012 ein städtebaulicher Gestaltungswettbewerb ausgelobt. Ziel war es hier, die städtebauliche Planung für den Wohnpark durch Gebäudeentwürfe zu konkretisieren.

Die von der Stadt vorgegebene Mischung aus urbanem Wohnen und Arbeiten stellte nicht nur für die Gewinner des städtebaulichen Architektenwettbewerbes, das Büro LÉON WOHLHAGE WERNIK aus Berlin, eine spannende Herausforderung dar, sondern auch für den Investor, die Wohnpark Scharnhorst GmbH.

Entwicklungsziel
Ziel des Wohnparks Scharnhorstkaserne ist ein belebtes Quartier mit einer möglichst urbanen Nutzungsstruktur.
Innovative Wohnformen, die den Aspekten des demographischen Wandels und der besonderen Lage in der Nachbarschaft zum Wissenschaftspark und zum Hochschulcampus Westerberg gerecht werden, sollen an dem neuen Standort realisiert werden. Zur Anwendung sollen auch optimierte energetische Gebäudekonzepte kommen, die dem Anspruch der Stadt Osnabrück als Teil der länderübergreifenden Masterplan-Region "100% Klimaschutz“ Rechnung tragen.

Der Wohnpark selbst wird in zwei verschiedene Bereiche aufgeteilt. Diese sollen den unterschiedlichen Wohn- und Lebensansprüchen der zukünftigen Nutzer und Bewohner gerecht werden.

Wohnen und Arbeiten sollen im „Wohnpark urban“ in einem ausgewogenen Verhältnis nebeneinander stehen. Dieses Quartier besteht aus vier Baufeldern: Herzstück ist mit rund 9.000 Quadratmeter das größte Baufeld B1. Die Baufelder B2 bis B4 stellen die sogenannte Mantelbebauung als städtebauliche Ergänzung nördlich und westlich vom B1-Baufeld gelegen dar. Das Konzept der Mischnutzung setzt neben dem Wohnangebot insbesondere auf die Ansiedlung von Dienstleistungen und Gewerbe wie beispielsweise Frisör, Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater oder Ingenieurbüros aber auch gastronomische Einrichtungen sind für die Umsetzung des Mischgebietes wünschenswert.

Im Gegensatz dazu steht der „Wohnpark familiär“. Direkt angrenzend an die Grünfläche des Regenrückhaltebereichs, eingerahmt von der vorhandenen Einfamilienhausbebauung der Nachbarschaft sowie der Markus-Kirche und der dazugehörigen Kindertagesstätte, ist im Norden des Quartiers ein kleineres, eher familiäres Wohnquartier geplant. Hier sind weniger dichte Baukubaturen  mit kleinteiligeren Gebäudestrukturen und einem deutlichen Wohngebietscharakter angedacht, um einen verträglichen Übergang zur Bestandsbebauung zu ermöglichen. Das Quartier soll sich durch eine Spielstraße und kurze Wege beispielsweise zur Kindertagesstätte und Grundschule auszeichnen. Quartierbelebende Einrichtungen wie ein Café, Frisör oder Restaurant im Bereich des „Wohnpark urban“ steigern die Wohnqualität zusätzlich.

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