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Bebauungs- und Erschließungskonzept Am Limberg

Ziel des Bebauungs- und Erschließungskonzepts für das Kasernenareal Am Limberg ist die Schaffung von Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen, insbesondere im nördlichen Bereich des Areals sowie der Erhalt bzw. die Erweiterung von Flächen für öffentliche und kommerzielle Sport- und Freizeitnutzungen. Zudem sollen die vorhandenen wertvollen Grün- und Waldflächen erhalten werden. Ergänzt wird die Nutzungskonzeption durch neue Flächen für öffentliches Grün, als Puffer zum vorhandenen Wohngebiet im Westen.
 
Das Bebauungs- und Erschließungskonzept sowie das weitere Vorgehen wurden am 30. September 2013 im Rahmen des nachbarschaftlichen Dialogs Am Limberg der Öffentlichkeit erläutert und zur Diskussion gestellt. Am 5. Dezember 2013 hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt das Konzept als Basis für die weitere Flächenentwicklung sowie die erforderliche Bauleitplanung beschlossen. Auf Basis des Konzepts wurde am 16.04.2015 die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange beschlossen. In der Zeit vom 27.04. bis zum 27.05.2015 wurde diese Beteiligung durchgeführt, ergänzend fand am 05.05.2015 eine Bürgerversammlung im Rahmen des nachbarschaftlichen Dialogs statt.

Städtebaulicher Entwurf Am Limberg

Aufbauend auf das Bebauungs- und Erschließungskonzept wurde im Weiteren die Planung vertieft. Hierzu wurde der dargestellte städtebauliche Entwurf erarbeitet. Neben der städtebaulich vertiefenden Darstellung der Erschließung, der Grünordnung, der möglichen Baustrukturen inkl. Stellplatzoptionen sowie der Nutzungs- und Höhenzuordnung zeigt der städtebauliche Entwurf einige Änderungen zum Bebauungs- und Erschließungskonzept auf:

  1. Im Süden wird die ursprünglich dargestellte, 10 ha große Fläche für Sport und Freizeit (Vereinsportzentrum) auf ca. 4 ha reduziert und dafür eine ca. 6 ha große gewerbliche Fläche mit dem Schwerpunkt „Büro und Dienstleistung“ dargestellt. Die langfristige Vorhaltung bzw. der Ausbau und die Unterhaltung einer 10 ha großen, öffentlichen Fläche für Sport und Freizeit ist wirtschaftlich nicht positiv darstellbar. Darüber hinaus zeichnet sich kurz- bis mittelfristig nicht der Bedarf nach derartig großen Sportflächen ab. Auch private Nutzungen in der Art und Größenordnung sind nicht absehbar. Um trotzdem zunächst alle Optionen offen zu halten, soll die Fläche nach einem Erwerb durch die Stadt Osnabrück zunächst in deren Eigentum verbleiben. Die Flächen werden im städtebaulichen Entwurf sowie im darauf aufbauenden Bebauungsplan auf 6 ha als Gewerbefläche im nördlichen und auf 4 ha als öffentliche Sportfläche im südlichen Bereich dargestellt.
  2. Die ursprünglich dargestellte großflächige Parkplatzfläche nördlich der Vereinsportfläche bezog sich auf den perspektivischen Bedarf einer großflächigen Sportnutzung mit hohem Zuschaueraufkommen. Aufgrund der Änderungen unter 1. werden die erforderlichen Parkplatzflächen zugunsten von gewerblichen Nutzungen reduziert. Der Bedarf an Parkplätzen für Nutzungen im südlichen Bereich ist auf den Grundstücken selbst darzustellen.
  3. Das im westlichen Bereich dargestellte Regenrückhaltebecken wird aus topografischen und wirtschaftlichen Gründen nach Süden verschoben, um einen aufwendigen Geländeeinschnitt im Norden zu minimieren. Aus diesen Gründen ist das im Bebauungs- und Erschließungskonzept dargestellte Grundstück „Freizeit/Gewerbe“ in der planerischen Vertiefung weggefallen.
  4. Im gesamten Planbereich werden an den zukünftigen Bauflächen moderate Vergrößerungen oder Verkleinerungen zugunsten der Wirtschaftlichkeit bzw. dem Erhalt von vorhandenen wertvollen Baum- oder Grünstrukturen vorgenommen.


Auf Grundlage des städtebaulichen Entwurfs erarbeitet die Verwaltung einen Bebauungsplanvorentwurf. Zur weiteren Konkretisierung sind fachplanerische Untersuchungen erforderlich. Hierzu zählen die Aktualisierung der Verkehrsuntersuchung, die schalltechnische Beurteilung, die Wasserwirtschaft, die Erschließung einschließlich Straßenbau sowie der landschaftsplanerische Fachbeitrag. Die Ergebnisse der o.g. Untersuchungen fließen in den Bebauungsplanentwurf Nr. 578 – Limberg - sowie in den Entwurf für die 51. Änderung des Flächennutzungsplanes ein, welche Basis für die weiteren Verfahrensschritte sind.
Der dargestellte städtebauliche Entwurf sowie die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchungen werden am 14. April 2016 im Rahmen des nachbarschaftlichen Dialogs der Öffentlichkeit vorgestellt.

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