Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Konversion

Hauptinhalt

Jeder zehnte Osnabrücker war ein Engländer

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges übernahm die britische Armee sechs Kasernenanlagen aus der Kaiserzeit sowie aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Diese sechs Kasernenanlagen liegen in den Stadtteilen Atter, Hafen, Westerberg und Dodesheide. Hier lebten in der Regel die ledigen Soldaten. Für Armeeangehörige, die mit ihrer Familie in Osnabrück lebten, gab es außerhalb der Kaserne liegende Wohnquartiere, die für die Armeeangehörigen und ihre Familien genutzt wurden. Diese Wohnquartiere konzentrierten sich in den Stadtteilen Atter, Westerberg Sonnenhügel und Dodesheide. Darüberhinaus gab es eine Zuordnung nach dem jeweiligen Dienstgrad.

Britische Schulen und Sporteinrichtungen lagen ebnfalls außerhalb der Kasernenmauer.

Im Jahr 2006 fasste das britische Verteidigungsministerium dann einen für die Stadt Osnabrück sehr weitreichenden Beschluss. Bis zum Jahr 2009 sollte und wurde letztendlich der größte Garnissionsstandort außerhalb der Insel aufgegeben.

In der stadtgeschichtlichen Publikationslandschaft wurde dieser Zeitabschnitt bisher noch nicht umfangreich dokumentiert.

Diese Lücke schließt das Buch "Jeder zehnte Osnabrücker war ein Engländer - Die britische Ära und der Konversionsprozess", das die Stadt 2013 herausgegeben hat.

„Es ist schon eigentümlich, als Stadtbaurat ein Projekt unterstützt zu haben, das ich nun als Oberbürgmeister vorstellen darf“, erklärte Wolfgang Griesert während eines Pressegespräches im Rathaus. Zwei Jahre haben die Vorbereitungen gedauert. Zu Beginn war noch der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius Osnabrücker Oberbürgermeister. Nun kann das Buch im Osnabrücker  Buchhandel sowie in der Tourist-Information für 18,90 Euro erworben werden.

Das Buch bietet einen spannenden Überblick über die Geschichte Osnabrücks als Kasernenstandort. Es beleuchtet die Nachkriegszeit und die Zeit des Wiederaufbaus in Osnabrück. Dem Zusammenleben zwischen  Briten und Osnabrückern ist ebenfalls ein Kapitel gewidmet.Welche Chance und Herausforderung mit dem Abzug der britischen Streitkräfte und der damit verbundenen Aufgabe des größten britischen Garnisionsstandortes außerhalb „der Insel“ verbunden waren und welche Zitate der britischen Kultur nach dem Abzug in Osnabrück verblieben sind, werden ebenfalls dargestellt.

Teilen

2 Klicks für mehr Datenschutz
Erst wenn Sie auf einen Button klicken, wird der Link zu einem sozialen Netzwerk aktiv (Farbe blau, Regler rechts).
Nach einem 2. Klick auf ein aktiviertes Logo gelangen Sie zum Login ihres Netzwerkes und können den Inhalt dort teilen. Alternativ können Sie unter den Einstellungen (Zahnrad) die einzelnen Netzwerke dauerhaft aktivieren.
In jedem Fall werden bereits durch das Aktivieren Daten an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und ggf. auch dort gespeichert. Daher sind sie auf www.osnabrueck.de standardmäßig deaktiviert. Mehr Info

www.osnabrueck.de

Start | Suche | Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2019: Stadt Osnabrück

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen