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„Auftakt“: Neues Format „Sammlung im Dialog“ im Museumsquartier Osnabrück

Sammeln, bewahren, vermitteln: Im 19. Jahrhundert wurde der Osnabrücker Museums- und Kunstverein gegründet und legte mit privaten Sammlungen und Schenkungen den Grundstein für das heutige Museumsquartier. Über viele Epochen hinweg kamen wertvolle Exponate hinzu, sodass sich heute neben Bildern und Grafiken Münzsammlungen, Skulpturen, Antiquitäten, Bücher und Kuriositäten vom Mittelalter bis in die Gegenwart finden.In Vorhand

enem Neues entdecken: Das neue Ausstellungsformat Sammlung im Dialog wird diese, die meiste Zeit in Depots verborgenen, Schätze in regelmäßigen Abständen unter einem übergeordneten Thema zeigen und so für die Öffentlichkeit sichtbar machen. Zentral ist der Dialog, der Exponate aus ganz unterschiedlichen Sammlungsbereichen einander gegenüberstellt, und die Öffnung dieser Bestände für den Austausch mit den Besuchern.

Künftig ist dieses Ausstellungsformat flexibel erweiterbar. Es können in einem größeren Rahmen zum Beispiel externe Leihgaben den Objekten aus den hauseigenen Sammlungen gegenübergestellt werden. Denkbar wären auch Kooperationen mit unterschiedlichen Institutionen oder zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit der Sammlung des Osnabrücker Museumsquartiers auseinandersetzen und eigene Arbeiten zu den vorhandenen Exponaten zu entwickeln.

Die erste, ab 27. Mai, 11.30 Uhr (Eröffnung), zu sehende Zusammenstellung mit dem Titel „Auftakt“ zeigt passend zum Frühling und der besonderen Aufbruchsstimmung im Museumsquartier Osnabrück Stücke, die für Aufbruch, Abenteuerlust und Neubeginn stehen. So kommuniziert im Themenbereich Aufbruch eine Ansammlung von Koffern mit Ansichten von Wanderschaft, Zugvögel treffen auf Schiffe, die zu neuen Ufern aufbrechen. Eine andere Form des Neubeginns verkörpern Darstellungen von Frühlingsblumen, von Mutterschaft, Geburt und Kindheit. Uhren aus unterschiedlichen Epochen im Dialog mit Grafiken, die sich mit technischem Fortschritt beschäftigen, stehen für neue Zeiten.


www.osnabrueck.de/kgm

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