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03.11.2017

Felix Schoeller Photo Award 2017: Matt Hulse ist Gold Award Gewinner

Die Gewinner des Felix Schoeller Photo Awards stehen fest: Gleich zweimal wurde Matt Hulse geehrt. Er überzeugte nicht nur in der Kategorie „Freie/Konzeptionelle Fotografie“ sondern erhält für seine außergewöhnliche Arbeit „Sniper“ den Felix Schoeller Photo Award in Gold und damit 10.000 Euro zusätzliches Preisgeld.

FSPA1a Hulse.
(FSPA1a Hulse) Matt Hulse: „Sniper” (Großbritannien), Sieger des Felix Schoeller Photo Award in Gold 2017 und Sieger der Kategorie „Freie/Konzeptionelle Fotografie” des Felix Schoeller Photo Award 2017

„Wir wünschen der Ausstellung zahlreiche Besucher, denn erneut können Fotointeressierte hier in Osnabrück den Stand der internationalen Gegenwartsfotografie in höchster Qualität sehen und begutachten“, so Dr. Friederike Texter, Senior Vice President Corporate Communication der Felix Schoeller Group.

Seit der Jurysitzung Ende August stehen jeweils fünf Nominierte in fünf Kategorien des Felix Schoeller Photo Award 2017 sowie fünf Nominierte für den Nachwuchsförderpreis fest, der von Sponsorpartner Olympus Deutschland GmbH unterstützt wird.

In der Kategorie “Porträt” wurden Sandra Hoyn (Deutschland), Rodrigo Illescas (Argentinien), William Ropp (Frankreich), Antonello Veneri (Italien) und Eberhard Weible (Deutschland) nominiert. Die Nominierten der Kategorie „Landschaft / Natur“ sind Saskia Boelsums (Niederlande), Peter Franck (Deutschland), Eduard Korniyenko (Russland), Florian Ruiz (Frankreich) und Marco Valle (Italien). In der Kategorie „Architektur / Industrie“ sind der Franzose Julien Chatelin sowie die Deutschen Mario Brand, Peter Braunholz, Kai-Uwe Schulte-Bunert und Andreas Zierhut nominiert. In der Kategorie “Foto-Journalismus / Editorial” konkurrieren Guilherme Bergamini (Brasilien), Ariz Ghaderi (Iran), Sonja Hamad (Deutschland), Alain Schroeder (Belgien) und Mathieu Willcocks (Großbritannien) um den Preis. Die Nominierten der Kategorie „Freie / Konzeptionelle Fotografie“ sind Matt Hulse (Großbritannien), Tania Franco Klein (Mexiko), Frank Kunert (Deutschland), Gao Peng und Mei Qiong (China) sowie Claudia Reinhardt-Teljer (Deutschland). Über Nominierung für die beste Nachwuchsarbeit freuen sich Hosam Katan (Syrien), L.S. King (USA), Fabian Melber (Deutschland), Ann-Kristin Röhrs (Deutschland) und George Selley (Großbritannien). Zudem wird unter allen Preisträgern ein Gesamtsieger für den Felix Schoeller Photo Award in Gold ausgezeichnet.

2017 gibt es erstmals auch einen Publikumspreis, durchgeführt und gesponsert vom British Journal of Photography (BJP). Nachdem die Liste der Nominierten für den Felix Schoeller Photo Award feststand, startete das älteste und renommierteste britische Fotografie-Magazin ein Online-Voting unter seinen circa 1 Mio. Followern. Sie wurden auf allen Kanälen – Twitter, Facebook, Instagram – aufgerufen, ihre Stimmen für den persönlichen Favoriten abzugeben. Der Sieger erhält eine umfangreiche Online-Präsentation seiner Arbeit inklusive Interview im internationalen British Journal of Photography und in den angeschlossenen Social-Media-Kanälen. Zusätzlich bewirbt das BJP die Arbeit online, um die Bekanntheit des Gewinners zu steigern. Der Sieger wird ebenfalls am 14. Oktober bekanntgegeben.

„Auf der Shortlist standen 187 ausnahmslos hochklassige Arbeiten aus 34 Ländern. In vielen Fällen waren es kleinste Nuancen, die am Ende über die Nominierung entschieden haben“, berichtet Michael Dannenmann als Vorsitzender der fünfköpfigen Jury. 60 Prozent (2015: 48 Prozent) davon stammen aus dem Ausland, 40 Prozent (2015: 52 Prozent) aus Deutschland.

Die Mitglieder der Jury sind der Vorsitzende Michael Dannenmann (Porträtfotograf, BFF, DGPh), Julia Sörgel (Leiterin Fotoredaktion des Magazins ICON), Simone Klein (Internationale Direktorin der Abteilung Print Sales bei Magnum Photos in Paris), Clara Maria Sels (Galeristin und Leiterin des Düsseldorf Photo Weekend) und Gérard A. Goodrow (freier Kurator und Autor, Dozent am CIAM - Zentrum für Internationales Kunstmanagement in Köln und Düsseldorf).

Während für die Vorauswahl der 2.377 Einreichungen aus 92 Ländern noch jeder der fünf Experten allein geurteilt hatte, mussten die Jury im August gemeinsam entscheiden. Die fünf Juroren kannten weder die Namen der Einreicher noch deren Herkunftsort. Sie hatten einzig anhand des schriftlichen Konzeptes und der Fotografien zu entscheiden. Unter diesen Bedingungen legten sie zusammen insgesamt 30 Nominierte in den verschiedenen Kategorien fest. 

Die Jury zog ein positives Fazit der diesjährigen Einreichungen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um rund 1.000 gestiegen ist. Sie attestierte den Einreichungen insgesamt ein sehr hohes künstlerisches und fotografisches Niveau.

Erneut haben zahlreiche Gewinner renommierter internationaler Fotografie-Preise teilgenommen und neue sowie bereits prämierte Werke ins Rennen geschickt. Damit wurde die qualitative Hürde nochmals deutlicher höher, um unter die Besten der Besten zu kommen.

Link zur Online-Galerie:

http://felix-schoeller-photoaward.com/de/#/fspanom

Die Nominierten des Felix Schoeller Photo Award 2017:

Kategorie Porträt:

„The Longings of the Others”
Sandra Hoyn, Pinneberg / Deutschland

„Are you There?“
Rodrigo Illescas, Provincia de Buenos Aires / Argentinien

„Ethiopiques“
William Ropp, Nancy / Frankreich

„Suburban Interiors“
Antonello Veneri, Trento / Italien

„Puppen“
Eberhard Weible, Köln / Deutschland

Kategorie Landschaft / Natur

„Dutch Landscape“
Saskia Boelsums, Nieuw-Schoonebeek / Niederlande

„Seascapes“
Peter Franck, Stuttgart / Deutschland

„Geometry of urbanization.
Eduard Korniyenko, Stavropol / Russland

„The white contamination“
Florian Ruiz, Tokyo / Japan

»Mare Mostrum«
Marco Valle, Priverno (Lt) / Italien

Kategorie Architektur / Industrie

„Driveland“
Mario Brand, Bielefeld / Deutschland

„Ecken (Corners)“
Peter Braunholz, Kronberg / Deutschland

»China West«
Julien Chatelin, Paris / Frankreich

„Colonia“
Kai-Uwe Schulte-Bunert, Berlin / Deutschland

„4 Quadratmeter Existenz“
Andreas Zierhut, Darmstadt / Deutschland

Kategorie Foto-Journalismus / Editorial

„Education for all“
Guilherme Bergamini, Belo Horizonte / Brasilien

»Swim«
Ariz Ghaderi, Sanandaj / Iran

„»Jin – Jiyan – Azadi« Women, Life, Freedom. Die kurdischen Kämpferinnen.“
Sonja Hama, Berlin / Deutschland

»Living for Death«
Alain Schroeder, Brüssel / Belgien

»Mediterranean Migration«
Mathieu Willcocks, Arinagour / Großbritannien

Kategorie Freie / Konzeptionelle Fotografie

„Sniper“
Matt Hulse, Großbritannien

„Our Life in the Shadows“
Tania Franco Klein, Mexiko-Stadt / Mexiko

„Lifestyle“
Frank Kunert, Boppard / Deutschland

„Illusions“
Gao Peng & Mei Qiong, Peking / China

„Tomb of Love – Grabkammer der Liebe“
Claudia Reinhardt-Teljer, Berlin / Deutschland

Beste Nachwuchsarbeit

„Living with War“
Hosam Katan, Hannover / Deutschland

„Road Diaries“
L.S. King, Pulaski / USA

„24 Meilen“
Fabian Melber, Hannover / Deutschland

„Autobahn“
Ann-Kristin Röhrs, Berlin / Deutschland

„Vault 7“
George Selley, London / Großbritannien



www.osnabrueck.de/kgm

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