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11.12.2017

Auf den Spuren der „Boat People“: „Forum Migration“ sucht Zeitzeugen zum Vietnamkrieg und seinen Folgen als Gesprächspartner

Unter dem Fokus „Folgen von Krieg und Flucht“ wird sich das „Forum Migration“ des Museumsquartiers Osnabrück im kommenden Jahr schwerpunktmäßig mit den Hintergründen des Vietnamkrieges und der Flucht der „Boat People“ befassen. Damit soll an die Zeit vor 50 beziehungsweise 40 Jahren erinnert werden: 1968 verstärkte sich der Protest gegen den Vietnamkrieg, 1978 nahm das Bundesland Niedersachsen unter dem christdemokratischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht eine große Zahl von „Boat People“ als Kontingentflüchtlinge auf.

SG 2018 06 13 SG Wolf Andere 68er.
(SG 2018 06 13 SG Wolf Andere 68er) Anti-Vietnamkriegs-Demonstration 1968 in Osnabrück; © Neue Osnabrücker Zeitung, 20. Februar 1968; Fotograf: Kurt Löckmann

Das Ende des Vietnamkriegs (1975) löste eine große Fluchtbewegung aus. Hunderttausende verließen in den Folgejahren ihre Heimat und versuchten, in überfüllten und kaum seetauglichen Booten über das Südchinesische Meer zu fliehen. Die deutsche „Cap Anamur“ gehörte zu einer Reihe von Schiffen, die diese „Boat People“ aus ihrer Notlage retteten.

Derzeit bereiten Studierende der Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museumsquartier zu dem Thema zwei Veranstaltungen am 25. Januar und 15. Februar vor, die sie auch eigenständig moderieren werden.

Aktuell werden Deutsch-Vietnamesen und deren Angehörige gesucht, die bereit wären, an den beiden Abenden über ihre Erlebnisse und Erfahrungen zu berichten. Interessierte sollten sich bis zum 15. Dezember im Museumsquartier melden (Kontakt: Dr. Thorsten Heese, Telefonnummer 0541 323-4435), E-Mail heese(at)osnabrueck.de).



www.osnabrueck.de/kgm

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