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01.10.2019

100 Jahre Instrumental- und Vokalpädagogik in Osnabrück

Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Kultur und Wissenschaft, trägt sich beim Empfang ins Goldene Buch ein

Orte und Namen mögen sich geändert haben. Eines ist in 100 Jahren gleichgeblieben: In der städtischen Musik- und Kunstschule spielen und lernen musikalische Profis und Laien unter einem Dach. „Was 1919 als ‚Städtisches Konservatorium‘ begann, ist für Osnabrück eine Erfolgsgeschichte geworden“, betonte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert beim Empfang im Friedenssaal, bei dem sich Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Kultur und Wissenschaft, ins Goldene Buch der Stadt Osnabrück eintrug.

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(2019 09 30 thuemler griesert) Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Kultur und Wissenschaft, trägt sich im Beisein von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ins Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

„Die gute Zusammenarbeit von Laien und Profis unter einem Dach ist mittlerweile deutschlandweit ein Alleinstellungsmerkmal“, sagte Wolfgang Griesert. Die Zahlen, die der Oberbürgermeister daraufhin präsentierte, belegen das Wachstum des Standorts: „Sowohl die jährliche Studierendenzahl als auch die Zahl der Schülerinnen und Schüler an der Musik- und Kunstschule haben sich seit der formalen Trennung des Konservatoriums in ‚Musik- und Kunstschule‘ und ‚Institut für Musik‘ im Jahr 2000 mehr als verdreifacht: von 80 auf jetzt 300 Studierende und von gut 1500 auf jetzt 7000 Schülerinnen und Schüler.“

Das „Städtische Konservatorium“ wurde 1919 gegründet. Die „Ausbildung von Musikliebhabern und Berufsmusikern vom ersten Anfang bis zur Reife“, ist bereits in der ersten Schulordnung festgeschrieben worden und wurde auch in einem ersten Inserat in der Osnabrücker Zeitung so veröffentlicht. Instrumental- und Vokalpädagogik ist in Osnabrück fest etabliert. Unzählige Kinder haben in 100 Jahren ihre ersten Töne auf einem Instrument erzeugt, viele von ihnen wurden erfolgreich zu professionellen Musikerinnen und Musikern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Künstlerinnen und Künstlern ausgebildet.

Am kulturellen Leben der Stadt sind beide Institute rege beteiligt: Sie etablieren nicht nur eigene Formate, sondern beteiligen sich regelmäßig an der Kulturnacht, an Benefizkonzerten, am bundesweiten Tag der Musik, am bundesweiten Kunstschultag und an musikalischen Umrahmungen für Veranstaltungen im Rathaus oder im Museumsquartier. Zudem arbeiten beide Institutionen  eng mit mehr als 35 Kindertagesstätten und 90 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen im Stadtgebiet zusammen.

Kultusminister Björn Thümler konnte sich im März in der OsnabrückHalle persönlich davon überzeugen, wie fröhlich und facettenreich sich die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen gestaltet. Er war Gast beim zehnten Geburtstag des Musikalisierungsprogramms „Wir machen die Musik“, an dem sich auch die Musik- und Kunstschule beteiligt. Mehr als 250.000 Schülerinnen und Schüler haben mithilfe des Programms bereits ein Instrument erlernt und so nicht nur musikalische, sondern auch soziale Kompetenzen erlangt. Nun erschien der Minister Thümler auch zum 100. Geburtstag des Konservatoriums, überbrachte seine Glückwünsche und trug sich in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein. „Die Musik- und Kunstschule sowie das Institut für Musik machen vielen Menschen eine musikalische Ausbildung zu geringen Beträgen möglich“, sagte Thümler bei seiner Rede. „Mit Blick auf die Gehälter, die im Kulturbereich gezahlt werden, ist dieser Beitrag vielleicht sogar zu gering. Die Förderung von Kunst und Kultur ist Pflichtaufgabe des Staates.“


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