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05.08.2019

Viele gute Wünsche für den Zweitligisten: Ferienpass-Führung durch das VfL-Stadion

Zwar ganz schön schade, dass der VfL Osnabrück bei seinem ersten Spiel nach der Rückkehr in die 2. Bundesliga gegen den FC Heidenheim gleich eine Heimniederlage mit 1:3 Toren kassiert hat – aber die guten Wünsche von Laura (11) und den anderen Mädchen und Jungen, die jetzt beim Ferienpass durch das Stadion an der Bremer Brücke geführt wurden, waren der Mannschaft natürlich trotzdem sicher. „Ich war bei dem Spiel gegen Heidenheim dabei und fand es eigentlich ganz gut, wie sich der VfL Osnabrück geschlagen hat. Schade nur, dass es nicht gereicht hat und sie verloren haben“, meinte das Mädchen.

Ferienpass 2019 VfL Stadionbesichtigung 107.
(Ferienpass 2019 VfL Stadionbesichtigung 107) Foto: Joachim Viertel
Ferienpass 2019 VfL Stadionbesichtigung 105.
(Ferienpass 2019 VfL Stadionbesichtigung 105) Probesitzen auf der Ersatzbank: Viele der Kinder, die an der Stadionführung teilgenommen haben, möchte später selbst als Profis auf dem Feld stehen. Foto: Joachim Viertel
Ferienpass 2019 VfL Stadionbesichtigung 106.
(Ferienpass 2019 VfL Stadionbesichtigung 106) Foto: Joachim Viertel

Damit der VfL Osnabrück künftig viele Siege einfährt, wäre es nach Meinung von Laura eine gute Sache, wenn der Verein den Mittelstürmer Robert Lewandowski verpflichten würde. Hans-Peter Scharmacher vom VfL-Museum, der die Mädchen und Jungen bei dem Ferienpass-Rundgang durch das Stadion führte, fand den Wunsch von Laura zwar gut – aber er machte ihr nicht allzu viele Hoffnungen, dass er in Erfüllung gehen könnte. Der aus Polen stammende Lewandowski, der auch Kapitän der polnischen Fußballnationalmannschaft ist, gehört nämlich zu den Top-Spielern des FC Bayern München. Sein Marktwert wird mit einem Betrag von 65 Millionen Euro beziffert – und das ist deutlich mehr als sich der VfL Osnabrück leisten könnte.

Keine Frage: Dass es im Profifußball so sehr um Geld geht, fanden die 19 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 15 Jahren, die jetzt bei der vom Haus der Jugend angebotenen Ferienpass-Führung dabei waren, ganz schön ungerecht. Dass man als Fußballspieler so viel Geld verdienen kann, imponierte ihnen aber auf der anderen Seite schon. Und das viele Geld gehört, wie die Ferienpässler freimütig zugaben, auch zu den Gründen, aus denen manch einer von ihnen gerne selber eine Laufbahn auf dem grünen Rasen aufnehmen würde.

So träumen beispielsweise Max (8), Moritz (9) und Frederik (10), die alle drei bei Ballsport Eversburg aktiv sind, davon, dass sie später Fußball-Profis werden. Auch Leon (10), der beim SV Hellern spielt, hat diesen Traum – aber sein Herz schlägt für den VfL Osnabrück. „Ich würde später am liebsten als Profi beim VfL Osnabrück spielen. Und wenn ich es schaffe als Torwart.“

Bei dem Rundgang durch das VfL-Stadion durften sich die Kinder wieder viele Bereiche wie die Spieler-Umkleidekabinen und den Presseraum ansehen, in die Zuschauer sonst nicht eingelassen werden. Auch der VIP-Bereich und die Logen mit den besonders teuren Plätzen gehörten zu den Stationen der Führung. Die Mädchen und Jungen durften sogar bis an den Rand des Rasens vordringen und sich auf die Spielerbank des VfL Osnabrück setzen.

Für die Teilnehmer gehörte natürlich die Spielerumkleide, in der die Plätze der Kicker jeweils mit einem Foto markiert sind, zu den Highlights. In dem Raum durften sich die Mädchen und Jungen jeweils an den Platz ihres Lieblingsspielers setzen. Zum Schluss wurde noch der ebenfalls im Gebäude der Nordtribüne untergebrachte Raum mit dem VfL-Museum und dem Podium für die Pressekonferenzen angesehen. In dem Museums-Bereich des Raums sind viele seltene Stücke aus der Vereinsgeschichte verwahrt – beispielsweise Schuhe von berühmten Spielern oder ein alter über die Tribüne geschossener Fußball, der erst nach Jahrzehnten wieder seinen Weg zurück zum VfL gefunden hat. Scharmacher ist der stellvertretende Leiter des Museums.

Am Podium mit den Mikrofonen wurde schließlich die Pressekonferenz nach dem Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und dem FC Heidenheim nachgestellt. Eike (9) verkörperte dabei den VfL-Osnabrück-Trainer Daniel Thioune, Sören (14) den VfL-Pressesprecher Sebastian Rüther und Lucas (12) schlüpfte in die Rolle von Heidenheim-Trainer Frank Schmidt. Die Führung hätte zwar nach Meinung der Kinder gerne noch länger dauern können und wegen der im Stadion laufenden Umbauarbeiten konnten diesmal die Arrestzelle und die Dopingkontrolle nicht angesehen werden – aber es gab auch so viele interessante Einblicke und spannende Informationen. Scharmacher verabschiedete nach dem zweistündigen Rundgang lauter gut gelaunte Teilnehmer.


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