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14.06.2019

Feuerwehrleute erhalten Medaille für erfolgreiche Bekämpfung des Moorbrandes im Emsland

Bürgermeisterin Eva-Maria Westermann hat bei einem Empfang auf dem Markt vor dem historischen Rathaus Medaillen an 83 Feuerwehrleute überreicht, die im vergangenen Jahr an der Bekämpfung des Moorbrandes im Emsland beteiligt waren. Die Auszeichnungen sind ein Dank des Bundesverteidigungsministeriums, des Landes Niedersachsen und der Stadt Osnabrück.

Ehrung der Feuerwehr; © Angela von Brill.

Westermann dankte den Einsatzkräften für ihr Engagement. Sie betonte, dass der Einsatz, der vom 11. September bis zum 2. Oktober andauerte, auf dramatische Weise zwei Dinge gezeigt habe: „Zum einen gibt es Ereignisse im Bereich des Möglichen, die die Gefahrenabwehrorganisationen einer ganzen Region an ihre Leistungsgrenzen bringen“, sagte sie. „Zum anderen stehen Feuerwehren, Kommunen und eben auch ganze Regionen bei der Bekämpfung von Schadensereignissen so eng zusammen, dass diese Lagen am Ende doch bewältigt werden können.“

Der Brand war auf einem 19.200 Hektar großen Gelände ausgebrochen. „Unsere Feuerwehr war eine der ersten externen Kräfte, die hinzugezogen worden sind“, sagt Stadträtin Katharina Pötter. „Darin sehe ich ein Kompliment an die Kolleginnen und Kollegen und einen Beweis der Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr.“ Die Osnabrücker Einsatzkräfte waren mit einer Hochleistungspumpe im Einsatz. An den 22 Tagen waren stets vier Kräfte der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr rund um die Uhr vor Ort. Während des Auf- und Abbaus der Wasserförderstrecke waren dann noch einmal zusätzlich bis zu zehn Einsatzkräfte für mehrere Tage gefordert.

Eva-Maria Westermann erklärte in ihrer Rede, dass dieser Aufwand nicht nur den Kräften, die im Emsland das Feuer bekämpften, viel abverlangte. Die entsandten Feuerwehrleute mussten durch die Übernahme von Dienstschichten in Osnabrück von anderen Kollegen ersetzt werden – schließlich lief das Tagesgeschäft in der Friedensstadt ganz normal weiter. Auch Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freigestellt haben, damit sie ihren Beitrag zur Gefahrenabwehr leisten konnten, dankte Westermann. „Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich“, so die Bürgermeisterin.


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