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15.05.2019

Stadtwerke heben Gaspreise an - erste Preissteigerung seit acht Jahren

Der rasante Preisanstieg auf dem Großhandelsmarkt wirkt sich auch auf die Gaspreise der Stadtwerke Osnabrück aus. Zum 1. Juli hebt das kommunale Unternehmen erstmals seit acht Jahren die Gaspreise in der Grundversorgung an. Noch vor drei Jahren hatten die Stadtwerke die Gaspreise um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt.

„Der jetzige allgemeine Preistrend macht aber auch vor uns nicht Halt“, erläutert der Stadtwerke-Energievertriebsleiter Eckhard Reimler. Allein im Jahr 2018 waren die Beschaffungskosten um rund dreißig Prozent gestiegen. Auch die Netznutzungsentgelte als weiterer Kostentreiber und Bestandteil des Gaspreises haben angezogen. „Nachdem bereits zum Jahresbeginn gut die Hälfte der deutschen Gas-Grundversorger ihre Gaspreise erhöht hat, können auch wir diese Preissteigerungen nicht mehr auffangen“, so Reimler weiter. „Wir müssen daher mit einigen Monaten Verspätung leider nachziehen.“

Stadtwerke-Preistipp: Fixvertrag

In der Grundversorgung steigen die Gaspreise um brutto 0,95 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Für einen Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 10.000 kWh ergeben sich Mehrkosten von 7,93 Euro brutto pro Monat. Bei einem höheren Jahresverbrauch von 18.000 kWh liegt die monatliche Mehrbelastung bei 14,28 Euro brutto. Betroffenen Gaskunden in der Grundversorgung bieten die Stadtwerke eine günstigere Preisalternative an: Der Tarif „Gas fix premium“ beinhaltet eine Preisgarantie bis zum 30. Juni 2021. „Die Kunden können sich mit diesem Tarif vor weiteren möglichen Erhöhungen schützen und haben Kalkulationssicherheit“, erläutert Eckhard Reimler. „Immer mehr Energiekunden machen von diesem Fix-Angebot Gebrauch und sichern sich mit der zweijährigen Preisgarantie ab.“

Keinerlei Bezug zu Gasumstellung

Der Energievertriebschef betont, dass die anstehende Preiserhöhung in keinerlei Verbindung zur derzeitigen Gasumstellung in Osnabrück steht. „Bei der Umstellung von L- auf H-Gas geht es um eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme der Netzbetreiber im gesamten Nordwesten Deutschlands zur Zukunftssicherheit der Gasversorgung“, so Reimler. „Das hat nichts damit zu tun, wie wir als Stadtwerke unser Gas auf den Beschaffungsmärkten einkaufen beziehungsweise wie sich der Gaspreis zusammensetzt.“ Reimler weist zudem darauf hin, das sich die Gaspreise der Stadtwerke auch weiterhin im Vergleich sehen lassen können. „Anders als viele andere Versorger hatten wir unsere Gaspreise in 2016 gesenkt. Somit beträgt die Erhöhung im Vergleich zu 2011 durchschnittlich rund sieben Prozent und liegt somit unter dem Bundesdurchschnitt.“


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