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06.04.2021

Freier Eintritt in die Osnabrücker Museen am Internationalen Museumstag

Vorbehaltlich der Maßgaben, die sich aus der „Corona-Verordnung“ des Landes Niedersachsen ergeben, laden die Osnabrücker Museen wieder zum Internationalen Museumstag ein, der in diesem Jahr unter dem Motto „Museen inspirieren die Zukunft“ steht. Am Sonntag, 16. Mai, gibt es von 11 bis 17 Uhr ein vielfältiges und spannendes Programm bei freiem Eintritt im Museumsquartier Osnabrück, im Museum am Schölerberg, im Diözesanmuseum Osnabrück, in der Kunsthalle Osnabrück, im Museum Industriekultur und im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum.

Logo Internationaler Museumstag.
(Logo Internationaler Museumstag) Logo Internationaler Museumstag

Im Museumsquartier Osnabrück liest Jan Decker aus seinem Werk „Mösers Rückkehr“. Zu sehen sind die Sonderausstellungen „Möser – Eine begehbare Graphic Novel“ und „Johanna Diehl: Taubes Geäst“ sowie die neukonzipierte Dauerausstellung mit Werken Felix Nussbaums. Aufgrund von Bauarbeiten im Kulturgeschichtlichen Museum sind Beeinträchtigungen während des Besuchs möglich. Außerdem gibt es auf der Webseite des Museums eine digitale, 360 Grad-Führung durch das Felix-Nussbaum-Haus.

Das Museum am Schölerberg zeigt die beiden Sonderausstellungen „Mission 2030 - Globale Ziele erleben“, eine interaktive Ausstellung zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, sowie „Magische Impressionen – Naturfotografien aus dem Osnabrücker Land“ von Karsten Mosebach und Bernhard Volmer. Darüber hinaus bietet es über den Tag verteilt Führungen durch die Sonderausstellung „Mission 2030“ (13.30, 14.30 und 15.30 Uhr) und den museumseigenen Garten (10 und 11.30 Uhr) an sowie Führungen durch die Baustelle, die sich aufgrund großflächiger Umbauarbeiten für die neue Dauerausstellung durch das ganze Museum zieht (11, 13, 15 und 17 Uhr). Zudem wird der Grashüpfer, das Umweltmobil des Museums, von 15 bis 17 Uhr vor Ort sein. Das Planetarium zeigt den Tag über verschiedene Shows für Groß und Klein, die Eintrittspreise des Planetariums sind an diesem Tag halbiert.

  • 10.30 -              Räuber Hotzenplotz
  • 12.00 -              Sternenhimmel am Mittag
  • 14.00 -              Lucia und das Geheimnis der Sternschnuppen
  • 15.30 -              Das kleine 1x1 der Sterne
  • 17.00 -              Erde - Geburt eines Planeten

Und auch digital können sich Besucher:innen unterhalten: Mithilfe der App Actionbound hat das Museum am Schölerberg eine Rallye speziell für Naturinteressierte durch den Museumsgarten kreiert – kostenlos und jederzeit verfügbar. Alle Veranstaltungen (außer Actionbound) werden entweder unter Tel. 0541 323-7000 oder per E-Mail an info@museum-am-schoelerberg.de gebucht. Ohne eine Bestätigung des Termins von Seiten des Museums ist die Anmeldung nicht gültig. Änderungen oder Absagen seitens des Museums am Schölerberg können aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig erfolgen. Für Actionbound ist keine Anmeldung notwendig.

Im MIK – Museum Industriekultur Osnabrück ist vom 22. März bis 31. Oktober die Sonderausstellung „Über Wasser“ zu sehen. „Über Wasser“ ist keine gewöhnliche Ausstellung! Nicht nur Mitarbeiter*innen des Museums haben sie gemacht, sondern auch Menschen aus der Region Osnabrück. Über 120 Beiträge unterschiedlicher Akteur*innen sind in den vier Ausstellungsräumen vereint. „Über Wasser“ bringt zahlreiche Sichtweisen zusammen – regionale und globale, aktuelle und historische, künstlerische und wissenschaftliche, erwachsene, kindliche und viele andere. Das Zusammenspiel der Beiträge regt zum Nachdenken und zur Diskussion an. In der Ausstellung können Interessierte Neues über die Geschichte der Wassernutzung kennenlernen, Dinge zum Staunen und Schmunzeln entdecken, Wissenswertes über den Lebensraum Wasser erfahren und spielerisch den eigenen Wasserfußabdruck erschließen. Zum Internationalen Museumstag lädt das MIK zu Expert*innenführungen in der Ausstellung ein. Aktuelle Informationen sind unter www.mik-osnabrueck.de zu finden.

Das Diözesanmuseum Osnabrück zeigt eine veränderte Variante seiner Playmobil-Ausstellung von 2017: „Zurück mit PLAYMOBIL: Eine Reise durch die Bistumsgeschichte“. Das Haus will damit besonders Familien mit Kindern in der schwierigen Corona-Zeit eine Abwechslung bieten. Begleitet wird die Ausstellung von QR-Codes, die zu kleinen StopMotion-Filmen führen, die die Geschichten zu den Szenen erklären. Diese sorgen natürlich auch außerhalb der Öffnungszeiten für Unterhaltung und sind auf dem YouTube-Kanal des Museums zu finden. Besonderen Kunstgenuss verspricht die kleine Schau „Der Domschatz wird auf links gedreht“, in der die Rückseiten der prachtvollen Stücke aus der Schatzkammer das erste Mal präsentiert werden.

Die Ausstellung „possessed“ des European Media Art Festivals in der Kunsthalle Osnabrück und an weiteren Orten wird von der Berlinerin Inga Seidler kuratiert. Die Ausstellung nimmt das Thema der 34. Ausgabe des European Media Art Festivals auf und bewegt sich - entsprechend der Doppelbedeutung des Wortes „possessed“ in seiner deutschen Übersetzung - im Spannungsfeld der Begriffe Besitz und Besessenheit. Die gezeigten Arbeiten behandeln auf vielfältige Weise koloniale und kapitalistische Zusammenhänge der Themen Herrschaft, Kontrolle, Besitz und Eigentum. Dabei fällt ein besonderes Augenmerk auf die Rolle von Technologien. Ihnen setzen die medienkünstlerischen Arbeiten zugleich neue, alternative und indigene Vorstellungen von Miteinander und Besitz entgegen. Zu sehen sind Arbeiten von Patricia Domínguez, Nora Al Badris, Lerato Shadi, Pedro Neves Marquez, Vladan Joler und Johannes Paul Raether. Das EMAF bietet um 15 Uhr eine Führung der Kuratorin Inga Seidler durch die Ausstellung "Possessed" an, die den am 16. Mai geltenden Allgemeinverfügungen bezüglich der Corona-Pandemie entspricht. Darüber hinaus sind Online-Formate in Vorbereitung, die den Zugang zur Ausstellung des diesjährigen Festivals am Internationalen Museumstag auch virtuell ermöglichen.

Im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum wird Dr. Hans Peterse um 14 und 16 Uhr Führungen durch die Dauerausstellung zu Leben und Werk von Erich Maria Remarque anbieten. Außerdem ist die Sonderausstellung „Worldwide weltweit Remarque“ zu sehen. In der neuen Rubrik „Friedenszentrum Online“ auf der Website des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums (www.remarque.uni-osnabrueck.de) können die Nutzerinnen und Nutzer zudem zwischen verschiedenen Angeboten wählen: zum Beispiel einem Rundgang durch die Ausstellung, einem Quiz, dem Exponat der Woche oder einem Podcast. Das vollständige und laufend erweiterte Online-Angebot steht auf der Website unter www.remarque.uni-osnabrueck.de/onlineangebot

Der Internationale Museumstag findet im Jahr 2021 bereits zum 44. Mal statt. Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. Die Leitlinie des Museumstages ist deshalb Museen Entdecken. Mit ihrem breiten Spektrum, dem vielfältigen Angebot und innovativen Ideen leisten die Museen einen großen Beitrag zum unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die in den Museen bewahrten Schätze zu entdecken und sich von dem leidenschaftlichen Engagement der Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern zu lassen.

Der Aktionstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und mit einem unterschiedlichen Thema aus der Museumsarbeit beleuchtet.

In Deutschland wird der Internationale Museumstag vom Deutschen Museumsbund e. V. koordiniert und in enger Kooperation mit den Museumverbänden und -ämter der Länder, ICOM Deutschland sowie den Museen vor Ort umgesetzt. Maßgeblich unterstützt wird der Aktionstag von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Schirmherrschaft für den Museumstag übernimmt der Präsident des Bundesrates.

Weitere Informationen über das Programm der Osnabrücker Ausstellungshäuser zum Internationalen Museumstag sind im Internet unter www.museumstag.de erhältlich.


www.osnabrueck.de

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