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20.11.2020

Internationaler Gedenktag “Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen”

Der internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ am 25. November ist weltweit zum Symbol geworden, sich gegen Unrecht an Frauen und Mädchen zu wehren. Pandemiebedingt muss die Straßenaktion unter dem Motto „Klare Sicht auf häusliche Gewalt!“, die für Samstag, 21. November, auf dem Nikolaiort in Osnabrück geplant war, leider entfallen. Aber die Fahne wird „frei leben – ohne Gewalt“ am Nikolaiort hängen.

2019 11 Fahne Zonta SimonVonstein.
(2019 11 Fahne Zonta SimonVonstein) Die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ hängt dieses Jahr wieder am Nikolaiort bei Schäffer. Die Straßenaktion fällt allerdings pandemiebedingt aus. Osnabrück. Foto: © Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Jedes Jahr hissen Osnabrücker Organisationen und Frauenverbände die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt und für ein freies und selbstbestimmtes Leben von Frauen und Mädchen in der ganzen Welt zu setzen. Zudem verteilen sie auf den Straßen kleine Geschenke an Passantinnen und Passanten, die über regionale Hilfeangebote informieren. 

Um auch ohne Straßenaktion auf das Thema Gewalt hinzuweisen und Möglichkeiten der Unterstützung aufzuzeigen, werden in diesem Jahr die kleinen Geschenke in Form von Brillenputztüchern über 138 Apotheken in Stadt und Landkreis Osnabrück am 25. November verteilt. Die beteiligten Apotheken leisten hier einen Beitrag zur Aufklärung und Prävention. Dafür gebührt Ihnen ein ganz besonderes Dankeschön, ebenso wie der Firma Schäffer, die auch in diesem Jahr erneut ihr Firmengebäude als Fahnenträger zur Verfügung stellt und die Aktion unterstützt.

 Wie stark die Corona-Krise die Gewalt in Familien verschärft hat, ist noch nicht genau belegt. Es gibt jedoch erste Hinweise darauf, dass sich für viele Frauen und Kinder die Lage verschärft hat. Häusliche Isolation, verbunden mit existenziellen Sorgen und Nöten, belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Situation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Gleichzeitig ist es für Betroffene schwieriger, persönliche Beratungsangebote und andere Hilfen in Anspruch zu nehmen. Daher ist es in diesem Jahr umso wichtiger, sich aktiv gegen Gewalt einzusetzen. 

Die Aktion wird organisiert von den Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) für Opfer von häuslicher Gewalt in Stadt und Landkreis Osnabrück, dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Osnabrück, dem Fachzentrum für Täterarbeit (Faust), der Frauenberatungsstelle, dem ZONTA Club und dem Landfrauen Kreisverband Osnabrück, den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sowie den Apotheken aus Stadt und Landkreis Osnabrück.


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