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12.11.2020

Auf alle Fälle vorbereitet – Übung am Klinikum erfolgte reibungslos

Das Klinikum führte in Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Osnabrück am Mittwoch, 11. November, eine erfolgreiche Übung für einen Massenanfall von Verletzten/Erkrankten (MANV) durch. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Rettungswagenhalle am Klinikum eine erweiterte Notaufnahme.

2020 11 11 Klinikum OS Kerst.
(2020 11 11 Klinikum OS Kerst) Übung am Klinikum erfolgte reibungslos; Foto: Klinikum Osnabrück, Silvia Kerst

Unter der Leitung von Jens Rademacher, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr und Dr. Mathias Denter, Leitender Arzt der Notaufnahme, wurde am Mittwoch um Punkt  11 Uhr eine Übung für einen Massenanfall von Verletzten/Erkrankten am Klinikum durchgeführt. Mit insgesamt zehn Feuerwehrleuten, von denen sieben  im Rahmen ihres Grundausbildungslehrgangs solche Übungen durchführen, wurde die Rettungswagenhalle am Klinikum Osnabrück zur zusätzlichen Notaufnahme umfunktioniert. Im Beisein des stellvertretenden Ärztlichen Direktors, Prof. Dieter Lüttje, und Vertretern der Hygieneabteilung hatte die Berufsfeuerwehr um 11.25 Uhr insgesamt 21 mobile Liegen mit Auflagen und Decken aufgestellt, eine mobile Heizungsanlage installiert und Fußmatten als Laufwege in der Rettungswagenhalle ausgelegt.

Zur Übung gehörten auch weitere organisatorische Maßnahmen, wie die Einrichtung einer Patientenregistrierung und -aufnahme, die Installation einer Infektionsschleuse, die Kennzeichnung von Transportwegen sowie die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung. Alle Standorte waren in Vorbereitung auf die Übung in entsprechenden Plänen und Zeichnungen von Arne Winter, Architekt im Klinikum, und Mathias Denter ausgearbeitet worden. Nach dem 25-minütigen Aufbau dankte Mathias Denter den Einsatzkräften und den Klinikums-Mitarbeitenden: „Falls es jemals dazu kommen sollte, sind wir vorbereitet. Mit der hervorragenden Unterstützung der Feuerwehr Osnabrück ist innerhalb einer Stunde nach Alarmierung alles organisiert. Für diese einzigartige Leistung gebührt allen großer Dank.“

Alles funktionierte reibungslos. Für den Fall, dass eine Erweiterung der originären Notaufnahme erforderlich sein sollte, sei die Berufsfeuerwehr Osnabrück nach Information in 30 Minuten im Klinikum, erklärte der Einsatzleiter Jens Rademacher.

Der Abbau der MANV-Notaufnahme dauerte keine 15 Minuten; danach gab es eine Stärkung für die Feuerwehrmänner: Gulaschsuppe.    


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