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14.10.2020

Vermittlungsprogramm der Kunsthalle Osnabrück im November

Im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Enttäuschung“, das in der Kunsthalle Osnabrück bis 14. Februar fünf Einzelpräsentationen von Aleksandra Domanović, David Polzin, Jovana Reisinger, Rosalie Schweiker und Mickey Yang (25. Oktober bis 6. Dezember) zeigt, findet im November ein umfangreiches Vermittlungsprogramm statt.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Textbeiträgen von Bini Adamczak, Loren Britton/Helen Pritchard und Anke Stelling.

Jeden Sonntag werden um 16 Uhr öffentliche Rundgänge angeboten.

„LET’S Paper: DIY-Papier – eine Materialuntersuchung“ ist der Titel eines Workshops mit Rosalie Schweiker am 7. November von 12 bis 17 Uhr. Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich mal wieder richtig die Hände dreckig machen wollen. Es wird gemeinsam Papier hergestellt und es werden Altpapier-Collagen gestaltet. Begabungen oder Vorkenntnisse über Kunst sind nicht notwendig. Vielleicht entsteht noch eine zusätzliche, große Figur aus Pappmache?

„LET’S Latex: Care & Courage – zu DIY-Anwendungen mit Latex“ ist der Workshop mit Clara Wolff am 7. November von 12 bis 17 Uhr überschrieben. Was ist Latex für ein Material? Kann man das selbst herstellen? Und wenn ja, wie geht das? Clara Wolff kocht mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ziemlich dickflüssige Latex-Suppe. Überraschend viele Alltagsdinge sind aus Latex. Das ist dann vielleicht doch nicht ungewohnt. Wie wird im Alltag mit diesen Dingen umgegangen? Es gibt noch einen zweiten Workshop am Freitag, 4. Dezember. In diesem Workshop kann man mit dem Material Latex weiterarbeiten.

Clara Wolff hat in Wien, Straßburg und Osnabrück klinische Psychologie studiert und arbeitet auch in diesem Bereich. Neben dieser Arbeit hat sie sich aber immer auch mit Kunst beschäftigt. Seit 2019 studiert sie Kunstpädagogik und Philosophie an der Universität Osnabrück. Sie will diese beiden Bereiche ihrer Arbeit verbinden. Darum interessiert sie für Kunsttherapie.

Die Workshops sind kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen beschränkt. Anmeldung sind unter E-Mail haunhorst(at)osnabrueck.de möglich. Mit der Anmeldebestätigung verschickt die Kunsthalle individuell auf den Workshop zugeschnittene Coronaregeln.

Die Kirche wird zum Spielort von Jovana Reisingers Video-Serie „Men in Trouble“ („Männer in Schwierigkeiten“). Sechs der Videos werden in der Dominikanerkirche gedreht. Es ist eine Serie von Gesprächen. Die Gespräche sind gleichzeitig lustig und tragisch. In den Gesprächen geht es um diese Fragen: Was ist männlich? Was ist weiblich? Was macht einen schönen Menschen aus? Wer hat die Macht? Wer wird ausgegrenzt? Warum haben nicht alle die gleichen Rechte? Am Drehtag, 29. November, finden drei separate Termine von 10 bis 12 Uhr, 13 bis 15 Uhr und 16 bis 18 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung  unter E-Mail haunhorst(at)osnabrueck.de. Mit der Anmeldebestätigung verschickt die Kunsthalle individuell auf diese Veranstaltung zugeschnittenen Coronaregeln. Das Filmset von Jovana Reisinger ist nicht barrierefrei begehbar.

Jovana Reisinger: Men in Trouble

Die Künstlerin, Filmemacherin und Schriftstellerin Jovana Reisinger interessiert sich für neue feministische, sozialkritische und humorvolle Erzählformen im Film. In einer funktional vielfältigen Installation für die Kirche der Kunsthalle Osnabrück sind seit Eröffnung der Ausstellung ältere Filme von ihr zu sehen. Mit dem Film-Set ihrer neuen Video-Serie „Men in Trouble“ wird die Kirche aber auch selbst zum Drehort. In mehreren Live-Drehs werden die sechs Episoden als tragisch-komödiantisches Talkshow-Format und in öffentlichen Veranstaltungen vor Publikum aufgezeichnet. Dabei geht es um wieder erstarkende stereotype Vorstellungen von Männlichkeit, Weiblichkeit und vor allem um Fragen nach Gleichberechtigung, Schönheitsstandards, Macht und Ausgrenzung. Neben der Schauspielerin Julia Riedler wird die Produktion mit Darstellerinnen und Darstellern der Spielclubs des Theaters Osnabrück realisiert.

An der Talkshow wirken Ludwig Abraham, Jana Fitzner, Sophia Grüdelbach, Anna Lena von Helldorff, Katharina Merten, Lilli-Rose Pongratz, Katharina Pia Schütz, Mirko Schütz und Elke von Sievers mit.

Die Installation in der Kirche der Kunsthalle wurde mit freundlicher Unterstützung von Gehring Gerüstbau realisiert.

Informationen zu allen Programmen und Vermittlungsangeboten sind bei Christel Schulte, Kunsthalle Osnabrück, Telefon 0541 323 4575, E-Mail schulte.ch(at)osnabrueck.de erhältlich.


www.osnabrueck.de

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