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24.07.2020

Ballonfahrer Günter Wetzel besucht Osnabrück

Günter Wetzel, einer der bekanntesten Republikflüchtlinge der früheren DDR, ist jetzt zu Gast im historischen Rathaus gewesen. Er kam auf Einladung von Michael Barlag nach Osnabrück. Wetzel gelang 1979 die wohl spektakulärste Flucht aus der ehemaligen DDR in den Westen. Er überwand die schwer bewaffnete Grenze mit seinem über Monate selbstgebauten Heißluftballon und sorgte damit für großes Aufsehen.

2020 07 24 Ballonfahrer Wetzel RobertSchaefer.
(2020 07 24 Ballonfahrer Wetzel RobertSchaefer) Günter Wetzel (zweiter von links), der mit seiner Ballonflucht aus der DDR 1979 zu Berühmtheit gelangt war, besucht mit seiner Lebensgefährtin Monika Plieninger das Osnabrücker Rathaus. Bürgermeisterin Birgit Strangmann (Mitte) begrüßt die beiden. Wetzel war auf Einladung von Michael Barlag (rechts) und seiner Frau in Osnabrück. © Robert Schäfer

„Ganz egal, wie man diese Zeit auch erlebt hat und wie man diese Zeit im Nachhinein betrachtet, wir sollten nicht alles in Vergessenheit geraten lassen, denn diese 40 Jahre sind ein sehr wesentlicher Teil unserer Vergangenheit und auch der Geschichte Deutschlands“, erinnerte Bürgermeisterin Birgit Strangmann beim Empfang im historischen Rathaus. Das Aufzeigen politischer Repressionen oder des DDR-Alltags bis hin zur Friedlichen Revolution von 1989 gehörten zu einer Erinnerungskultur, die auch in Osnabrück gepflegt werde. 

Wetzels Besuch in Osnabrück ist kein Zufall. Der berühmte Ballonfahrer ist Taufpate des jobmesse-deutschland-Ballons. „Wir wollen heute unseren neuen Ballon taufen“, berichtete Michael Barlag. „Dafür ist Günter Wetzel der perfekte Taufpate.“ 

Das sah auch Strangmann so: „Ich hoffe sehr, dass die ‚jobmesse-deutschlandtour-Ballons als eine weithin sichtbare Information zum Erfolg der BARLAG werbe- & messeagentur GmbH beiträgt. Schließlich hat die Jobmesse ihren Ursprung in Osnabrück“. Sie ist in ganz Deutschland - mittlerweile in über 22 Städten - eine Erfolgsgeschichte und wurde 2019 als „TOP-Karrieremesse“ vom Magazin Fokus Business ausgezeichnet. „Die vergangenen Monate waren und sind eine schwere Herausforderung für das gelungene face-to-face-Messe Konzept. Der Bedarf an gut ausgebildeten, sich ständig fortbildenden Menschen ist jedoch ungebrochen“, sagte Birgit Strangmann.


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