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Grundwasserüberwachung

Messung des Wasserstandes
Messung des Wasserstandes

Mittels Grundwassermessstellen und Brunnen kann das Grundwasser qualitativ durch Grundwasseranalysen und quantitativ durch Grundwasserstandmessungen überwacht werden. Im Stadtgebiet stehen etwa 1400 Grundwassermessstellen und Brunnen zur Beobachtung des Grundwassers zur Verfügung. Ein Teil der Messstellen werden regelmäßig durch den Fachbereich Umwelt und Klimaschutz hinsichtlich der Grundwasserbeschaffenheit untersucht.

Regelmäßiges Grundwasserqualitätsmonitoring der Altablagerungen und Altstandorte

Hierbei handelt es sich um ein seit 1994 durchgeführtes Untersuchungsprogramm zur Überwachung von Altablagerungen mit unbekannten oder kritischen Verfüllungen und von einigen Altstandorten. Die Errichtung und Beprobung von Grundwassermessstellen dient dazu, dauerhaft zu überprüfen, ob Schadstoffe von der Verdachtsfläche ausgetragen werden.

Es handelt sich um eine wechselnde Anzahl von 15 bis 20 Altablagerungen mit 80 bis 100 Grundwassermessstellen und um 10 bis 15 Altstandorte mit insgesamt 50 bis 70 Messstellen.

Das Land Niedersachsen empfiehlt für Orientierungsuntersuchungen an Altablagerungen unbekannten Inhalts ein zunächst feststehendes Grundwasseruntersuchungsprogramm, welches das Verhältnis von Aufwand und erzielbarer Information in angemessenen Grenzen hält. Für Altablagerungen, deren Inhalt und Gefährdungspotenzial genau bekannt ist, wurde das Programm deutlich reduziert.

Für die Altstandorte ist eine umfassende Analytik nach dem oben genannten Standarduntersuchungsprogramm nicht erforderlich, da die relevanten Inhaltsstoffe bekannt sind.

Überwachung des unbeeinflussten Grundwassers

Um einen Überblick über die Qualität des Grundwassers ohne den Einfluss von Altablagerungen und Altstandorten zu behalten, wird alle drei Jahre an ausgewählten Messstellen eine flächendeckende Untersuchung des unbeeinflussten Grundwassers vorgenommen.

Regelmäßiges Grundwasserstandsmonitoring

In regelmäßigen Abständen werden über Datenlogger oder Handmessungen die Grundwasserstände aus ausgewählten Messstellen ermittelt und in eine Datenbank, das Fachinformationssystem Grundwasser (FIS), eingepflegt.

Aus den vorhandenen Datensätzen, wurde ein stadtweiter Grundwassergleichenplan und eine Grundwasserflurabstandskarte konstruiert.

Kartenausschnitte sowie Angaben zu Gundwasserständen und –fließrichtungen können bei der Unteren Wasserbehörde erfragt werden.


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