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Grundwasserentnahmen

Eine nachhaltige Wasserwirtschaft setzt voraus, dass nur so viel Grundwasser entnommen wird, wie neu gebildet wird. Grundwasserentnahmen sind daher generell bei der Unteren Wasserbehörde anzeige- oder erlaubnispflichtig.

Im Stadtgebiet von Osnabrück gibt es verschiedene Nutzer des Grundwassers. Grundwasser wird entnommen zum Zwecke der Trinkwasserversorgung, für Produktionsabläufe oder zur Kühlung in Gewerbe und Industrie, zur Bewässerung oder Feldberegnung, zur Grundwasserreinigung bei Sanierungsmaßnahmen und für private Zwecke. Auch bei Baumaßnahmen wird häufig die Absenkung des Grundwassers über einen begrenzten Zeitraum erforderlich.

Für diese Entnahmen von Grundwasser ist eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich. Diese Verfahren werden durch die Untere Wasserbehörde der Stadt Osnabrück durchgeführt. Eine Ausnahme von dieser Erlaubnispflicht besteht für private Entnahmen bis zu einer Menge von zehn Kubikmeter pro Tag, bei denen es sich zumeist um Brunnen zur Gartenbewässerung handelt. Diese sind lediglich anzuzeigen.

Hinweis zur Entnahme von Wasser:

Das Land Niedersachsen erhebt gemäß § 21 des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG) für die Entnahme von Wasser eine Gebühr.

Gebührenpflichtige Wasserentnahmen sind u.a.:

  • das Entnehmen und Ableiten von Wasser aus oberirdischen Gewässern
  • das Entnehmen, Zutagefördern und Ableiten von Grundwasser

Die Wasserentnahmegebühr wird von der Unteren Wasserbehörde festgesetzt und erhoben.

Die Höhe richtet sich nach der Menge und dem Verwendungszweck des entnommenen Wassers. Für das Entnehmen, Zutagefördern, Zutageleiten und Ableiten von Grundwasser zur Wasserhaltung ist beispielsweise ein Gebührensatz von 0,037 Euro je Kubikmeter festgesetzt worden. Für die Gebührenberechnung ist die Menge durch geeignete Messgeräte (den anerkannten Regeln der Technik entsprechend und eichfähig) zu erfassen und der Unteren Wasserbehörde mitzuteilen.

Die Gebühr wird durch einen schriftlichen Bescheid für einen Veranlagungszeitraum von einem Kalenderjahr festgesetzt. Ist die Gebühr, die ein Gebührenschuldner für einen Veranlagungszeitraum zu entrichten hat, nicht höher als 260 Euro (<7027,027 m³ bei Grundwasserentnahmen zur Wasserhaltung), so wird sie nicht erhoben. Bei der Berechnung wird die Summe der Entnahmemengen aller Einzelmaßnahmen eines Antragstellers in dem Kalenderjahr zugrunde gelegt.

Zum Herunterladen:


    www.osnabrueck.de

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