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Die Nette

Die Nette entspringt westlich von Ostercappeln und mündet in Osnabrück bei der "Nackten Mühle" in die Hase. Die Nette ist im Raum Osnabrück das am häufigsten durch Querbauwerke durchschnittene Gewässer. Die voneinander getrennten Gewässersegmente sind durchschnittlich nur etwa 800 Meter lang. Aus gewässerökologischer Sicht besteht daher die Notwendigkeit, die Durchgängigkeit der Nette zu verbessern.

Im Zusammenhang eines mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes zur ökologischen Umgestaltung der Nette im Bereich des Klosters St. Angela im Jahr 2006 wurde seitens der DBU angeregt, auch andere Abschnitte der Nette ökologisch modellhaft umzugestalten und insbesondere die ökologische Durchgängigkeit für Fische und andere aquatische Organismen zu verbessern.

Vom Unterhaltungsverband Nr. 96 "Hase - Bever" wurde daraufhin das Projekt "Gewässerökologische Optimierung und Biotopvernetzung Nette" initiiert. Projektbeteiligte sind der Unterhaltungsverband Nr. 96 "Hase - Bever", die Niedersächsisch-Westfälische-Anglervereinigung e.V. (Maßnahmenträger), die Gemeinde Wallenhorst, die Naturschutzstiftung des Landkreises und die Stadt Osnabrück. Gefördert wird das zirka 250000 Euro umfassende Projekt zu 50 Prozent durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Inhalt des Projektes ist die Wiederherstellung von Umflutgerinnen beziehungsweise der Einbau von Sohlgleiten an den Stauanlagen Nackte Mühle, Kloster Nette, Alte Östringer Mühle und Knollmeyers Mühle sowie Maßnahmen in der Gemeinde Wallenhorst zur Verbesserung des funktionalen Zusammenhangs zwischen der Nette und ihrer Aue.

Auf dem Gebiet der Stadt Osnabrück wurden im Jahr 2008 ökologische Aufwertungsmaßnahmen mit der Errichtung einer Sohlgleite am Kloster Nette und der Wiederherstellung einer Umflut an der Nackten Mühle durchgeführt. Die Herstellung einer Umflut an der Alten Östringer Mühle ist für das Jahr 2009 vorgesehen.

Weitere Informationen:www.uhv96.de


www.osnabrueck.de

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