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Städtische Betroffenheit

Klima Extremwetterereignis Starkregen neu

Das gelegentliche Auftreten von Extremwetterereignissen ist Teil klimatischer Variabilität. Einzelne Ereignisse lassen sich nicht konkret den Auswirkungen des Klimawandels zuordnen, doch bedingt durch den Klimawandel werden Extremwetterereignisse in Zukunft häufiger auftreten. Auch in Osnabrück sind in der Vergangenheit bereits vermehrt Extremwetter aufgetreten  und haben große Schäden verursacht.

Um zu veranschaulichen, welche lokalen Auswirkungen Extremwetterereignisse nach sich ziehen können, wurden vier Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit ausgewählt und u. a. hinsichtlich ihres räumlichen Schwerpunkts, des gesundheitlichen und finanziellen Schadens sowie vergleichbarer Ereignisse im Raum Osnabrück beschrieben.

Beispiele für Extremwetterereignisse und deren Auswirkungen auf die Stadt Osnabrück:

  • Starkregen und Überschwemmung in 2010: Während das Tiefdruckgebiet Cathleen über Osnabrück zieht, fallen innerhalb von 24 Stunden 128 l/m² Niederschlag.
  • Orkan Kyrill in 2007: Das Sturmtief mit Starkregen erreicht Windgeschwindigkeiten bis zu 126 km/h (Windstärke 12).
  • Schneechaos in 2005: Das Sturmtief Thorsten mit anhaltendem, starken Schneefall führt zu Neuschneehöhen von bis zu 50 cm.
  • Jahrhundertsommer 2003: Hoch Michaela sorgt in den Monaten Juni und August für ungewöhnlich hohe Temperaturen (bis zu 36,8 °C) und langanhaltende Trockenheit.

Solche Beispiele aus der Vergangenheit geben einen ersten Hinweis darauf, an welchen Stellen die Stadt besonders betroffen ist bzw. geschädigt wird. Die lokalen Auswirkungen des globalen Klimawandels sind vielschichtig und betreffen eine Vielzahl von Bereichen und Aufgabenfeldern, die vor allem auf kommunaler Ebene von Relevanz sind. Spezifisch für Osnabrück sind das: Bauwesen und Immobilien, Hochwasserschutz, Stadt- und Landschaftsplanung, Grün- und Freiflächen, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, Wasserwirtschaft, Biodiversität bzw. Natur- und Artenschutz, Gesundheit, Mobilität und Verkehr.

Unter den Klimawirkungen, die diese Handlungsfelder in besonderem Maße betreffen, wurden u. a. Hitzestress (Gesundheit), die Gefährdung der öffentlichen und privaten Trinkwasserversorgung (Wasserwirtschaft), Biotop-Veränderungen bzw. der Verlust von Habitatfunktionen (Grün- und Freiflächen sowie Biodiversität bzw. Natur- und Artenschutz) sowie das Auftreten von Wetterextremen (Katastrophen- und Bevölkerungsschutz) identifiziert. Für diese Bereiche sind dementsprechend Maßnahmen und planerisches Umdenken von hoher Wichtigkeit, die die Auswirkungen abmildern und unsere Stadt resilienter machen.

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