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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Veranstaltungen des Museum Industriekultur Osnabrück

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Donnerstag, 20. September 2018, 19 Uhr
Vortrag: "Osnabrücker Stadtgeschichte auf historischen Ansichtskarten. Kaffeehäuser, Gaststätten und Hotels von A-Z" ein Vortrag von Helmut Riecken

Über 7.000 Ansichtskarten sind im Besitz von Helmut Riecken. Für die Sonderausstellung „Na dann, Prost! Die Geschichte der Gasstätten und Biergärten in und um Osnabrück“ hat er dem Museum Industriekultur etwa 500 Ansichtskarten zur Verfügung gestellt. In seinem Vortrag dreht sich alles um die Lokale und Kaffeehäuser, die um 1900 noch nicht zur Stadt gehörten und in die die Osnabrücker gerne nach ihrem sonntäglichen Ausflug einkehrten, sowie um die innerstädtischen Gaststätten und Hotels. Die Ansichtskarten sind dabei ein wichtiges Dokument und unterstreichen die spannenden Geschichten von Freizeitspaß, Biergenuss und Vereinstradition.
Referent: Helmut Riecken, Osnabrück
Ort: Museum Industriekultur Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171, Raum A2
Dauer: 1 ½ Stunden
Der Eintritt ist frei.


Freitag, 21. September 2018, 14:30 Uhr
Fossiliensuche für Menschen mit und ohne Behinderung

Einblicke in 300 Millionen Jahre Erdgeschichte erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Führung. Eingeladen sind Menschen mit und ohne Behinderung.
Anmeldung: erforderlich. Telefon: 0541/1393077 (Mittwoch bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr)
Bitte mitbringen: robuste Schuhe
Ort: Museum Industriekultur Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 4 € pro Person


Sonntag, 23. September 2018, 14:30 Uhr - (jeden 2. und 4. Sonntag im Monat)
Piesberg-Busrundfahrt
Gute Aussichten gibt es bei diesem Angebot zu genießen. Rund um das Thema Piesberg bietet das Museum Industriekultur in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro Piesberg der Stadt Osnabrück und den Stadtwerken Osnabrück AG die beliebten Piesberg-Busrundfahrten an. Der Bus startet um 14.30 Uhr an der Bushaltestelle Lortzingstraße/ Ecke Domhof und bringt die Teilnehmenden zum Museum Industriekultur. Dort erhalten Sie einen Überblick über den Kultur- und Landschaftspark Piesberg. Es geht dann durch den unterirdischen Hasestollen und im Anschluss mit dem Bus ganz nach oben auf den Piesberg. Von hier hat man einen herrlichen Blick über den Teutoburger Wald und das Wiehengebirge. Zu Fuß oder mit dem Bus kann man die Aussichtsplattform in Lechtingen er reichen, um den unvergesslichen Einblick in den Steinbruch mit seinen 300 Millionen Jahren alten Fels- und Kohleschichten zu genießen.
Anmeldung: erforderlich
• Mobilitätszentrum der Stadtwerke Osnabrück am Neumarkt, Bussteig A1, Tel. 0541/2002-2211
• Servicezentrum der Stadtwerke Osnabrück, Nikolaiort 3-4, Tel. 0541/2002-2211
• Tourist Information Osnabrück/Osnabrücker Land, Bierstraße 22-23, Tel. 0541/323-2202
www.stadtrundfahrten-os.de
Dauer: ca. 3 Stunden
Preise: Erwachsene 15,00 € (inkl. Museumseintritt),
Kinder 6,00 € (bis 14 Jahre), Familien (2 Erw. und bis zu 4 Kinder) 30,00 €,
Gruppen ab 8 Personen: Erwachsene 13,00 € , Kinder 6,00 €
Treffpunkt: Bushaltestelle Lortzingstraße/Ecke Domhof
Barrierefreiheit: Die Piesberg-Tour wird von Youngtimer Bussen mit Niederflurtechnik gefahren, der Bus ist uneingeschränkt barrierefrei.
Tipp: Ziehen Sie wettergemäße Kleidung und festes Schuhwerk an und nehmen Sie ein Erfrischungsgetränk mit.


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Hervorgeholt und hergezeigt
Ort: Museum Industriekultur Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171

Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Dort ruhen sie unter Tüchern oder in Kartons, einige sind zu empfindlich, um ständig gezeigt zu werden. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in der Ausstellung, die immer aktuell bleibt durch beständigen Austausch einzelner Exponate. Die Besucher sind eingeladen, die Ausstellungsstücke in Augenschein zu nehmen und auf sich wirken zu lassen. So entstehen ganz eigene Sichtweisen auf die Dinge oder Erinnerungen werden wach, die mit bestimmten Objekten verbunden sind. Aber es werden auch Exponate vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung sicherlich etwas unterscheiden. Alles in Allem geht es um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist. In der Ausstellung werden regelmäßig Exponate ausgetauscht, damit es immer wieder etwas Neues zu sehen gibt.

Sonntag, 22. April verlängert bis 28. Oktober 2018
Na dann, Prost! Die Geschichte der Gaststätten und Biergärten in und um Osnabrück

In der neuen Sonderausstellung des Museums wird es feuchtfröhlich. Es geht um eines der beliebtesten Freizeitvergnügen der Deutschen: den Besuch einer Gaststätte oder die Fahrt ins Grüne, mit dem Ziel vor Augen, ins Ausflugslokal nebst Biergarten einzukehren.
Rund 70 Ausflugslokale gab es im 19. Jahrhundert rund um Osnabrück. Die Namen der beliebten Einkehrorte waren so vielfältig wie ausgefallen: „Paradies“, „Bellevue“, „Lustgarten“, „Schumla“ oder „Tivoli“. Meist sonntags machte man sich auf, um einen netten Nachmittag in einem der zahlreichen Biergärten zu verbringen. Neben einer traditionellen Küche genoss der Gast hier Kaffee und Kuchen. Aber dem Namen entsprechend floss dort stets auch reichlich Bier. Für Unterhaltung sorgten unter anderem Konzerte und Kegelbahnen. Die typischen Ausflugslokale, die sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts stark vermehrten und heute kaum noch erhalten sind, lagen zumeist vor den Toren der Stadt.
Aber nicht nur dort kehrten die Osnabrücker Bürger ein, auch in der Innenstadt versprachen Gaststätten mit teils großen Sälen vergnügliche Stunden beim Feiern. Daneben gab es die zahlreichen Eckkneipen, in denen sich vornehmlich die Männerwelt das Feierabendbier genehmigte oder an Vereinsabenden teilnahm. Die Kneipe war infolgedessen aus dem Alltag vieler Menschen nicht wegzudenken. Das in den 1960er- und den 1970er-Jahren langsam einsetzende „Kneipensterben“ dokumentierte von daher auch große Veränderungen in der Freizeitgestaltung und im Konsumverhalten der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Da die meisten Gaststätten in den Stadtteilen schließen mussten, gingen diejenigen, die „einen drauf machen“ wollten, immer häufiger in die Osnabrücker Altstadt, wo sich aufgrund ausreichender Gästezahlen einige der Traditionskneipen halten konnten – mitunter mit neuem Besitzer und geändertem Namen.
Was sich mit den Jahren ebenfalls änderte, war die Versorgung der Lokale mit den Getränken, deren reichhaltiger Genuss so manchem einen „dicken Kopf“ einbrachte. Die traditionsreiche Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei ist ebenso Geschichte, wie die Branntweinbrennerei Gosling am Neuen Graben.  In der Sonderausstellung des Museums werden etliche Aspekte dieser Geschichte skizziert, zahlreiche Exponate werden Bierseligkeit, Brauereiwesen, Freizeitspaß und Lokalrunden hinreichend beleuchten und für nüchterne Erkenntnis sorgen.
Ort: Magazingebäude, Süberweg 50 a, 49090 Osnabrück
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr

Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Museum Industriekultur finden Sie hier.


www.osnabrueck.de

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