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Naturdenkmale (§ 28 BNatSchG)

Die Karlsteine
Die Karlsteine
Schwarzes Wasser in Pye
Schwarzes Wasser in Pye

Naturdenkmale – Übersicht 

Die Stadt Osnabrück als untere Naturschutzbehörde kann Einzelschöpfungen der Natur oder Flächen bis zu fünf Hektar, die besonderen Schutz bedürfen, durch Verordnung zu Naturdenkmälern erklären. Gründe für eine Ausweisung als Naturdenkmal können

  • die Bedeutung des Objektes für Wissenschaft, Naturgeschichte oder Landeskunde oder
  • die Seltenheit, Eigenart oder Schönheit des Objektes sein.

Die Beseitigung sowie alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturdenkmals führen können, sind verboten. Bei allen geplanten Veränderungen im Bereich eines Naturdenkmales ist es daher anzuraten, mit der Stadt Osnabrück in Kontakt zu treten, um eine mögliche Beeinträchtigung eines Naturdenkmales zu verhindern. Auf Antrag und unter bestimmten Voraussetzungen kann die untere Naturschutzbehörde eine Befreiung von den Verbotsbestimmungen der Verordnung erteilen. Maßnahmen der Gefahrenabwehr bedürfen keiner Befreiung. Sie sind der Naturschutzbehörde spätestens drei Werktage vor Durchführung der Maßnahme, bei gegenwärtiger erheblicher Gefahr unverzüglich anzuzeigen.

In der Stadt Osnabrück gibt es 66 Naturdenkmäler. In 48 Fällen handelt es sich um Einzelbäume und Baumgruppen. Die meisten Naturdenkmalbäume sind alte bemerkenswerte Exemplare, die das Stadtbild, den Straßenraum und die Stadtlandschaft prägen. Herausragende Beispiele dafür sind die etwa tausendjährige Everseiche und die Platane am Stüvehaus. Hinzu kommen drei Alleen (Lange Wand, Von Kerssenbrock-Allee, Herrenteichswall), vier Gewässer (Hochufer und Altarm der Nette, Schwarzes Wasser, Laichgewässer an der Kuhlbreite, Kronenpohl), sechs Großsteingräber (Karlsteine, Oestringer Steine nördlich des Oestringer Weges (Hanesch) und Oestringer Steine südlich des Oestringer Weges, Teufelssteine, Gretescher Steine, Sundermannsteine), ein Hügelgrabkomplex (Sedanstraße), drei geologische Naturdenkmale (Muschelkalktrockenrisse, Johannissteine, Mergelgrube am Rubbenbruchsee) und ein kleines Waldgebiet (Im Steerte).

Die untere Naturschutzbehörde führt für Naturdenkmäler ein Verzeichnis, das jeder einsehen kann.

Eine gesetzlich vorgegebene Anzeigepflicht gibt es für den Fund von Findlingen über zwei Metern Durchmesser oder unbekannten Höhlen, die als Naturdenkmal in Betracht kommen können. Der Fund ist der unteren Naturschutzbehörde unverzüglich bekannt zu geben und unverändert zu belassen (§ 21 NAGBNatSchG).

Zum Schutz der Naturdenkmale in der Stadt Osnabrück gelten zurzeit acht verschiedene Verordnungen:

Link zu "Wege zu Naturdenkmalen"


        www.osnabrueck.de

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