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Bauen im Außenbereich

Neubau
Neubau

In der Regel denkt man bei dem Begriff Außenbereich an die freie Landschaft. Diese Vorstellung entspricht jedoch nicht immer der Definition im Sinne des Baugesetzbuches (BauGB). Danach ist der Außenbereich eine bauplanungsrechtliche Gebietskategorie und keine geografische Bezeichnung. 



Der Außenbereich soll grundsätzlich frei von Bebauung bleiben. Nur Vorhaben, die dem Wesen nach in den Außenbereich gehören, werden als privilegierte Vorhaben zugelassen. Zu den privilegierten Vorhaben zählen Vorhaben, die einem landwirtschaftlichen-, forstwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Betrieb dienen, Vorhaben, die der öffentlichen Versorgung dienen oder wegen besonderer Anforderungen nur im Außenbereich ausgeführt werden sollen. Alle nicht privilegierten Vorhaben können nur ausnahmsweise im Außenbereich zugelassen werden (sonstige Vorhaben). 



Ob ein Bauvorhaben im Außenbereich zulässig ist, wird vom Fachbereich Städtebau, Fachdienst Bauordnung und Denkmalschutz, geprüft. Im Rahmen dieser Prüfung wir auch die untere Naturschutzbehörde angehört, die dann auf die Einhaltung der Bestimmungen des Naturschutzgesetzes zu achten hat. 



In der Regel stellt ein Bauvorhaben im Außenbereich einen Eingriff im Sinne des Naturschutzrechtes dar. Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung ist anzuwenden. Das Merkblatt zur Eingriffsregelung, das hier zum Herunterladen bereitgestellt ist, richtet sich an alle, die ein Bauvorhaben im Außenbereich durchführen wollen. Es enthält umfangreiche Informationen zur Vermeidung und Kompensation von Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft und formuliert die Anforderungen der unteren Naturschutzbehörde an die Antragsunterlagen. Es enthält eine Liste mit zur Kompensation geeigneten Gehölzen mit Angaben zum Wasser- und Nährstoffbedarf der Pflanzen, zur Wuchshöhe, zu Pflanzabständen und vieles mehr.


      www.osnabrueck.de

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